2. November 2018 · Arbeitsleben · von

Zum Tag des Tees: Die optimale Zubereitung für den perfekten Genuss

In der kalten Jahreszeit mit einer heißen Tasse Tee in eine kuschelige Decke einmummeln und das Lieblingsbuch zur Hand nehmen – gibt es eine schönere Vorstellung? Tee ist seit Jahrtausenden ein absolutes Allround-Talent und wird in allen Teilen der Welt genossen. Zum Tag des Tees am 3. November verschaffen wir euch einen Überblick zu den wichtigsten Fakten rund um dieses vielfältige Getränk.

First things first: Tee ist nicht gleich Tee! Denn streng genommen zählen nur jene Getränke, die aus den mit heißem Wasser aufgegossenen, getrockneten Bestandteilen der Teepflanze entstehen, als richtiger Tee. Dazu zählen etwa Grün- oder Schwarztees. Im Falle von Früchte- und Kräutertees, die vor allem bei uns ausgesprochen populär sind und gerne konsumiert werden, handelt es sich eigentlich um „teeähnliche Aufgussgetränke“ – also um eine ganz eigenständige Kategorie.

Die genaue Anzahl an Sorten, die in der Welt existieren, ist nicht bekannt – Schätzungen bewegen sich jedoch im Raum von etwa 3.200 Arten. Sorten werden nämlich nicht nur durch die jeweiligen Kreuzungen der Teepflanze definiert, sondern auch durch die Art der Verarbeitung.

Tee als Gesundheits- und Wohlfühlprodukt

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Tee sind mannigfaltig: Das Immunsystem wird gestärkt, Duft und Aroma haben eine positive Auswirkung auf Körper und Geist und das enthaltene Fluorid stärkt den Zahnschmelz. Doch auch für die äußerliche Anwendung ist das wohltuende Getränk bestens geeignet. Ob bei geschwollenen Augen, Sonnenbrand oder Insektenstichen – Tee verschafft Linderung!

Regelmäßiger Teegenuss hilft zudem, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Das wiederum ist gut für unsere Haut, da sie dadurch die nötige Feuchtigkeit bekommt, die sie braucht.

Tee als Koffeinquelle

Echter Tee (Früchte- und Kräutertees also ausgenommen) enthält durchaus Koffein, jedoch wirkt dieses anders als beim Kaffee. Das Koffein im Tee wird zwar auch an das zentrale Nervensystem abgegeben, aber wesentlich langsamer abgebaut, wodurch die anregende Wirkung wesentlich länger hält. Besondere Popularität genießt der Matcha-Tee, der gleichzeitig auch den höchsten Koffeingehalt aufweist.

Die perfekte Tasse Tee: Wie funktionierts?

Das A und O bei der Zubereitung der perfekten Tasse Tee ist die richtige Wassertemperatur, denn nur dadurch können sich die Wirkstoffe maximal entfalten. Während Kräuter- und Früchtetees mit kochendem Wasser aufgegossen werden müssen, liegt bei sensiblen, echten Teesorten wie beim Grüntee die optimale Temperatur unter 95 Grad.

Aber auch die Ziehdauer ist essenziell für den perfekten Teegenuss! Während Grüntees nur wenige Minuten ziehen müssen, da sie sonst bitter schmecken, dürfen teeähnliche Aufgussgetränke wie Früchtetees gerne auch zehn Minuten lang ziehen.

Entgegen der Annahme, dass Tee am besten lose genossen werden sollte, macht es von der Qualität her keinen Unterschied, wenn man stattdessen zum Beutel greift. Der Geschmack ist nämlich primär von der Herkunft des Tees abhängig, sowie vom Erntezeitpunkt und der angemessenen Zubereitung.

Übrigens: Tees haben eine sehr lange Haltbarkeit. Allerdings sollte man sie richtig lagern, um die Qualität nicht zu vermindern. Wärme und Feuchtigkeit sollte man dabei unbedingt vermeiden!

Wer zusätzlich diese Faktoren berücksichtigt, kann sich ohne jede Zauberformel absoluten Teegenuss verschaffen:

  • Wenn möglich hochwertige Tees kaufen, denn diese unterscheiden sich hinsichtlich Aroma und Geschmack sehr deutlich von minderwertigen Produkten.
  • Frisches bzw. nach Möglichkeit weiches Leitungswasser verwenden.
  •  Kanne vorwärmen, unabhängig vom Material
  • Die optimale Dosierung liegt bei einem Esslöffel Teeblätter/einem Beutel pro Tasse. Wird der Tee in einer Kanne aufgegossen, dann entsprechend mehr verwenden.

 

Bildnachweis: Alex Yuzhakov/shutterstock

Bianca Schedlberger

Biancas Traumjob seit Kindertagen? Schriftstellerin, irgendwann. Bis dahin wird für karriere.at fleißig getextet, unter anderem auch Blogposts.

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