24. März 2017 · HR · von

Leitfaden für das perfekte Stelleninserat – 5 wichtige Faktoren

Frage: Was macht ein gutes Stelleninserat aus? Antwort: Alles, das dafür sorgt, dass ein passender Mitarbeiter rekrutiert werden kann – und zwar möglichst schnell und so kostengünstig wie möglich. Diese fünf Faktoren sollten für eine erfolgreiche Stellenausschreibung beachtet werden. Wir liefern außerdem einen umfassenden Leitfaden rund ums Thema „Das perfekte Stelleninserat“.

Wording, Zielgruppen, SEO, Design, Mobile-Optimierung…Bahnhof? Für ein gelungenes Stelleninserat gibt es einige Dinge zu beachten und die Anforderungen für eine ausgeschriebene Stelle bleiben nicht statisch. Diese fünf Faktoren sollten für ein reichweitenstarken Stelleninserat im Blick behalten werden:

1. Print vs. Online

Ob Urlaub, Elektrogerät oder Job – heute sucht man online und zwar altersgruppenunabhängig. Obwohl Print für viele Unternehmen als zusätzliche Option wohl noch lange nicht aus der Mode kommen wird, ist es doch schon längst das Online-Stelleninserat, das für viel Reichweite und die richtige Zielgruppen-Ansprache sorgt. Ob Nischen-Jobbörse oder großes Online-Karriereportal: Mit Stelleninseraten, die online geschalten werden, wird die gewünschte Zielgruppe viel einfacher erreicht.

2. Google als bester Freund

Das Zauberwort SEO (Search Engine Optimization) kann für das Online-Inserat einiges bewirken. Das Ranking in Suchmaschinen wie Google kann dazu wesentlich beitragen. In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Googelt jemand etwa „Vertrieb Linz“, werden zu diesen Keywords passende Jobs in der Liste der Suchergebnisse angezeigt. Unklarheiten etwa durch stereotype Formulierungen (Marketing-Guru, Vertriebs-Rockstar etc.) sollten hier tunlichst vermieden werden.

3. Mobile Herausforderung

Beinahe jeder hat heute ein Smartphone und das ersetzt zunehmend PC und Laptop – das betrifft natürlich auch die Jobsuche. Mittlerweile klickt sich ein Drittel der Jobsuchenden bereits am Handy durch Jobangebote. Um möglichst viele Jobsuchende zu erreichen, sollte eine optimale Ansicht der Stellenanzeige auf allen Screens gewährleistet werden. Das heißt: Sich rüsten und die Stellenanzeigen mobilfit machen.

4. Rechtliche Vorgaben

So frei man in manchen Bereichen punkto Kreativität im Stelleninserat sein darf, so gebunden ist man in mancher Hinsicht, was rechtliche Vorgaben betrifft. Um Bußgelder zu vermeiden, sollten Sie im Stelleninserat darauf achten:

Gehaltsangabe im Stelleninserat

Unternehmen oder Organisationen sind seit 2011 verpflichtet, in Inseraten eine Angabe zum geltenden Mindestgehalt laut Kollektivvertrag anzugeben. Die einfachste Form einer gesetzeskonformen Gehaltsangabe sieht folgenderweise aus:

Für die ausgeschriebene Position gilt ein KV-Mindestgrundgehalt von monatlich x.xxx Euro brutto.

Gendern im Stelleninserat

Laut einer EU-Richtlinie müssen Berufsbezeichnungen in Stelleninseraten „geschlechtsneutral“ sein. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Ausschreibung eines Jobs, sondern auch für die Einstellung, den Abschluss eines Arbeitsvertrags oder die Begründung des Arbeitsverhältnisses (beispielsweise wenn ein abgelehnter Bewerber nachfragt, warum man sich nicht für ihn entschieden hat).

5. Text und Bild – beste Freunde?

Ein Bild sagt mehr als tausend Wort – gerade in Zeiten von Instagram & Co. Dennoch gewinnt der Faktor Text zunehmend an Relevanz zurück. Denkt man an die vielen Jobsuchenden, die über mobile Devices wie Handy oder Tablet nach einer Arbeitsstelle suchen, muss man auch die Usability mitdenken. Je mehr Bild, umso unübersichtlicher und weniger Information kann auf dem kleinen Bildschirm transportiert werden. Sucht man mobil (und das tut immerhin bereits ein Drittel) wünscht man sich die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

P.S. Das heißt nicht, dass man vollkommen auf Bilder verzichten soll: Das Unternehmenslogo und ein (!) aussagekräftiges Bild zu Mitarbeitern oder Unternehmenskultur runden eine gute Stellenanzeige ab.

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Bildnachweis: Alexander Chaikin / Shutterstock; Grafik: karriere.at

Tanja Karlsböck

Tanja Karlsböck verfasst Blogposts rund umʼs Arbeitsleben, denn Schreiben ist ihre liebste Kulturtechnik.

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