3. August 2018 · Bewerbung · von

#FünfAmFreitag: Quick Tipps für die Minuten vor dem Bewerbungsgespräch

Es ist Freitag und damit Zeit, langsam ans wohlverdiente Wochenende zu denken. Für fünf schnelle Tipps ist aber auch noch Zeit – deshalb heute: #FünfAmFreitag – Last Minute Tipps für die aufregenden Minuten vor dem Bewerbungsgespräch.

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#1 Der allgemeine Check

Für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance, deshalb: Ab in den nächsten Waschraum oder zumindest vor einen Spiegel. Überprüfe, ob dein Outfit immer noch sitzt und sauber ist. Jetzt hast du noch die Gelegenheit, schnell nachzubessern. Klingt selbstverständlich, aber vielleicht war der Weg zum Termin ja ein Spießrutenlauf durch Baustellenterrain oder du hast dir noch schnell ein Mohnbrötchen genehmigt. Jetzt kannst du dich auch noch schnell frisch machen und z.B. die Hände waschen. Bleib für Tipp Nummer 2 gleich noch im Waschraum:

#2 Die Power-Pose

Deine Körperhaltung hat direkten Einfluss auf dein Selbstbewusstsein. Deshalb ist jetzt „Power Posing“ angesagt. Weg mit hängenden Schultern, dem besorgten Blick zu Boden und verkrampften Händen. Studien zufolge fühlen sich Personen mächtiger, nachdem sie über einen gewissen Zeitraum eine Power Pose eingenommen haben. Jetzt im Waschraum ist dein Superhelden-Moment gekommen, mach es also wie Wonder Woman: Beine schulterbreit aufstellen, die Hände stemmst du in die Hüften. Brust raus, Kinn nach oben. Du schaffst das!

#3 Finger weg vom Smartphone!

Du bist vielleicht ein wenig zu früh dran und musst auf deinen Termin noch ein paar Minuten warten. Kein Problem, aber lass die Finger vom Smartphone. Auch, wenn es verlockend erscheint, sich mit Facebook, Nachrichten & Co. von der eigenen Aufregung abzulenken, tu es nicht. Sei nur auf dich fokussiert und hab auch im Blick, was sich in deiner direkten Umgebung tut. Sei der sympathische Bewerber, der voll und ganz dabei ist und Vorbeigehende freundlich grüßt. Falls deine Hände unbedingt Beschäftigung brauchen: Nimm dir eine Zeitschrift oder einen Flyer, falls vorhanden.

#4 Perspektivenwechsel

Ein Bewerbungsgespräch bedeutet Stress. Du stehst unter Druck und möchtest dich gut verkaufen. Und dann ist da auch noch die Konkurrenz, die den Job ebenfalls haben möchte. Als Bewerber fühlt man sich vielleicht schnell in der Rolle eines Bittstellers. Es gibt aber auch die andere Seite: Da ist ein Arbeitgeber, der dein Wissen und deine Arbeitskraft möchte. Das Unternehmen bewirbt sich auch bei dir. Sei dir bei all der Nervosität also deiner Stärken bewusst und hab immer vor Augen, was du möchtest und was du leisten kannst.

#5 Bewusst agieren

Dein Gesprächspartner trifft ein, endlich geht es los. Was vielen Bewerbern dann im Gesprächsverlauf passiert: Sie sprechen viel zu schnell oder vergessen vor lauter Aufregung, auch einmal zu lächeln. Versuche deshalb, dein eigenes Verhalten zu reflektieren: Bremse dich beim Sprechen bewusst ein, trink zwischendurch einen Schluck Wasser und vergiss nicht zu lächeln – auch mit den Augen.

Mehr Lesestoff: Kampf der Aufregung!

Martina Kettner

Martina Kettner hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at hat sie lange über Karrierethemen gebloggt, jetzt führt sie ihre eigene Karriere in den USA weiter.

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