6. Dezember 2017 · HR · von

Den Richtigen finden: 5 Tipps für die Personalsuche

Die richtigen Mitarbeiter zu finden, das wird auch im nächsten Jahr eine Herausforderung bleiben. Heute gibt es fünf Tipps, um beim Recruiting über den Tellerrand zu schauen und auch etwas Motivation, neue Wege zu gehen.

Die Underdogs entdecken

Quereinsteiger, Studienabbrecher, Bewerber mit Lücken im Lebenslauf – sind das wirklich KO-Kriterien für Bewerber? Statt Kandidaten vorschnell auszusortieren, lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick. Wer nicht sofort zum Jobinterview laden möchte bzw. aus Zeitgründen nicht kann: Mit einem kurzen Telefonat oder Videointerview kann man wunderbar vorfühlen und “Wackelkandidaten” eine Chance einräumen.

Mitarbeiter als Headhunter

Die Wahrscheinlichkeit, passende Mitarbeiter zu finden, ist durch Empfehlungen besonders hoch. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die eigenen Arbeitnehmer das Unternehmen auch weiterempfehlen würden – und zwar den Freunden, nicht den Feinden. Der Motivation auf die Sprünge helfen kann man übrigens mit Prämien: Wer erfolgreich ein neues Teammitglied an Bord holt, kassiert einen Recruitingbonus oder darf sich über ein anderes Zuckerl freuen: Gutscheine, ein Kurzurlaub etc. Arbeitnehmer, die ihre neuen Kollegen selbst anwerben, das sorgt für besonders hohe Matchingquote.

Recruiting aus den eigenen Reihen

Die intensive Personalsuche außerhalb der eigenen vier Wände lässt leicht vergessen, dass geeignete Mitarbeiter für einen Job auch in den eigenen Reihen zu finden sind. Mit einer internen Besetzung können idealerweise mehrere Baustellen gleichzeitig beseitigt werden: Arbeitnehmern werden Karrierewege innerhalb des Unternehmens eröffnet, der Arbeitgeber kann eine offene Stelle besetzen. Klar, der Wechsel von einer Stelle auf eine andere macht den ursprünglichen Job vakant, aber: Wer seinen Mitarbeitern interne Weiterentwicklung verwehrt, läuft Gefahr, sie über kurz oder lang vollständig zu verlieren – vielleicht sogar an die Konkurrenz.

Bauchgefühl vs. Vorurteile

Das Unterbewusstsein redet eine ganze Menge mit, wenn es darum geht, Personen zu beurteilen: Sympathisch oder unsympathisch, geeignet oder nicht-geeignet. Die Intuition hilft dabei, sich abseits von Lebenslauf & Co. eine Meinung über jemanden zu bilden. Allerdings wirken sich auch Vorurteile auf den Recruitingprozess aus. Wie war das nochmal mit Kevin und Chantal?

Schauen, was die Konkurrenz macht

Und es selbst dann besser machen! Schicken Sie Inserate, Karriereseite & Co. doch mal in den Zweikampf gegen jenes Unternehmen, das in punkto Recruiting der Konkurrent schlechthin ist. Was machen andere Arbeitgeber besser, was schlechter? Hand aufs Herz: Welchen Bewerbungsweg würden Sie als Jobsuchender als angenehmer/besser/schneller empfinden?

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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