4. September 2012 · Arbeitsleben · von

Kaffee, der beste Freund des Homo Bürosiensis

Sie meckert nicht, tut stets brav ihren Dienst und ist die letzte Rettung, wenn nach nur 3 Stunden Schlaf die Konzentration auf Urlaub ist: Die Kaffeemaschine. Ohne das schwarze Gold, je nach Vorliebe mit Zucker und Milch verfeinert, geht in vielen Büros gar nichts. Grund genug, sich das zweitwichtigste Handelsgut der Welt (nach Erdöl) genauer anzusehen.

Trinken Sie Kaffee? Dann sind Sie nicht alleine. Mehr als 80 Prozent sind dem koffeinhaltigen Heißgetränk nicht ganz abgeneigt. Die einen trinken Kaffee des Geschmacks wegen – immerhin gehört das Gebräu zu den aromareichsten Lebensmitteln der Welt. Die Bürohengste und Arbeitstiere schätzen Kaffee aber eher für seine belebende Wirkung. Erwiesenermaßen verbessern sich durch den Genuss Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Zusätzlich wird dem Koffein eine leicht antidepressive Wirkung zugeschrieben – Kaffee macht uns also ein Stück glücklicher. Damit die positive Wirkung voll zur Geltung kommt, ist es ratsam, statt der Tasse am Morgen viele kleine Schlucke über den Tag verteilt zu konsumieren.

Kaffeekonsum in Zahlen

Den höchsten Kaffeekonsum weltweit haben nicht etwa die Italiener, sondern die Finnen. Jeder Einwohner Finnlands – und das sind ganze 5,3 Millionen – trinkt pro Jahr 1754 Tassen Kaffee (4,8 Tassen/Tag). Österreich hinkt da mit „nur“ 949 Tassen (2,6 Tassen/Tag) oder 162 Liter pro Jahr ziemlich nach. Nach Wasser ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk von Herrn und Frau Österreicher.

Folgende Infografik veranschaulicht den weltweiten Kaffeekonsum in Tonnen:

Die Top 5 des weltweiten Kaffeekonsums

Die USA liegen mit einem Verbrauch von 1,2 Millionen Tonnen (Stand: 2007), gefolgt von Brasilien und Deutschland an der Spitze. Im Vergleich dazu hält Österreich bei mickrigen 35.000 Tonnen.

Foto: PNetzer / Quelle PHOTOCASE

Christoph Weissenböck

Christoph war viele Jahre bei karriere.at im Content-Team. Er ist leider weg, seine Beiträge bleiben zum Nachlesen aber hier im Blog.

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