27. November 2017 · Arbeitsleben · von

Infografik: Job oder Karriere – macht das einen Unterschied?

Die Wünsche an eine neue Arbeitsstelle sind individuell sehr verschieden. Sie reichen von „ich möchte nur Geld verdienen“ bis hin zu „ich will ganz hoch hinaus und mich selbst verwirklichen“. Das eine ist nur ein Job, das andere ist viel mehr: Berufung, Passion, Tätigkeit mit Sinn. Zehn Überlegungen, die du anstellen kannst, um zu ergründen, ob du noch jobbst oder schon an deiner Karriere arbeitest:

Auf Sinnsuche: Job ist nicht gleich Job

  • Zeithorizont: Ein Job genügt dir für den Moment, zum Geld verdienen oder auch, um im Lebenslauf keine Lücke entstehen zu lassen. Eine Karriere und eine Arbeitsstelle, die in deinen Karriereplan passt, ist hingegen immer auf langfristige Ziele ausgerichtet. Auch wenn du nicht vorhast, deinen aktuellen Job auch noch in fünf Jahren auszuüben, empfindest du ihn derzeit als sinnvollen Baustein eines großen Gesamtplans.
  • Entwickeln und wachsen: Bieten dir eine Stelle und ein Arbeitgeber ausreichend Wachstumsmöglichkeiten, kommt das deiner Karriere zu Gute – und tut außerdem dir gut! Fehlende Perspektiven können Anzeichen dafür sein, dass deine Stelle auch aus Arbeitgebersicht einfach nur ein Job ist und du jemand, der ihn einfach nur erledigen soll.
  • Worauf bist du aus? Natürlich, jede Tätigkeit sollte entsprechend entlohnt werden, für den Herzenswunsch-Job ist das Gehalt aber meist weniger wichtig als bei einem Job, der primär dem Broterwerb dient. Allerdings: Wer auf Geld verzichtet, möchte anders profitieren – z.B. von Wissen und Erfahrung.
  • Leben am Minimum: Im 08/15-Job bleibt man am liebsten keine Minute länger als unbedingt notwendig. Wozu auch? Wessen Tätigkeit seinen Karrierewünschen entspricht, der sieht das etwas lockerer und bleibt gerne auch mal länger – denn gearbeitet wird in erster Linie für sich selbst und erst danach für jemand anderen.
  • Am Ende des Tages: Die Wahrscheinlichkeit, jeden Arbeitstag fröhlich zu beenden, ist natürlich auch in Traumkarrieren nicht immer gegeben. Trotzdem: Ist es nur ein Job, ist die Wahrscheinlichkeit höher, abends Frust oder Ärger mit nach Hause zu nehmen.
  • Montagsblues? Klar, auch wer seinen beruflichen Traum lebt, darf über Montage mal meckern. Generell ist es aber so, dass der Wochenstart viel leichter fällt, wenn man etwas tut, das der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Wünschen entspricht. Wer nur für den Broterwerb jobbt, dem fällt der Abschied vom Wochenende noch viel schwerer.
  • Deine Werte: Gerne arbeiten, das fällt leichter, wenn man weiß, wofür man arbeitet und vor allem auch, für wen. Stimmen deine Werte mit jenen deines Arbeitgebers überein?
  • Die Aussicht: Hältst du bereits Ausschau nach einer neuen beruflichen Tätigkeit oder hast du eher deine beruflichen Entwicklungsschancen und Wünsche im Blick?
  • Zeitfaktor: Zählst du schon die Stunden, bis du endlich nach Hause gehen kannst? Oder rennt dir bereits die Zeit davon, weil dir alle immer mehr auf den Tisch packen ohne Rücksicht auf deine Ressourcen? Zwei Anzeichen dafür, dass deine berufliche Tätigkeit nur ein Job ist.
  • Deine berufliche Reise: Beschwerlich und scheinbar endlos oder kurzweilig und deinem Typ entsprechend? Urlaub ist das Arbeitsleben meistens keiner, trotzdem gleicht eine gute Karriere einer Reise. Wie du sie gestaltest, liegt ganz bei dir.

 

Unterschied Job und KarriereBildnachweis: Officevibe

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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