12. Oktober 2017 · Arbeitsleben, Inside · von

Gutes für die Büroküche: Kochen gegen den Herbstblues

Der Herbst bringt uns neben buntem Laub auch kühlere Temperaturen und kurze Tage. Wenn bei dir schon der Herbstblues anklopft, du oft müde bist oder frierst, dann kann die richtige Ernährung Abhilfe schaffen. Wir haben in der Rezeptesammlung unserer karriere.at-Ernährungsexpertin Eva Etlinger gestöbert und versorgen dich mit herbstlichen Rezepten für dein Mittagessen oder eine wärmende Mahlzeit nach einem langen Tag.

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Das kommt bei uns vor allem im Herbst auf den Tisch: Mittagessen, das wärmt und neue Energie gibt. Unsere Ernährungsexpertin Eva weiß, was uns gut tut. Damit es auch euch gut geht, gibts heute wieder Rezepte aus Eva’s Rezeptbuch. Die Mengen sind – wenn nicht anders angegeben – für eine Person berechnet. Wir raten: Mehr kochen und auch mal die Kollegen mit Essen versorgen. Lasst es euch schmecken!

Rote Linsensuppe

  • 1 Tasse rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1–2 Karotten, fein gehobelt
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Kleine Chilischote
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 200 ml Gemüsesuppe
  • 120 g Tomaten
  • Lauchzwiebel, in Ringe geschnitten
  • frischer, gehackter Koriander

Linsen waschen und abtropfen lassen. Fein gehackte Zwiebel und Ingwerwürfel im Öl cirka zwei Minuten andünsten. Chilischote klein schneiden und kurz (nicht zu heiß!) mitbraten. Linsen und Gemüsesuppe beifügen, alles zugedeckt cirka zehn Minuten köcheln lassen. Die fein gehobelten Karotten dazugeben. Tomaten häuten, vierteln und entkernen, das Fruchtfleisch würfeln. Zur Suppe geben und aufkochen lassen. Bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugießen. Mit den Gewürzen abschmecken und die Suppe mit Lauchringen und Koriander servieren.

Nudeln mit scharfen Karotten

  • 100-120 g Farfalle
  • 3 mittelgroße Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zucker
  • 1 getrockneter Pepperoni, klein gehackt oder Chillischoten
  • 100 ml trockener Weißwein (oder Suppe)
  • 1 EL Sojacuisine
  • halber Bund Petersilie, gehackt
  • Cayennepfeffer, Thymian
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Farfalle laut Packungsanweisung in kochendem Salzwasser al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Karotten bei großer Hitze in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten, bis sie Farbe annehmen. Zucker und Pepperoni dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Sojaciusine untermischen und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Die Farfalle und die Petersilie zur Karottensauce geben und vorsichtig untermischen, gleich servieren. Schmeckt auch sehr gut mit Sellerie und rotem Paprika. Wer es nicht so gerne scharf möchte, kann Chilischoten und Cayennepfeffer auch weglassen.

Dinkel-Kürbis-Lasagne

  • Kürbis (Hokkaido) geschält, ca. 125 g
  • 40 g Zwiebel
  • Gemüsesuppe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Kräuter
  • etwas süßer Paprika
  • 60 g Pilze
  • Obers
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • Käse nach Wahl, z.B. Emmentaler
  • 120 g Dinkel-Lasagneblätter

Klein geschnittene Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten, mit Gemüsesuppe aufgießen und den würfelig geschnittenen Kürbis dazugeben. Alles cirka 15 Minuten dünsten, mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Die Pilze gemeinsam mit etwas Zwiebel andünsten, mit Wasser aufgießen und einkochen lassen. Dann würzen, den Obers beifügen und mit Petersilie abschmecken. In eine leicht eingeölte Auflaufform eine Schicht Kürbissauce geben und mit Lasagneblättern bedecken. Darauf kommt die Pilzsauce, wieder Kürbissauce und Lasagneblätter – dazwischen immer wieder etwas Käse streuen. Mit Kürbissauce und Käse abschließen. Die Lasagne bei 200 Grad cirka 25 Minuten backen.

Polentapizza

Für ein ganzes Blech – da freuen sich die Kollegen.

  • 250 g Polenta
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 1/4 l Milch
  • Salz
  • Belag nach Lust und Laune
  • Parmesan

Gemüsebrühe und Milch aufkochen. Die Polenta einrühren und bei mäßiger Hitze 10 bis 15 Minuten kochen lassen. Vorsicht, kann anbrennen! Die gekochte Polenta dann auf ein befettetes Blech streichen, cirka 1 Zentimeter dick. Dieser Polentaboden kann jetzt wie normale Pizza mit beliebigem Belag versehen werden: Gemüse wie Zucchini, Champignons, Tomaten, Paprika oder Fenchel landen bei karriere.at oft auf der Polentapizza. Die Pizzasauce mixt Eva aus passierten Tomaten, gehackten Zwiebeln, Salz, Thymian und Oregano. Die fertig belegte Polentapizza salzen, pfeffern und mit Käse belegen. Dann wie eine normale Pizza im Ofen 10 bis 15 Minuten backen.

Variante: Wer auf Milch verzichtet, kann den Polentateig auch nur mit Gemüsebrühe zubereiten.

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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