Erstellt am 2. Oktober 2019 · Arbeitsleben · von

Wie bitte? Fragen stellen macht beliebt!

Lesezeit: 2 Minuten

Wer viel fragt, der ist beliebter bei seinem Gesprächspartner. Das hat eine Studie ergeben. Auf welche Fragen es dabei ankommt und wie du das für Bewerbungsgespräche und den Arbeitsalltag nützen kannst, erfährst du hier:

„Wer nicht fragt, bleibt dumm“, hieß es in einer beliebten Kinderserie. Dass Fragen uns nicht nur klüger, sondern auch beliebter machen, zeigen Studienergebnisse. Anstatt dich mit den wissenschaftlichen Fakten zu langweilen, haben wir uns überlegt, was das für den Berufsalltag bedeutet.

Fragen stellen hilft im Job

Zugegeben, die Überschrift klingt banal. Mit Fragen meinen wir aber nicht die Büroklassiker wie „Was essen wir zu Mittag?“ oder „Hast du mein Mail schon gelesen?“, sondern jene, die ein Gesprächsthema mehr in die Tiefe führen. Diese sogenannten Folgefragen sind es nämlich laut Studienergebnissen, die dazu führen, dass wir unseren Gesprächspartner lieber mögen.

Folgefragen sind beispielsweise:

  • Wie kam es dazu, dass …?
  • Wieso hast du das so gemacht?
  • Was genau …?

Bewerbungsgespräch: Wer fragt, beweist Interesse

Eine der wichtigsten Gesprächssituationen im Berufsleben ist sicherlich das Bewerbungsgespräch. Hier solltest du dich keinesfalls in Zurückhaltung üben, sondern unbedingt nachhaken, wenn du etwas genauer wissen willst. Das beweist, dass du dich wirklich für den Job und den Arbeitgeber interessierst. Dass du deinem Gegenüber dadurch sympathischer erscheinst, kann deine Chancen auf die Jobzusage zusätzlich erhöhen. In diesen Artikeln findest du noch mehr Infos darüber, was du im Bewerbungsgespräch fragen kannst und auf welche Fragen du Antworten haben solltest.

gutes gespräch im job führen

Fragen und fragen lassen: Erzähl auch was von dir!

Sicher kennst du das aus deinem (Arbeits-)Alltag: Es gibt die Zuhörer und die Quasselstrippen. Egal in welche Kategorie du dich einordnest (ich bin eher erstere), fragen sollten beide mehr. Wenn du gern viel erzählst, kann es sein, dass deine Gesprächspartner glauben, du interessierst dich nicht für sie. Mit Fragen kannst du das ändern und Folgefragen helfen deinem Gegenüber vielleicht dabei, etwas mehr aus sich herauszukommen. Wenn du eher zu dieser Gattung gehörst und lieber anderen zuhörst, als selbst etwas zu erzählen, können Fragen als Eisbrecher dienen. Damit bekommst du – drastisch formuliert – zumindest schon mal den Mund auf und zeigst aktiv Interesse.

Damit es aber nicht wie ein Verhör wirkt, sondern sich ein richtiges Gespräch entwickelt, solltest du nicht nur Fragen stellen, sondern auch von dir erzählen. So bietest du deinem Gegenüber die Möglichkeit, dir Folgefragen zu stellen. Das kostet zwar anfangs ein bisschen Überwindung, pusht aber dein Selbstvertrauen und sorgt dafür, dass deine Persönlichkeit besser zur Geltung kommt.

Insgesamt werden Gespräche durch Folgefragen intensiver und gehaltvoller. Zudem lernst du deine Kollegen, Vorgesetzten oder potenziellen neuen Arbeitgeber sehr viel besser kennen – und wahrscheinlich auch dich selbst.

Bildnachweis: shutterstock/fizkes

Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.

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