Erstellt am 28. Dezember 2020 · Inside, Jobsuche · von

Wie wird man Meisterdieb? Die kuriosesten Suchbegriffe 2020

Lesezeit: 3 Minuten

Auch heuer werfen wir wieder einen Blick auf die kuriosesten, lustigsten und seltsamsten Suchbegriffe, die im karriere.at-Suchfeld eingegeben wurden. Und die waren nicht immer ganz jugendfrei …

Klare Sache: Je genauer man weiß, wonach man sucht, umso einfacher wird die Jobsuche. Einfach gewünschten Begriff ins Suchfeld eingeben, Enter drücken und auf die Ergebnisse warten … Üblicherweise sind das Arbeitsorte oder Berufe, doch bei so manchen der heuer eingegebenen Suchbegriffe fragen wir uns doch: ernst gemeinter Berufswunsch oder juveniler Schabernack? Amüsiert haben wir uns jedenfalls …

Die kuriosesten Suchbegriffe auf karriere.at 2020

Natürlich hat sich auch in der Jobsuche auf karriere.at Corona bemerkbar gemacht. Doch darüber berichten wir ein anderes Mal. In diesem Artikel dürft ihr euch mit uns über die schrägsten Begriffe 2020 amüsieren. Here we go:

Gurkerl

Ja, richtig gelesen. Menschen auf Jobsuche gelüstet es nach Gurkerln. Gut, dass wir im Homeoffice unseren kulinarischen Vorlieben frönen und dank der vielen Lockdown-Babys, die heuer gezeugt wurden, wohl auch der Gurkerl-Konsum gestiegen ist, können wir uns noch erklären. Aber dass dieser Begriff heuer fast 2000 Mal in der Jobsuche aufgetaucht ist, hat uns dann doch stutzig gemacht. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich dabei um einen Lebensmittel-Onlineshop. Darauf ein Gurkerl!

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Depp vom Dienst

Die eigenen Fähigkeiten kennen, authentisch sein, mit Persönlichkeit überzeugen: Sehr wichtig bei Jobsuche und Bewerbung, doch leider sind nicht alle Charakterzüge am Arbeitsmarkt gleichermaßen gefragt. Schade für alle „Deppen vom Dienst“ – hier sind im Moment keine Stellen zu finden. Auch mit Zusatzqualifikationen wie „BWL-Trottel“, „IT-Trottel“, „Dorf-„ und „Volltrottel“ spuckt unsere Suche keine Ergebnisse aus. Allen Deppen vom Dienst empfehlen wir also dringend eine Weiterbildung, dann klappts auch mit der Jobsuche.

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Die Wahrheit

Ist die Pandemie tatsächlich bloß eine Erdscheiben-umspannende, Chemtrails- und 5G-verseuchten Echsenmenschengehirnen entsprungene Superlüge? (Wir lüften das Geheimnis: natürlich nicht!) „Die Wahrheit“ haben heuer viele gesucht – auch auf karriere.at. In unserem Fall wohl aber weniger, um abstruse Verschwörungstheorien zu verifizieren, sondern um tatsächlich einen Job zu ergattern. Bei der gleichnamigen Wiener Werbeagentur nämlich. Glück gehabt …

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Meisterdieb

Traumjob: Meisterdieb … Zugegeben, das klingt schon sehr aufregend. Doch so romantisch man sich ein Leben als moderner Robin Hood auch vorstellt, Diebstahl ist halt doch illegal. Dass auf karriere.at entsprechend keine Suchergebnisse zu finden sind, versteht sich von selbst.

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Schmuddelfilmchen und allerlei Illegales

Es kann ja mal passieren, dass man einen Link versehentlich ins Jobsuchfeld reinkopiert – aber was ihr euch so alles anseht … das werden wir hier sicher nicht herzeigen! Neben diversen nicht jugendfreien Links und Suchbegriffen, die wohl für andere Plattformen bestimmt waren, scheinen viele von euch aber wirklich ernsthaft eine Karriere in der Pornobranche in Betracht zu ziehen. „Willst du, kannst du“, würden wir da normalerweise sagen, doch da müsst ihr euch wo anders umsehen. Tja und auch das Reich der illegalen Suchtmittel scheint es euch angetan zu haben. Aber – auch wenn wir da jetzt vielleicht ein paar Träume zerstören – „Drogenkurier“ ist kein so leiwander Job.

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Lehre als Drogenbaron

Ja, Lehrstellen werden momentan dringend gesucht – und auch krisensichere Jobs sind sehr gefragt. Da scheint so eine Lehrstelle als Drogenbaron eine gute Wahl zu sein – vielleicht ähnlich verlockend wie die „Lehre Pornostar“ oder „Lehre Spetialdepp“, was offensichtlich die Vorstufe zum „Depp vom Dienst“ darstellt. Wir wünschen den Personen, die diese Lehrstellen bei karriere.at gesucht haben, zwar viel Glück bei der Jobsuche,  aber vielleicht überdenkt ihr eure Berufswahl noch mal …

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Menschenhacker

Zugegeben, ich hab einen Moment gezögert, bevor ich diesen Suchbegriff gegoogelt habe. Die Website eines kannibalistischen Metzgereibetriebs möchte ich schließlich nicht in meinem Suchverlauf haben … Doch glücklicherweise gehts beim Menschen Hacken weniger blutig als listig zur Sache und es ist tatsächlich ein echter Job. Ähnlich wie Computerhacker versuchen Menschenhacker, auch Social Engineers genannt, Betriebsgeheimnisse und sensible Informationen zu gewinnen. Nur eben nicht von Computern, sondern von Mitarbeitern. Das gelingt, indem sie sich beispielsweise am Telefon als IT-Mitarbeiter ausgeben, um Infos über verwendete Betriebssysteme oder Zugangsdaten herauszukitzeln. Das geschieht im Auftrag der „gehackten“ Unternehmen selbst, die damit Sicherheitslücken aufdecken wollen, wie ihr in diesem Artikel nachlesen könnt. Der Suchbegriff „Menschenhacker“ ist also nur auf den ersten Blick kurios – in Wahrheit verbirgt sich ein hochspannendes Berufsbild dahinter.

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Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.