22. September 2017 · Arbeitsleben · von

Lesestoff fürs Wochenende: Warum dich Optimismus weiter bringt

Pessimisten bezeichnen sich gerne als Realisten, Optimisten können darüber nur müde lächeln. Während andere noch bremsen und nörgeln, arbeiten sie bereits an ihrer Zukunft und stecken Niederlagen schneller weg, als andere. Jens Weidner hat dem Optimismus ein ganzes Buch voller Strategien und Tipps gewidmet.

Wir verlosen 3 Bücher für zukünftige Optimisten!

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Ein großer Teil neu gegründeter Unternehmen existiert nach einigen Jahren nicht mehr und die Scheidungsrate in Österreich beträgt rund 40 Prozent. Trotzdem gründen Menschen eigene Firmen oder schließen den Bund fürs Leben. Warum? Weil sie optimistisch sind, dass ihr Unternehmen erfolgreich bestehen bleibt oder ihre Ehe dauerhaft halten wird. Sie gehen davon aus, dass berufliche und private Vorhaben von Erfolg gekrönt sind obwohl bekannt ist, dass durchaus die Chance des Scheiterns besteht. Wer mit dieser Art von Optimismus noch weiteren Situationen begegnet, dem gehts im Leben besser – davon ist Autor Jens Weidner überzeugt. Der Autor ist Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie und Vorstand des Hamburger Clubs der Optimisten. Warum Optimismus nicht nur positives Denken ist und ab wann er gefährlich wird, beschreibt Weidner in seinem neuen Buch „Optimismus. Warum manche weiter kommen als andere“.

Die Geheimnisse der Optimisten

„Optimistisch sein“, das klingt sehr einfach – hinter dem Begriff versteckt sich aber eine Menge mehr. Optimismus ist nicht einfach eine Art zu denken, es ist eine besondere Einstellung. Mit rosaroter Brille durch das Leben gehen, Risiken trotzdem wahrnehmen und wenn notwendig auch Härte und Durchsetzungsvermögen zeigen, das zeichnet erfolgreiche Optimisten aus. Jens Weidner kennt das Mindset von Optimisten genau und sein Buch ist voller Tipps und Strategien. Mit diesen Ansätzen kannst du sofort loslegen und Mission Optimismus starten:

  1. Positive Erwartungshaltung
    Vorfreude ist etwas Wunderbares und wichtiges Werkzeug im Leben eines Optimisten: Wenn das Wochenende vor der Tür steht oder ein Erfolg bereits zum Greifen nah ist, gibt uns das Auftrieb und stimmt fröhlich. Optimisten kultivieren diese Vorfreude laufend. Sie sind zuversichtlich, dass sich in Zukunft positive Dinge ergeben könnten und freuen sich darauf.
  2. Gut ist ein Dauerzustand
    Positive Ereignisse haben für Optimisten immer eine permanent bestehende Ursache. Auf dieser Basis können glückliche Wendungen und positive Fügungen jederzeit wieder passieren. Verbucht ein Optimist einen Erfolg, dann tut er das niemals unter dem Aspekt „die Umstände haben gepasst“ oder „ich hatte einfach Glück“. Ein Optimist verbucht den Erfolg immer auf seinem persönlichen Konto: Ich bin gut in dem, was ich tue. Das ermöglicht die permanente Chance auf Erfolg – schließlich macht sich der Optimist nicht von äußeren Faktoren abhängig. Übrigens: Auch Eigenlob ist etwas, das Optimisten sich oft gönnen. Nur keine falsche Bescheidenheit!
  3. Du bist gut!
    Laut Weidner nutzen Optimisten den „Above-Average-Effekt“: Sie tendieren dazu, sich selbst besser einzuschätzen, als sie tatsächlich sind. Klingt narzisstisch, ist aber die Basis für Optimismus. Aber Vorsicht: Ein Übermaß an Optimismus kann zu gefährlichen Situationen und Realitätsverlust führen. Wer sich für unverwundbar hält, trifft schnell falsche Entscheidungen, überschätzt sich maßlos und geht unnötige Risiken ein. Weidner rät dazu, den „Above-Average-Effekt“ mit einer gesunden Portion Selbstkritik zu nutzen.
  4. Schlecht ist kein Dauerzustand
    Auch Optimisten haben Tage, an denen es nicht gut läuft. Sie kämpfen ebenfalls mit Niederlagen, Fehlern und Schwierigkeiten. Allerdings ist ihre Sichtweise darauf eine besondere. Während Pessimisten Probleme als dauerhaft vorhanden betrachten, definieren Optimisten Fehler und Schwierigkeiten als vorübergehende Erscheinung: Jetzt ist mir ein Fehler passiert, weil ich abgelenkt war. Ich werde ihn so schnell wie möglich wieder ausbügeln, danach geht es wieder gut weiter!
  5. Distress meiden
    Die richtige Art von Pessimismus kann Optimisten sogar unterstützen, weil Einwände regulierend und kontrollierend wirken können. Ein konstruktiver Nörgler stellt kluge Fragen und ist zu Recht Misstrauisch – aber: Wo Pessimisten das Sagen haben, ergreifen Optimisten besser das Weite. Denn Zusammenkünfte, in denen Nörgler das Wort haben, sind pure Zeitverschwendung.

Buchverlosung

Jens Weidner OptimismusWir verlosen drei Exemplare von „Optimismus“! Für die Teilnahme bis einschließlich 1. Oktober 2017 eine Mail mit dem Betreff „Optimismus“ samt Postadresse an marketing@karriere.at senden. Die Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt.

 

Bildnachweis: turgaygundogdu/Shutterstock; Campus Verlag

 

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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