10. Februar 2017 · Arbeitsleben · von

Lesestoff für mehr Zufriedenheit: „Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…“

Hast du Spaß an deinem Job? Wenn ja: Gratulation! Falls nicht, bist du nicht alleine. Viele Arbeitnehmer kommen irgendwann zu dem Punkt, an dem sie sich fragen, wo denn bloß die ganze Motivation hin ist. Wie man Frustquellen im Job lokalisiert und wieder Spaß am Arbeiten findet, verrät Alexandra Götze in ihrem Buch „Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…“

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Was habe ich in letzter Zeit nur immer an meinem Job herumzumäkeln? Na ja, in letzter Zeit? Immerhin bin ich schon über achtzehn Jahre in dem Laden. Eigentlich umso schlimmer! Warum gefällt es mir auf einmal nicht mehr? Oder ist das nur eine Phase? Die dauert dann aber ganz schön lange. Na ja, ist ja auch kein Wunder. Mal ehrlich, was kann ich in meinem Job überhaupt noch bewirken? Es wird doch gar nicht gesehen, was ich dort leiste. Die Chefs sind nur mit sich selbst beschäftigt. Keiner da, der einen mal motiviert und wertschätzt.
Auszug aus „Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…“

Weniger Frust – mehr Zufriedenheit!

Was kann man als Mitarbeiter für die eigene Zufriedenheit im Job tun? Oder aus der Unternehmerperspektive gefragt: Warum ist Mitarbeiterbindung so wichtig und doch so schwer zu erreichen? Unfähige Chefs, ausbleibende Karrierechancen oder eine unzureichende Arbeitskultur werden oft als Ursache für mangelnde Bindung und wenig engagierte Mitarbeiter gehandelt. Aber was passiert, wenn nicht mehr Vorgesetzte, Kollegen oder Aufgaben für die Unzufriedenheit verantwortlich gemacht werden, sondern das eigene Verhalten?

Die Autorin Alexandra Götze widmet ihr Buch „Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…“ allen Arbeitnehmern, „die sich lieber selbst steuern wollen, bevor es andere tun.“ Im „Sachbuchroman mit autobiografischen Anteilen“ verfolgt man mittels Jobtagebuch hautnah den Tagesablauf der Protagonistin Beatrice Engel. Unzufrieden und etwas ausgebrannt erscheint sie. Ihre Hauptaufgabe im Job, nämlich für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter einer großen Versicherung zu sorgen, kann sie ihrer Meinung nach nicht zufriedenstellend erledigen – zu vieles macht ihr ständig einen Strich durch die Rechnung: endlose Meetings, schwierige Kollegen und ermüdende Vorgesetzte.

„Um verschiedene Blickwinkel zu sehen, muss man seinen Standpunkt verlassen.“

Änderungswillig verschlingt sie jeden Artikel, der ihr auch nur annähernd einen Hinweis darauf geben könnte, was andere Menschen im Job zufrieden macht. Für US-Topmanagerinnen scheinen es Wildkräuter-Smoothis zu sein – und für sie, die „Working Mom“, die um 5.15 Uhr morgens aufsteht, um den Kindern die Jause vorzubereiten und nach Feierabend Anlaufstelle für gestresste Kollegen ist?

Innere Kündigung

Über einen esoterischen Artikel eines Onlinemagazins setzt sich die Protagonistin mit der sogenannten „inneren Kündigung“ auseinander – ein Zustand der stillen Leistungsverweigerung, der sich bei Mitarbeitern beispielsweise in Sätzen wie diesem äußern kann: „Jetzt mache ich nur noch Dienst nach Vorschrift und zeige denen da oben, dass ich das mit mir nicht machen lasse!“

Empfehlenswert sei diese aber auf keinen Fall, denn obwohl diese Art der Verweigerung dem Unternehmen schon auch monetär schaden kann (was man sich vielleicht sogar wünscht), sei sie vielmehr eine Selbstsabotage und ein Schuss ins eigene Knie. Um ihr zu entgehen und den eigenen Job wieder mögen zu lernen, helfe nur ein anderer Blickwinkel auf die eigenen Aufgaben und Kollegen – die „Beobachtung des eigenen Verhaltens von außen“. Ein Jobtagebuch für bloß einen Tag soll hier helfen.

Das Ein-Tages-Jobtagebuch

Ich liebe meinen Job Tagebuch

Ein Tagebuch führen, aber bloß für einen Tag. Und so funktionierts: Du hältst fest…

  • Was passiert an meinem Arbeitstag?
  • Was denke ich?
  • Was fühle ich?
  • Was möchte ich tun?
  • Was habe ich tatsächlich getan?

Diese Aufzeichnungen lässt du schließlich eine Nacht liegen und studierst sie am nächsten Tag in aller Ruhe. So kannst du herausfinden, was momentan nicht ideal läuft und wie du deinen Job wieder mögen lernst. Eine konkrete Anleitung bietet das Buch, das quasi die Niederschrift so einen Arbeitstags wiedergibt.

Lies dieses Buch, wenn…

  • …du unzufrieden in deinem Job bist
  • …du deine Arbeitsprozesse besser kennenlernen möchtest
  • …du immer schon einmal einen Einblick in das (Arbeits-)Leben eines HR-Managers haben wolltest

Lustig, sarkastisch und sehr realitätsnah beschreibt die Autorin den Alltag einer Businessfrau zwischen schubladisierten Kollegencharakteren, aussageschwachen Meetings und der ständig über ihr kreisenden Frage „Was macht mich im Job wieder glücklich“?

Love it, change it, leave it.

Notizen in Form von Post-Its am Ende eines jeden Kapitels regen zum Nachdenken und Schmunzeln an. Die Kernaussage: Wälze deine Unzufriedenheit nicht auf andere ab, sondern fang bei dir selbst an!

Verlosung Buch Ich liebe meinen Job

 

Call for Action! Und: Verlosung von 3 Exemplaren

Die Erfahrungen der Protagonistin kommen dir bekannt vor? Du hast in deinem Job ähnliche Situationen zu meistern? Wie gehst du damit um? Die Autorin bittet explizit um Kontaktaufnahme rund ums Thema „Eigenverantwortung im Job“ unter mail@alexandragoetze.de
Weitere Infos und eine Leseprobe zum Buch gibt’s hier: ichliebemeinenjob.com

Wir verlosen außerdem 3 Exemplare des Buchs! Einfach bis einschließlich Sonntag, 19. Februar 2017 eine E-Mail mit dem Betreff „Ich liebe meinen Job!“ samt Postadresse an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail informiert.

Zur Autorin

Alexandra Götze war selbst fast zwanzig Jahre Führungskraft im Personalbereich eines internationalen Konzerns. Heute hilft sie als selbstständige Beraterin Unternehmern dabei, Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen im Management zu finden.

Bildnachweis: Rawpixel.com/Shutterstock; Balla.Khim/Shutterstock; Verlag

Tanja Karlsböck

Tanja Karlsböck verfasst Blogposts rund umʼs Arbeitsleben, denn Schreiben ist ihre liebste Kulturtechnik.

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