27. Februar 2018 · Arbeitsleben · von

Brainstorming: 6 Tipps für die Suche nach den besten Ideen

Neue Ideen tauchen leider selten ganz von selbst auf. Brainstorming ist deshalb ein guter Ansatz, um alleine oder in der Gruppe unkompliziert neue Ideen zu generieren. Damit das funktioniert, müssen einige Voraussetzungen passen.

Die Grundlage: Der ideale Ablauf

  • Problemlösung oder Fragestellung vorstellen
  • Brainstorming ohne Wertung der Einfälle durchführen
  • Ideen diskutieren
  • Abschließende Bewertung der Ideen
  • Brainstorming nachbereiten: Text, Grafik, Fotos etc.

Bevor es ans Ideenspinnen geht, hier noch einige Tipps, die eine gute Grundlage schaffen:

#1 Zeitbudget und Umfeld beachten

Spontane Ideenfindung oder intensive Brainstormingphase? Definiere vorab, wie viel Zeit für die Kreativsession zur Verfügung steht. So wissen alle Bescheid, wie lange sie sich für die Ideenfindung Zeit nehmen sollten. Im Vorfeld organisierst du außerdem alles Notwendige: Flipchart, Laptop, Kärtchen, Stifte oder Besprechungsraum.

#2 Positive Aufgabenstellung

Am Anfang eines jeden Brainstormings steht eine Frage oder eine Problemstellung. Diese sollte immer positiv formuliert werden. Statt „Wie können wir verhindern, Kunden zu verlieren?“ besser auf diese Weise formulieren: „Wie können wir bestehende Kunden zufriedenstellen und halten?“

#3 Quantität statt Qualität

Nach einer guten Brainstorming-Einheit liegen jede Menge Ideen auf dem Tisch – auch richtig schlechte, denn Brainstorming setzt auf Masse. Neben einer gewissen Menge an mittelmäßigen Ideen verstecken sich unter allen Einfällen natürlich auch die richtig guten Ideen.

#4 Schriftlich oder mündlich

Für ein Brainstorming gibt es unterschiedliche Methoden der Durchführung. Ein Moderator kann z.B. alle Einfälle sammeln, die von den Teilnehmern verbal geäußert werden. Der Nachteil: Schüchterne Teilnehmer halten sich dann vielleicht zurück, einzelne Einfälle werden zurückgehalten oder Ideen werden in der Runde vorschnell kommentiert. Wer sich für mündliches Brainstorming entscheidet, muss klare Regeln aufstellen und die Teilnehmer auch zur Einhaltung ermahnen. Die schriftliche Variante sorgt für mehr Gleichberechtigung zwischen stillen Wassern und dominanten Gemütern: Jeder schreibt seine Ideen auf Karten oder in ein eigenes Dokument.

#5 In der Gruppe oder einzeln?

Ein harmonisches Team ist auch beim Gruppen-Brainstorming gut aufgestellt. Vorsicht vor Diskussionen, die bereits im Brainstorming-Prozess entstehen! Erst wird gesammelt, danach diskutiert. In einzelnen Fällen kann es auch helfen, sich zuerst alleine auf Ideenfindung zu begeben und erst dann in der Gruppe zusammenzuarbeiten.

#6 Moderieren und eingreifen

Ein gutes Brainstorming benötigt einen Moderator – vor allem, wenn es länger dauert. Das kann eine außenstehende Person sein oder derjenige, der das Brainstorming in Auftrag gibt. Die Aufgabe des Moderators ist es, die Fragestellung und das Ziel zu kommunizieren, den Zeitrahmen im Auge zu behalten und dafür zu sorgen, dass das Brainstorming störungsfrei und produktiv abläuft.

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Martina Kettner

Martina Kettner hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at hat sie lange über Karrierethemen gebloggt, jetzt führt sie ihre eigene Karriere in den USA weiter.

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