Erstellt am 10. April 2019 · Arbeitsleben · von

Autos oder Öffis – Wie kommt man am besten in die Arbeit?

Lesezeit: 5 Minuten

Alle Menschen, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, haben eins gemeinsam: Der Weg in die Arbeit muss irgendwie bewältigt werden. Das geht ganz klassisch mit dem Auto, dem Zug oder der Straßenbahn. Die sportlich Angehauchten schwingen sich aufs Fahrrad oder gehen sogar zu Fuß. Nun hat sich eine neue, hippe Variante zu den Pendelmöglichkeiten dazugesellt – der E-Scooter. Doch ist der Zweirad-Flitzer tatsächlich die bessere Alternative? Wer sich davon selbst überzeugen will, sollte am Ende des Artikels gut aufpassen: Denn wir verlosen einen E-Scooter!

Das Auto – Klimasünde schlechthin?

60 % der Österreicher legen ihren Anfahrtsweg zur Arbeit mit dem Auto zurück und möchten weder die Bequemlichkeit noch ihre Flexibilität missen. Und das spürt man auch, wenn man sich morgens um 7.30 Uhr inmitten einer Staukolonne wiederfindet, die sich mit gefühlten 2 km/h voran wälzt. Forscher haben festgestellt, dass der Auto-Pendler jährlich ganze 58 Stunden damit verbringt, im Stau zu stehen. Da kommt man manchmal vielleicht nicht umhin, sich selbst zu fragen: Warum tue ich mir das eigentlich an?

Die Nachteile des Autos als Fortbewegungsmittel liegen auf der Hand. Die Straßen sind während der Rushhour komplett überlastet, die Parkplatzsituation ist häufig prekär, der Abgasausstoß treibt den heißdiskutierten Klimawandel voran und das Portmonnaie leidet unter den steigenden Treibstoffpreisen. Das bedeutet aber nicht, dass das Pendeln mit dem Auto nicht auch Vorzüge aufweist. Abgesehen von der oben erwähnten Bequemlichkeit kann man auch trotz Stau einiges an Zeit sparen. Denn obwohl die Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel in den letzten Jahren stark ausgebaut wurde, leiden manche Ortschaften immer noch unter schlechten Anbindungen. Wer zwischen 45 Minuten Auto fahren und eineinhalb Stunden Zugfahrt (mit möglichen Umstiegen) wählen muss, wird sich vermutlich für Ersteres entscheiden.

Außerdem sollten Autofahrten nicht zwangsläufig mit Stress und dem Ärger, der Stau hervorrufen kann, assoziiert werden. Die Pendelzeit kann durchaus sinnvoll genutzt werden, indem man entspannt Nachrichten hört oder der neuesten Episode des Lieblingspodcasts lauscht. Und wer privat keine Zeit hat, ein Buch zur Hand zu nehmen, kann seinen Hunger auf Literatur mittels Hörbüchern stillen. Und für alle Morgenmenschen, die die ersten Stunden ihres Tages keine soziale Abstinenz benötigen, bieten sich Mitfahrgelegenheit an – so kann man ebenfalls Geld und Zeit sparen und den Abgasausstoß reduzieren.

Öffentliche Verkehrsmittel – Fluch oder Segen?

Ob Bim, Bus oder Bahn – Öffi-Pendler haben in unseren Breitengraden dank ausgefeilter Infrastruktur (zumeist) die Qual der Wahl. Es wird ja gerne propagiert, dass die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Entspannung pur ist. So lädt die Fahrtzeit je nach Dauer dazu ein, noch ein kleines Nickerchen einzulegen, bevor man das Büro erreicht. Oder man nutzt die Zeit, um in der aktuellen Lektüre zu schmökern, Podcasts oder Musik zu hören und dabei gedankenverloren aus dem Fenster zu schauen. Wen diese Aussichten noch nicht überzeugen, der sollte sich einige andere Vorteile ins Gedächtnis rufen: Mittels vergünstigter Jahrestickets können Pendler nämlich nicht nur einiges an Geld sparen. Auch die Sorge um Stoßzeiten und damit verbundene Staus betrifft einen nicht mehr, und die Umwelt wird ebenfalls entlastet.

Aber auch bei Öffis ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Erinnern wir uns an brüllende, außer Kontrolle geratene Kleinkinder und Menschen, die schon um 7.00 Uhr nach Leberkäsesemmel und Aschenbecher riechen. Besonders angenehm sind solche Situationen, wenn zum Beispiel die Bim bis auf den letzten Quadratmillimeter vollgestopft und Flucht daher unmöglich ist. Auch schlechte Luft und aufgestaute Hitze können das Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Überlebenskampf machen. Mindestens ebenso ärgerlich: Verspätungen aufgrund von Betriebsstörungen oder wenn man den Anschluss verpasst. Denn dann ist man im schlimmsten Fall genötigt, die letzten Stationen zur Arbeit im Sprint hinzulegen, um ja rechtzeitig zum ersten Meeting zu kommen.

Fahrrad und Füße für Sportliche

Nicht alle Unternehmen verfügen über einen eigenen Parkplatz und wenn doch einer da ist, sind die Plätze meistens schnell belegt. Wer nur ein paar Kilometer vom Standort entfernt wohnt und keine Lust auf das morgendliche Gedränge in den Öffis hat, ist mit dem Fahrrad als Fortbewegungsmittel gut beraten. Der Drahtesel erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, und das ist nicht verwunderlich: Er stößt keine Abgase aus, ist relativ günstig in der Anschaffung und wirkt bei regelmäßiger Nutzung gesundheitsfördernd. Gegen die Nutzung des Fahrrads spricht – bei angemessener Distanz zum Arbeitsort – nur wenig. Zu beachten ist allerdings, dass einiges an Zeit verloren gehen kann, wenn Radwege beispielsweise aufgrund von Baustellen gesperrt sind. Ein schickes Fahrrad kann zudem Langfinger anlocken, jedoch lässt sich Diebstahl mit robusten Schlössern vorbeugen. Und an heißen Tagen kann man auch mit dem besten Deo nicht verhindern, komplett verschwitzt im Büro anzukommen. Gibt es im Büro keine Dusche, kann das nervig sein. Ein zweites Hemd oder T-Shirt ist aber auch schnell eingepackt, wenn wir ehrlich sind.

Ist die Strecke zum Arbeitsplatz besonders kurz (oder man schreckt vor weiteren Fußmärschen nicht zurück), kann man diese auch zu Fuß zurücklegen und damit mehr Bewegung in seinen Alltag integrieren. Studien haben nachgewiesen, dass bei regelmäßiger, körperlicher Betätigung nicht nur die Risiken für Diabetes oder Bluthochdruck gesenkt werden, sondern gleichzeitig die Blutgefäße entlastet werden. Außerdem verbessert Bewegung sowohl unsere Leistungsfähigkeit als auch unser seelisches Wohlbefinden. Bei unserer aktuellen Umfrage kannst du uns mitteilen, wie du am liebsten zur Arbeit kommst.

Hip und umweltfreundlich: der E-Scooter

Seit Kurzem erobert ein neues Fortbewegungsmittel die österreichischen Städte: der E-Scooter. Das Konzept hinter den Leih-Scootern ist relativ einfach. Man installiert die jeweilige App auf dem Handy, erstellt mit der eigenen Telefonnummer einen Account und fügt die Details bezüglich der Kreditkarte hinzu. Danach muss man nur noch einen freien E-Scooter ausfindig machen, den QR-Code scannen und schon kann man getrost durch die Stadt düsen! Die einfache Abwicklung ist aber nicht der einzige Pluspunkt, den sich der E-Scooter auf die Fahne schreiben kann. Immerhin ist der Flitzer klimafreundlich und lässt sich sogar in einen Pausen-Modus versetzen, wenn man auf dem Weg in die Arbeit noch schnell einen Abstecher zum Supermarkt machen möchte – diese Zeitspanne wird dann nicht verrechnet.

Ein paar Mankos gibt es bei all den Vorteilen natürlich trotzdem! Begibt sich das Handy zum Beispiel unterwegs in den Streik-Modus (Akku ist leer oder die Software stürzt ab), lässt sich ohne unseren ständigen Begleiter kein E-Scooter mehr mieten. Knifflig wirds auch dann, wenn man es mal besonders eilig hat, in die Arbeit zu kommen, aber gerade nirgendwo in der Nähe ein Scooter zur Verfügung steht. Auch die Kostenfrage sollte man nicht außer Acht lassen. Aktuell bezahlt man 1 € Startgebühr und weitere 15 Cent pro gefahrener Minute. Verwendet man den E-Scooter regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg, können sich scheinbar kleine Mengen rasch summieren. Für die schnelle Reise von A nach B, insbesondere im städtischen Raum, wo die Distanzen sich in Grenzen halten, stellt der E-Scooter dennoch eine attraktive, neue Form des Pendelns dar.

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Bianca Schedlberger

Biancas Traumjob seit Kindertagen? Schriftstellerin, irgendwann. Bis dahin wird für karriere.at fleißig getextet, unter anderem auch Blogposts.

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