21. November 2018 · Bewerbung · von

Zehn Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Bewirbt man sich bei einem Unternehmen, wird man zu Beginn mit zahlreichen Fragen konfrontiert: Ist mein Lebenslauf aktuell? Verdeutlicht mein Bewerbungsschreiben mein Interesse an der angestrebten Position? Meistere ich das Vorstellungsgespräch auch souverän und kompetent? Der Bewerbungsprozess sollte gut durchdacht sein, denn es zählt jedes Detail. Und folglich auch das Bewerbungsfoto. Für viele Arbeitssuchende scheint es nur eine Kleinigkeit in der Bewerbung zu sein, jedoch trägt der visuelle Eindruck seitens der Arbeitgeber maßgeblich zur Entscheidungsfindung bei. Denn laut einer Studie des Berufszentrum NRW scheiden circa 50 Prozent der Bewerber aufgrund eines schlecht gewählten Fotos in der Vorauswahl aus.

Damit dein Auftritt auf dem Foto zum Eintritt in ein Unternehmen führt, sorgen folgende 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto:

  1. Mach dir bewusst, wie du wirken willst. Versuche dir klarzumachen, welche Erwartungen das Unternehmen an dich hat und leite dein Auftreten in diese Richtung. Je nach Bewerbungsstelle soll deine Wirkung auf dem Foto angepasst werden: Du bewirbst dich für eine Stelle als Bankangestellter? Versuche kompetent und zuverlässig zu wirken. Du strebst eine Anstellung als Fitnesstrainer an? Ein offenes und sportliches Auftreten erzielt eine perfekte Wirkung.
  2. Sei gut gelaunt. Lass das Bewerbungsfoto knipsen, wenn du in positiver Stimmung bist. Deine schlechte Laune lässt sich nämlich auf Fotos erkennen, deshalb ist es wichtig dass du mit einer zufriedenen Einstellung auf deinem perfekten Bewerbungsfoto strahlst.
  3. Lächle. Dieser Punkt hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht unbedingt.  Ein natürliches Lächeln wirkt sympathisch und offen und zählt zu den wichtigsten Kriterien für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Achte jedoch darauf, dass dein Lächeln nicht zu künstlich erscheint. Bleib entspannt und vor allem – bleib dir treu.
  4. Denk an deine Körperhaltung. Zwar sieht man auf dem Bewerbungsfoto nur einen kleinen Ausschnitt deines Körpers, jedoch beeinflusst deine Haltung maßgeblich dein Auftreten. Eine selbstbewusste Körperhaltung spiegelt sich nämlich selbst im Kopfportrait wieder.
  5. Achte auf deine Kleidung und dein Styling. Deine Kleidung soll ordentlich sitzen und einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Auch hier gilt wieder eine branchenspezifische Kleiderauswahl. Passe auch hier dein Styling dem gewünschten Arbeitsplatz an. Frauen sollten bei ihrem Styling auf dezentes Make-up und wenig Schmuck setzen, während Männer vor allem auf eine perfekte Rasur und einen sauberen Haarschnitt achten sollten.
  6. Verwende ein aktuelles Bewerbungsfoto. Um ein unangenehmes Aufeinandertreffen mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu vermeiden, sollte dein Foto aktuell gehalten sein. Ein veraltetes Foto wirkt schlampig und trübt deinen Auftritt.
  7. Wähle einen passenden Hintergrund für dein Foto. Eine falsch gewählte Hintergrundfarbe kann dich als Bewerber leicht in ein schlechtes Licht rücken. Der Hintergrund sollte neutral sein und auf dein Styling abgestimmt werden. Vermeide störende Akzente im Hintergrund. Schließlich soll sich der Hintergrund nicht negativ auf dich auswirken, sondern dich vorteilhaft unterstützen.
  8. Entscheide dich: Farbfoto oder Schwarz-Weiß. Während Schwarz-Weiß meist ästhetisch und seriös erscheint, wirkt ein farbliches Foto hingegen natürlich und freundlich. Letztendlich bleibt es Geschmackssache und es liegt an dir, auf welche Farbgestaltung du setzt.
  9. Wähle ein geeignetes Bildformat plus Bildausschnitt. 6 x 4,5 cm (Höhe x Breite) ist das gängigste Format. Achte darauf, dass dein Foto nicht zu klein, aber auch nicht in „Starschnitt“-Größe aufgenommen wird. Weiters werden 95 Prozent der Bewerbungsfotos im Hochformat aufgenommen. Jedoch kann ein Foto im Querformat als Eyecatcher fungieren und die Aufmerksamkeit des Arbeitgebers auf dich lenken. Der Bildausschnitt soll die Aussage deines Auftritts unterstreichen und deine Wirkung unterstützen.
  10. Geh zu einem Profi. Die Investition in einen professionellen Fotografen rentiert sich auf alle Fälle. Dieser kann dich gekonnt in Szene setzen und auf deine gewünschte Präsentation eingehen. Ein Fotograf korrigiert deine Haltung, deine Mimik und sorgt für eine adäquate Darstellung auf deinem perfekten Bewerbungsfoto.
    Wenn du diese 10 Tipps einhältst, steht deiner Bewerbung nichts im Weg und du punktest schon zu Beginn mit einem sympathischen, kompetenten Auftreten!

Wie du dein Bewerbungsfoto einfach selbst machen kannst, erfährst du im Video von unserem Partner hokify:


Bildnachweis: racorn/Shutterstock

Redaktion

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