VerkäuferInnen Jobwechsel Index 2014 – Generation Y im Vergleich

Die jobs Personalberatung GmbH führt einmal pro Jahr eine Befragung zum Thema Gehalt unter VerkäuferInnen durch. Dieses Jahr wurde eine zusätzliche Befragung zum Thema Jobwechselverhalten durchgeführt, bei der ein besonderer Fokus auf die sogenannte “Generation Y” gelegt wurde.

Der Terminus “Generation Y” steht für die Bevölkerungsgruppe, die im Zeitraum von 1977 bis 1998 geboren wurde bzw. von 1990 bis 2010 im Teenageralter war. Das Spezielle an dieser Generation ist die Tatsache, dass sie die erste war, die mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist und dadurch von Kindheit eine technologieaffines Leben führt. Eine weitere Besonderheit ist der Wertewandel, der offen gelebt wird: Eine Balance zwischen Beruf und Freizeit ist  für die Generation Y weit wichtiger, als für vorangegangene Generationen.

2.000 Fragebogen wurden an Verkäufer versendet, die nach 1980 geboren sind; 50 Prozent arbeiten im Außendienst,  12 Prozent als Key Account Manager und 11 Prozent als Vertriebsmitarbeiter im Innendienst.

Jeder Dritte denkt täglich an Jobwechsel

Zu den Ergebnissen: 32 Prozent der Teilnehmer denken täglich, weitere 34 Prozent denken mindestens ein Mal pro Woche an eine berufliche Veränderung bzw. Neuorientierung. Die Befragung anderer Altersgruppen im Vergleich:  43 Prozent tun dies täglich und 25 Prozent denken einmal pro Woche über berufliche Veränderungen nach.

Bei der Information über Jobangebote sind die Unterschiede etwas geringer: 35 Prozent informieren sich täglich und weitere 29 Prozent informieren sich mindestens ein Mal pro Woche über den Stellenmarkt. Damit sind 64 Prozent regelmäßig am Jobmarkt aktiv. Weniger als beim Durchschnitt über alle Altersgruppen (72 Prozent).

Online-Jobsuche on top

Diagramm zu Medien mittels welcher sich über einen Jobwechsel informiert wird
Jobwechsel Informationsmedien

Interessant ist auch die Art und Weise, wie sich über Jobangebote informiert wird: Nahezu alle Befragten, 92 Prozent, nutzen Online-Jobbörsen, Zeitungen werden immerhin noch von knapp der Hälfte, 48,6 Prozent der Teilnehmer, zur Hand genommen. Dicht dahinter reihen sich persönliche und soziale Netzwerke ein.

Diagramm mit erfolgsverpsrechenden Medien für Bewerbung
Erfolgsverpsrechende Medien für Bewerbung

Die Teilnehmer wurden in der Studie auch danach befragt, wie sie denn zum aktuellen oder letzten Job kamen: 47 Prozent der Befragten kamen demnach über eine Online-Stellenanzeige zum aktuellen bzw. letzten Job. Bei der altersunabhängigen Befragung hingegen gaben 35,8 Prozent an, sich erfolgreich über dieses Medium für einen Job beworben zu haben. Die zweitwichtigste Rolle spielen in dieser Kategorie die persönlichen Netzwerke, über die knapp 18 Prozent zum neuen Job kamen. Mittels Zeitungen und sozialen Netzwerken konnten sich hingegen nur sehr wenige Befragte erfolgreich bewerben.

Tabelle mit Kriterien die für die Zufriedenheit der Mitarbeiter wichtig sind
Zufriedenheitskriterien im Job

Ebenso wurde abgefragt, was denn nun für die Generation Y wichtig ist, um im Job zufrieden zu sein. Das Diagramm anbei zeigt einerseits die Prozentzahl der Teilnehmer, die ein Kriterium wichtig fanden und andererseits auch die veränderte Priorität dieses Kriteriums für die Generation Y im Vergleich zur vorhergehenden Generation. 83,1 Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass das selbstständige Arbeiten wichtig wäre, um im Job zufrieden zu sein, wobei im Vergleich zu früheren Generationen aber die Generation Y dies als weniger wichtig empfindet (roter Pfeil daneben). Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten hingegen spielen für die Generation Y eine weitaus größere Rolle als für die vorigen Generationen.

Bildnachweis: Hasloo Group Production Studio

20.1.2015

Durch die Nutzung unserer Angebote erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren