Bewerberdatenbank – mit den richtigen Tipps zu den richtigen Bewerbern

Bewerberdatenbanken sind Recruiting Tools der neueren Generation. Zusätzlich zum konventionellen Recruiting machen sie es möglich, ganz neue Bewerberschichten anzusprechen – nämlich jene, die eigentlich gar nicht auf der Suche sind. Wir zeigen, was im Umgang mit Bewerberdatenbanken zu beachten ist und geben wertvolle Tipps.

 Bewerberdatenbank

Bewerberdatenbank: How to?

Wie bei jedem Recruiting Tool gibt es auch bei der Bewerberdatenbank einiges zu beachten:

  • Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe: Was interessiert den Kandidaten, warum sollte er zu Ihnen wechseln? Die Wechselmotivation herauszufinden ist ein wesentlicher Faktor: Weiterentwicklung (35,6 %), Gehalt (27,1 %) und Wertschätzung (21,2 %) bewegen laut der aktuellen Active-Sourcing-Studie von Experteer die meisten Wechselwilligen.
  • Auswahl des Tools: Auf Funktionsumfang, Aktualität der Profile und Bewerberstruktur achten. Tool immer vorab testen, um herauszufinden, ob es den Bedürfnissen entspricht.
  • Suchkriterien in der Bewerberdatenbank angeben: Erfolgschancen vergrößern durch erweiterte Suche mit passenden Keywords, Synonymen und Filtermöglichkeiten.
  • Passende Profile durchgehen und Wunschkandidaten mit einer kurzen, persönlichen Nachricht kontaktieren. Tipp: So individuell wie möglich ansprechen, seriös und diskret formulieren und doppelte Ansprachen vermeiden!
  • Antwort des Bewerbers abwarten: Sieben Tage Zeit für die Antwort geben, um nicht zu aufdringlich zu wirken. Danach nicht mehr als eine Erinnerung senden. Schnell auf Rückmeldungen reagieren. Nicht vergessen: Eine Anfrage ist keine fixe Jobzusage!
  • Mit den besten Kandidaten können Sie dann nach Wunsch in einen echten Dialog treten und ein Bewerbungsgespräch vereinbaren.

    Bewerberdatenbank von karriere.at: talent.cloud

 

5 Tipps für die ideale aktive Bewerberansprache in der talent.cloud

„Guten Tag! Schalten Sie bitte Ihr Profil für uns frei.” – So sollte Ihre Reaktion auf einen interessanten Kandidaten nicht aussehen. Auch bei der Bewerberansprache kann man manches gut oder besser machen:

  1. Schon der erste Kontakt mit dem Wunschkandidaten soll ein Vertrauensverhältnis aufbauen: Standardformulierungen und leere Floskeln deshalb vermeiden.
  2. Pluspunkte beim Bewerber sammeln: Kenntnisse und Fähigkeiten konkret ansprechen bei der Kontaktaufnahme.
  3. Interesse bei Kandidaten erwecken: Damit Bewerber ihre Kontaktdaten für Sie freischalten, sollten Sie bereits beim allerersten Kontakt Infos zur freien Position angeben.
  4. Top-Kandidaten sind gerne top-informiert: Versorgen Sie Bewerber über weiterführende Links auf relevante Seiten (Karriereseite Ihres Unternehmens, Stelleninserat usw.)
  5. Was für Ihre Bewerber gilt, sollte auch für Sie gelten: Fehler sind ein No-Go und wirken unseriös.

Das möchten Bewerber im Anschreiben wirklich lesen:

so spricht man Bewerber richtig an

  1. Unternehmensinfos: Ergänzende Informationen zum Unternehmen, wie in diesem Fall durch einen Link, helfen dem Kandidaten, sich besser über Sie zu informieren.
  2. Individuelle Ansprache: Beziehen Sie sich so gut wie möglich auf den angesprochenen Kandidaten und sorgen Sie für eine individuelle Ansprache z.B. mit folgender Formulierung: „Ihre Qualifikationen im Bereich Online Marketing decken sich mit unserem Anforderungsprofil.“
  3. Aufgaben und Anforderungen: Wenn Sie die Aufgaben und Anforderungen detailliert beschreiben, gewinnen Sie Vertrauen.
  4. Angaben zu Karrierelevel und Umfeld komplettieren das Anschreiben.
  5. Gehaltsangabe: Nachdem Gehaltsangaben in Stelleninseraten verpflichtend sind, können Sie diese auch im Anschreiben bereits berücksichtigen.

Hier die Musteransprache gratis downloaden: Bewerber richtig ansprechen

 

Zur Bewerberdatenbank von karriere.at: talent.cloud

Bildnachweis: Macrovector/Shutterstock, Grafik: karriere.at

31.3.2016

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