Active Sourcing – Was können Bewerberdatenbanken?

Active Sourcing ist ein heiß diskutiertes Thema in der HR-Welt. Viele Personaler denken dabei automatisch an einen zusätzlichen Aufwand bei der Kandidatensuche – tatsächlich wird die Arbeit mit dem richtigen Active-Sourcing-Tool nicht nur einfacher, sondern auch effizienter. Was auch immer Sie im Prozess der Personalbeschaffung fordert – etwa Fachkräftemangel, fehlende Markenbekanntheit oder zu wenig Ressourcen im Recruiting – Active Sourcing mittels einer Bewerberdatenbank kann dabei für Abhilfe sorgen.

aktiv Bewerber findenWenn Sie eine freie Stelle zu vergeben haben, warten Sie dann auf den richtigen Kandidaten? Oder gehen Sie selbst aktiv auf die Suche nach Talenten? Active Sourcing wird laut der Experteer Active-Sourcing-Studie 2015 heute bereits von circa 40 % der Unternehmen angewendet und hat so manche Vorteile: Beispielsweise erreicht man damit auch latent Arbeitsuchende. Das sind jene Arbeitnehmer, die bereit wären, ihren Job zu wechseln, allerdings nicht aktiv auf Jobsuche sind.

Warum auf Active Sourcing setzen?

Active Sourcing ist als eine zusätzliche Ergänzung zum bestehenden Recruiting in einem Unternehmen zu verstehen. Neben dem ausgeschriebenen Jobinserat kann sich der Arbeitgeber so auch selbst aktiv auf die Suche nach dem passenden Bewerber machen. Damit ist es möglich, die Hidden Champions zu finden – das sind die Top-Fachkräfte, die heute nicht mehr unter dem Druck stehen, selbst nach Jobs zu suchen, weil sie sich gerne finden lassen! Und zwar bevorzugt in Bewerberdatenbanken. Dort befinden sich Tausende aktuelle Profile qualifizierter Fach- und Führungskräfte. Als Unternehmen haben Sie dort die Möglichkeit, den für sie passenden Bewerber einfach und ohne großen Aufwand zu finden.

 

Was kann Active Sourcing?

Businessnetzwerke   

Xing oder LinkedIn werden von Personalisten gerne bei der aktiven Stellenbesetzung verwendet. Die Erfolgsquote dort ist allerdings gering, weil diese Plattformen in erster Linie zum Netzwerken genutzt werden und nur wenige bereit für einen Jobwechsel sind.

Social-Media-Kanäle

Eher privates Terrain und deswegen auch weniger geeignet zur Ansprache von potenziellen Kandidaten. Sollte irgendwann ein Beschäftigungsdatengesetz verabschiedet werden, wie es in Deutschland schon einmal auf dem Plan stand, könnte es künftig außerdem rechtlich verboten sein, Facebook und Twitter für die Bewerberrecherche zu verwenden.

Bewerberdatenbank     Menschen, die ihren Lebenslauf in einer Bewerberdatenbank hinterlegen, sind explizit auf Jobsuche, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Deshalb ist die Bewerberdatenbank das erfolgversprechendste Mittel beim Active Sourcing.

 Mit aktiver Suche Talente finden

 

Die Vorteile von Bewerberdatenbanken:

  • Bewerber-Matching: Tagesaktuell und bequem passende Bewerber (auch latent Jobsuchende) zu Ihren freien Stellen finden aus einer wöchentlich wachsenden Datenbank mit einer umfangreichen Anzahl an Profilen.
  • Wertvolle Zeit beim Recruiting sparen: Time2hire um bis zu 50 % verringern, das bedeutet gleichzeitig auch einen Wettbewerbsvorsprung.  
  • Umfangreiche Filtermöglichkeiten: Intelligente und einfache Suche nach den gewünschten Kriterien. Nach Wunsch Ort, Qualifikationen, Gehaltsvorstellungen etc. definieren.
  • Bewerber-Alarm: Ein persönlicher Alarm informiert regelmäßig per E-Mail, sobald neue, passende Bewerber verfügbar sind. Wunschkandidaten können mit einem Klick kontaktiert werden.
  • Einfachere Bewerber-Verwaltung: Merklisten, Notizfunktion und Bewerber-Ratings helfen bei der Organisation der Kontakte. Mit einem Kollaborations-Tool kann auch ein Recruiting-Team die Kontakte einzeln bearbeiten. Aufbau eines großen Kandidatenpools auch für in Zukunft zu besetzende Stellen.

Zur Bewerberdatenbank von karriere.at: talent.cloud

 

Bildnachweis: ImageFlow/Shutterstock; Olivier Le Moal / Shutterstock

1.12.2015

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