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Sportkarriere und Studium optimal verbinden

Zentrum für Fernstudien: Lisa Unterweger

Die Leidenschaft für den Sport steht bei Sportlerinnen und Sportlern an erster Stelle. Nach dem Ende einer erfolgreichen Karriere fehlt den Profis des Öfteren aber eine adäquate Ausbildung für den Beruf danach. Ein Fernstudium bietet Möglichkeiten, die Herausforderungen von Sport und Studium optimal zu verbinden. 

Immer mehr Sportlerinnen und Sportler in Österreich setzen sich bereits während der aktiven Zeit mit der beruflichen Zukunft nach der Sportkarriere auseinander. Denn nur einer von 50 Hochleistungssportlern hat nach der Profikarriere finanziell ausgesorgt. 43 Prozent der österreichischen Spitzensportler haben am Ende ihrer Profikarriere keine abgeschlossene Berufsausbildung. Unterstützung mit einer Laufbahnberatung bietet hier der Verein KADA (KArriere DAnach), mit dem das Zentrum für Fernstudien eng zusammenarbeitet.

In Österreich absolvieren daher immer mehr Sportlerinnen und Sportler bereits parallel zu ihrer aktiven sportlichen Karriere ein Studium. „Spitzensportler brauchen ein flexibles Studium. Vor allem müssen sie lernen können, wann und wo sie wollen. 90 Prozent des Studiums sind bei uns frei einteilbar und in Fernlehre absolvierbar“, bestätigt Dr. Josef Reif, Leiter des Zentrums für Fernstudien Österreich, die Vorteile eines Fernstudiums für Sportler.

Flexibel Studieren am grünen Rasen oder im Schnee

Der 22-jährige Marco Stark, der seit Ende Mai in der Bundesliga für den FK Austria Wien aufläuft, sah im Fernstudium an der FernUniversität in Hagen seine Zukunft. „Ich wollte mein Studium an der Wirtschaftsuni absolvieren, doch schnell wurde mir klar, dass ich das mit sechs bis acht Trainingseinheiten und einem Match pro Woche nicht bewältigen kann. Ich konnte kaum Vorlesungen besuchen“, so Stark. Auch die 20-jährige Langläuferin Lisa Unterweger aus Rottenmann absolviert ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften aus der Ferne. „Im Leistungssport ist vieles möglich, es kann aber auch jederzeit vorbei sein. Daher mache ich mir bereits jetzt Gedanken, was nach dem Sport auf mich wartet“, erzählt Unterweger über ihre Lebensplanung nach der erfolgreichen Profikarriere.

Mit dem Golfschläger zum Bachelorabschluss

Via Fernstudium können international anerkannte Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien sowie weiterbildende Studien absolviert werden. Angeboten werden neun Bachelorstudiengänge und zwölf Masterstudiengänge. Ein Student aus der Ferne ist auch der 26-jährige Manuel Trappel, der bereits an einer Präsenzuniversität studierte bevor er im Profigolf Fuß fasste. „Ich bin ca. 25 Wochen im Jahr im Ausland, da kommt es mir sehr entgegen, dass ich nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen muss.“ Die Mindeststudiendauer beträgt für den Erwerb eines Bachelors sechs und für einen Masterstudiengang vier Semester. „Teilzeitstudierende, wie Sportlerinnen und Sportler, die neben ihrer Profikarriere studieren, müssen unserer Erfahrung nach mit zehn bis 20 Wochenstunden an Arbeit rechnen“, so Dr. Josef Reif.

Parallel zur aktiven Karriere für die Zukunft vorsorgen  

Die Studierenden können im eigenen Lerntempo studieren und Prüfungen ablegen. Leistungs- und Zeitdruck sind damit gemindert.  „Wer neben dem Job noch ein Fernstudium betreibt zeigt, wie hoch seine Belastungsfähigkeit ist, was wiederum sehr interessant für den Arbeitsmarkt ist“, so Stark über die Wertigkeit des Fernstudiums. Auch für Golfprofi Manuel Trappel steht ein Abschluss eines Fernstudium hoch im Kurs.

Einschreibefrist

Für das kommende Wintersemester 2015/2015, mit Studienbeginn Oktober, können sich an einem Fernstudium Interessierte von 8. Juni  bis 31. Juli 2015 einschreiben.

Zentrum für Fernstudien Österreich

Das Zentrum für Fernstudien in Österreich an der JKU in Linz betreut seit mehr als 20 Jahren Studierende der FernUniversität in Hagen. Aktuell sind 3.000 Studierende eingeschrieben und werden an sechs Studienzentren in Bregenz, Linz, Rottenmann, Saalfelden, Villach und Wien betreut. Dr. Josef Reif leitet das Zentrum für Fernstudien Österreich.

Kooperationspartnerin FernUniversität in Hagen

Die FernUniversität in Hagen wurde im Jahr 1974 gegründet und ist die einzige öffentlich-rechtliche Fernuniversität im deutschsprachigen Raum. Weltweit nutzen 80.000 Studierende das Angebot der FernUniversität. Davon sind rund 80 Prozent berufstätig. Neben dem Campus in Hagen gibt es 13 Regionalzentren in Deutschland, ferner sechs Studienzentren in Österreich und eines in Ungarn. Die FernUniversität hat frühzeitig auf das so genannte Bologna-System, also Bachelor- und Masterprogramme, umgestellt.

Mehr Informationen unter www.fernstudien.at.

27.7.2015

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