FH WN: Vom Mechatronik-Master zur wissenschaftlichen Karriere

Praxisorientierung kombiniert mit fundierter wissenschaftlicher Ausbildung als bewährtes Rezept

Mechatronik steht für Innovation in der Produkt- und Systementwicklung – und das branchenunabhängig. Die AbsolventInnen des Master-Studiengangs Mechatronik sind Mitgestalter und Entwickler in diesem hochtechnischen Feld. Manche starten nach Studienende in die Karriere, andere wollen wissenschaftliche Wege beschreiten. Mit dem Mechatronik-Master-Studium an der FH Wiener Neustadt geht beides – wie fünf ehemalige Studierende dieses Studiengangs derzeit erfolgreich mit ihren Dissertationen an der TU Wien beweisen. 

Der Bereich Mechatronik (Mechanik/Elektronik/Informatik) entwickelt sich rasant. Bereits jetzt entfallen ca. 90% aller Innovationen in der Automobilbranche und rund 60 % aller Innovationen in der Flugzeugentwicklung auf mechatronische Systeme. Die Mechatronik-Studierenden bekommen an der FH Wiener Neustadt das notwendige Rüstzeug für die beruflichen Herausforderungen, das Studium schafft aber ebenso eine fundierte Basis für wissenschaftliches Arbeiten. Aktuell beschreiten fünf ehemalige Master-Studierende der Mechatronik an der Technischen Universität Wien den Weg zu ihrem Doktortitel in Fächern wie Maschinenbau oder Chemie. Den hürdenlosen Zugang zur Dissertation an der renommierten TU Wien hat die Ausbildung an der FH Wiener Neustadt ermöglicht.

Studiengangsleiter Prof. (FH) DI Wolfgang Haindl zeigt sich hoch erfreut: „Es ist wunderbar zu sehen, welche erfolgreichen Wege unsere Studierenden nach ihrem Abschluss beschreiten. In unserer Ausbildung an der FH Wiener Neustadt ist es uns wichtig, dass sowohl der Start ins Berufsleben als auch eine wissenschaftliche Karriere ohne Hürden möglich ist und wir sind sehr stolz, dass nun gleich fünf unserer Mechatronik-Master-Alumni an ihrem Doktor arbeiten.“

Die Dissertationen werden in den verschiedensten Forschungsgebieten und an den unterschiedlichsten Fakultäten wie beispielsweise Maschinenwesen, Betriebswissenschaften oder Bauingenieurwesen geschrieben. Die Themen reichen von der Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen oder optischer Prozessüberwachung in der generativen Fertigung über Verfahrensentwicklungen im Bereich der biogenen Energieträger bis hin zur Verbesserung mechanischer Spannungsermittlung mit Hilfe von neuen Finiter-Elemente-Verfahren. Abwechslungsreiche und vielfältige Inhalte, die auch das gesamte Spektrum des Mechatronik-Studiums aufzeigen.

Dass neben der Praxisorientierung auch das wissenschaftliche Arbeiten an der FH Wiener Neustadt nicht zu kurz kommt, beweist unter anderem das größte globale Hochschulranking U-Multirank, in dem die Fachhochschule im südlichen Niederösterreich bei den Forschungspublikationen und in der Lehre top ist – als eine von nur zwei FHs in ganz Österreich.

 

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Fachhochschule Wiener Neustadt
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rsenk@fhwn.ac.at

Die Fachhochschule Wiener Neustadt
1994 als erste Fachhochschule Österreichs gegründet, feierte die Fachhochschule Wiener Neustadt 2014 ihr 20-jähriges Bestehen. Aktuell absolvieren an den fünf Standorten der FH in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Rudolfinerhaus Wien (Kooperation) und im Studienzentrum Wien rund 3.550 Studierende ein Bachelor- oder Masterstudium. Seit der Gründung haben über 10.000 Studierende eine akademische Ausbildung abgeschlossen. Es werden aktuell 32 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sicherheit und Sport angeboten. Ab Herbst 2016 startet der neue Studienlehrgang Entrepreneurship & Applied Management. Seit 1. April 2015 ist die FH WN Alleineigentümerin der Ferdinand Porsche FernFH. Im Hochschulranking des Zentrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist die FH im Spitzenfeld bei der Praxisorientierung. 81% der hier Studierenden sind mit der FH (sehr) zufrieden – der österreichische Durchschnittswert liegt laut Universum Student Survey bei 73%. In derselben Studie wurde der FH WN von ihren Studierenden die Top-Position 1 aller FHs in Österreich in Bezug auf „Employability“ zugesprochen. Die FH Wiener Neustadt kooperiert weltweit mit mehr als 80 Partnerhochschulen.
www.fhwn.ac.at
www.facebook.com/fhwnfan

 

Bildnachweis: Prof. Wolfgang Haindl / FH Wiener Neustadt

20.6.2016
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