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Fachhochschulen in Österreich: Überblick für Studienanfänger

Tipps zur Wahl der FachhochschuleIst die Wahl der weiteren Ausbildung erst einmal auf ein Studium gefallen, entscheiden sich immer mehr Österreicher für eine Fachhochschule. Ein Studium an einer Fachhochschule bringt viele Vorteile mit sich: In der Regel haben die Absolventen bereits viel Berufserfahrung durch zahlreiche Praktika, generell gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und eine große Praxisorientierung. Als Kaderschmieden für Jobeinsteiger werden Fachhochschulen deshalb gerne bezeichnet.

Wichtig ist dabei zu bedenken, dass die Aufnahme bei den meisten Fachhochschulen in Österreich an eine Aufnahmeprüfung geknüpft ist. Für diese gilt es, sich rechtzeitig anzumelden und die nötigen Unterlagen und gegebenenfalls Arbeitsproben vorzubereiten. Der Andrang auf die einzelnen Studiengänge ist unterschiedlich – zum Teil jedoch sehr groß. Es ist daher ratsam, sich für mehrere Studiengänge zu bewerben, um die Chancen auf einen Studienplatz an einer Fachhochschule zu erhöhen.

21 Fachhochschulen auf ganz Österreich verteilt

Im Studienjahr 1994/1995 starteten die ersten Fachhochschulgänge in Österreich, damals wagten 693 Studenten den Feldversuch. Im Studienjahr 2013/2014 wurden in Österreich 43.593 FH-Studierende registriert. 21 Fachhochschulen (Tendenz steigend) gibt es derzeit in Österreich, sie bieten die unterschiedlichsten Studienrichtungen an: von natur-, sozial-, wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und künstlerischen Studiengängen ist fast alles dabei. Das Studium ist zwar sehr schulisch aufgebaut, es gibt jedoch die äußerst begehrte Möglichkeit des berufsbegleitenden Studierens. Das Netz an Fachhochschulen in Österreich ist sehr dicht, in jedem Bundesland gibt es mindestens zwei Fachhochschulen.

Die österreichischen Fachhochschulen

Hier ein Überblick aller Fachhochschulen in Österreich:

 

Welches Studium an der Fachhochschule wählen?

Das Studienangebot an Fachhochschulen in Österreich ist breit: Von wirtschaftlichen Ausbildungen über Technik bis hin zu Sozial- und Gesundheitsberufen. Interessierte stellt das meist vor die Qual der Wahl. Abhilfe schaffen nicht nur die Online-Angebote zu den einzelnen Studienrichtungen und Studienbedingungen (siehe Tabelle) sondern auch Informationstage an den einzelnen Fachhochschulen. Die Termine dafür finden sich auf den Websites der einzelnen FHs. Diese stellen meist auch eine gute Möglichkeit dar, sich mit Studierenden und Lehrenden auszutauschen und Praxistipps zum Studium und zu den jeweiligen Fachhochschulen zu erhalten.

Wer überhaupt noch nicht weiß, welche Studienrichtung überhaupt die richige sein könnte – egal ob an einer Fachhochschule oder an einer Universität – kann es mit einem Online-Test zur richtigen Wahl der Fachrichtung versuchen.

Fotonachweis: Nejron Photo / Quelle Shutterstock

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