So arbeiten wir in Zukunft: Mögliche Szenarien und eine Infografik

von in Arbeitsleben, HR am Donnerstag, 21. Mai 2015 um 10:37

Die Art und Weise, wo und wie wir arbeiten, ändert sich: Es lockt der Abschied vom klassischen Angstelltenverhältnis, als Freelancer mit einem eigenen Unternehmen durchzustarten erscheint vielen als realistische Alternative zur Arbeit für einen Dienstgeber –  40 Stunden wöchentlich. Vom Berufseinstieg bis zur Pension bei einem Unternehmen arbeiten? Fehlanzeige. Man organisiert sich in Co-Working-Spaces, arbeitet projektbasiert oder mit befristeten Verträgen für mehrere Auftraggeber.  Wir haben uns Gedanken gemacht über Szenarien, die die Zukunft der Arbeit prägen werden. Von Officevibe gibt’s noch eine passende Infografik mit spannenden Überlegungen.

Projektbasiertes Arbeiten

Die Frage „Wo arbeitest du?“ wird abgelöst von „Woran arbeitest du momentan?“. Vollzeitbeschäftigung für einen Arbeitgeber wird nicht mehr länger das Standardmodell sein, es wird aber auch nicht den einen Freelancer-Typus geben. Zwischen projektbasiertem Arbeiten für einige wenige, fixe Auftraggeber und völliger Freelancer-Freiheit ist alles drin. Die Arbeitskraft wird sich in einer „Human Cloud“ bündeln.

Abschied vom Pendlerstau

Eine Pendlerblechlawine, die sich morgens in die Stadt und abends langsam wieder aus ihr heraus wälzt, wird es nicht mehr geben. Einerseits, weil man von überall aus arbeiten wird, andererseits, weil sich die Arbeitswelt von klassischen Arbeitszeitmodellen verabschieden wird. Wer nicht von Zuhause aus arbeitet, macht es sich in einem Co-Working-Space gemütlich. Arbeitgeber mit vielen Beschäftigten richten in großen Städten Satellitenbüros ein – ihre Mitarbeiter kommen und gehen, wie es ihre Zeit oder die Projekte erlauben. Für die Kommunikation mit Kollegen oder Partnern ist physische Anwesenheit an einem Arbeitsplatz nicht mehr erforderlich.

24/7: Work-Life

Mit dem Abschied von klassischen Arbeitszeitmodellen löst sich die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben immer mehr auf. Welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt, wird sich zeigen: Der sonnige Dienstag wird für einen Ausflug genutzt, dafür wird am Samstag gearbeitet. Was man privat unternimmt oder auf Social Media Kanälen postet, wird in Zukunft auch zum persönlichen Job-Portfolio beitragen: Projekte oder Hobbys, die wir in unserer Freizeit mit Leidenschaft ausüben, haben Einfluss auf unseren beruflichen Werdegang und darauf, wie Auftraggeber uns wahrnehmen.

Technologie, Ziele, Teams und Daten: Das kommt in Zukunft auf uns zu

Auch Officevibe hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die Arbeitswelt in Zukunft aussehen wird und die Ergebnisse in einer Infografik zusammengefasst:

Infografik Zukunft der Arbeit
Bildnachweis: Eugenio Marongiu / Shutterstock, officevibe

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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