Selbstmotivation: 7 Tipps, um wieder in die Gänge zu kommen

von in Arbeitsleben am Mittwoch, 20. Juli 2016 um 10:29

Wie kann ich mich motivieren? Die Frage aller Fragen an zähen Tagen. Wenn nichts weitergehen will und der Arbeitstag kein Ende nimmt. Vielleicht benötigst du eine Motivationsspritze – wir haben sieben Tipps für den kurzen Motivationsboost zwischendurch.

Der Tag zieht sich, das Arbeitspensum wird immer mehr statt weniger, aber eines fehlt: Motivation, um die Dinge endlich anzupacken. Wenn das ein Dauerzustand wird, sollte die Suche nach einer neuen Aufgabe oder einem neuen Job an der Tagesordnung stehen. Für fallweise „faule Phasen“ helfen euch diese Tipps hoffentlich weiter:

Raus aus dem Motivationstief: 7 Erste Hilfe-Tipps

  1. Immer das Ziel vor Augen
    Dinge oder Gefühle zu visualisieren, hilft beim Erreichen kleiner und großer Ziele. Dabei so konkret wie möglich werden: Das befreiende Gefühl beim Durchstreichen eines Tasks auf der To-Do-Liste, die Erleichterung nach Abgabe eines Projektes oder das gute Gefühl, wenn ein Kunde seinen Vertrag unterzeichnet.
  2. Das richtige Mindset
    Das schaffe ich nie. Ich kann mich nicht konzentrieren. Das Ergebnis wird sicher nicht gut. Keine guten Gedanken, um ein Projekt anzupacken. Ersetze negative Gedanken durch positive, die dich vorantreiben. Fühlt sich anfangs ein wenig sonderbar an, wenn die Motivation auf dem Tiefpunkt angelangt ist, aber was hast du zu verlieren?
  3. Passt deine To-Do-Liste zu dir?
    Ja, das Führen einer To-Do-Liste ist ein alter Hut – aber: vielleicht passt deine Liste gar nicht zu dir? Es gibt unzählige Arten, seine Aufgaben zu sortieren, zu priorisieren und in schaffbare Teilstücke einzuteilen. Digital, analog, in Listen, in Mind-Maps, in Tabellen, als Zeitspirale und und und. Du bist vielleicht am besten mit dem guten alten Notizbuch beraten oder liebst die Freiheit, die dir ein Bullet Journal bietet? Teste verschiedene Methoden um herauszufinden, welche Art der To-Do-Liste dich am meisten motiviert.
  4. Manipuliere dich nicht selbst
    Noch schnell ein Anruf, Blumen gießen, E-Mails checken, Druckerpapier nachfüllen – Hand aufs Herz: Womit lenkst du dich ab, wenn du keine Lust hast, eine Aufgabe anzupacken?
  5. Belohne dich
    Das Belohnungssystem funktioniert einfach. Nach Erledigung einer unangenehmen oder schwierigen Aufgabe ist es deshalb Zeit für eine Belohnung: Früher Feierabend machen, ein Buch kaufen, in der Pause ein Eis essen oder als guilty pleasure ein seichtes Video auf YouTube ansehen. Euch fällt da sicher noch mehr ein. Achte auf eine ausgewogene Mischung aus materiellen und immateriellen Belohnungen. Sonst endet ein produktiver Arbeitstag schnell im Kaufrausch, denn: verdient ist doch verdient, oder?
  6. Setze dich unter Druck
    Funktioniert nicht für jeden, aber für alle, die eine Deadline brauchen, um aktiv zu werden. Die eigentliche Frist für die Erledigung nicht nur nach vorne verlegen, sondern auch im Terminkalender so eintragen. Sieh es als Challenge: Kannst du die Aufgabe auch in kurzer Zeit erledigen?
  7. Wissen, wann es Zeit ist aufzugeben
    Sad but true – an manchen Tagen geht einfach nichts mehr und bevor du dich weiter quälst: Morgen ist auch noch ein Tag. Mach früher Feierabend, pack die Arbeit weg und gönn dir eine Auszeit. Die nächste stressige Phase kommt bestimmt – und das Leben ist doch so viel mehr als das abarbeiten von Aufgaben.

Bildnachweis: Dirima/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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