Vorstellungsgespräch: Auch der Nachhall zählt!

von in Bewerbung, Jobsuche am Dienstag, 27. September 2011 um 11:17

Einmal tief ein- und ausatmen! Ja, Sie haben es geschafft! Ihr Bewerbungsgespräch lief toll! Der Lebenslauf und das Anschreiben haben schon im Vorfeld gepunktet. Sie haben sich gut vorbereitet und noch besser verkauft. Und was kommt jetzt? Die lange Wartephase auf eine positive Antwort? NEIN! Jetzt fängt ein Teil Ihrer Arbeit erst an! Einen sympathischen Eindruck schafft man sowohl im Vorstellungsgespräch aber auch danach!

Es ist nicht einfach, einen guten Job zu bekommen. Hat man das Bewerbungsgespräch erst mal hinter sich gebracht, kommt für viele das nervenaufreibende Warten. Das muss aber nicht sein. Warum abwarten? Handeln lautet die Devise. Nach dem Vorstellungsgespräch ist vor dem Vorstellungsgespräch! Krempeln Sie nochmals die Ärmel hoch und ran an die Arbeit.

Informationen zwischen den Zeilen

Auch für das „Danach“ gibt es einige wichtige Punkte, die helfen können, im Gedächtnis zu bleiben. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck beim Personaler!

Folgende Punkte sollten Sie daher vor und nach jedem Interview im Hinterkopf behalten:

  • Dankeschön!
    Logisch! Sie haben sich bei der Verabschiedung für den Termin bedankt! Aber denken Sie auch daran, sich via E-Mail nochmals für das nette Gespräch (auch wenn es nicht so gut lief) zu bedanken. Sie würden staunen, wie viele auf diesen Schritt vergessen.
  • Zwischen den Zeilen lesen!
    Schon während des Gespräches kommt man oftmals auf Themen, die das Interesse des Personalers wecken. Ob nun berufsspezifische Themen oder allgemeine Dinge, merken Sie sich die Interessensgebiete des Gegenübers! Zeigen Sie ihm, dass Sie aufmerksam zugehört haben! Überlegen Sie sich nach dem Gespräch, wie Sie durch relevante Informationen oder auch Fachwissen punkten können. Wenig Aufwand für Sie, große Wirkung beim Personaler – vor allem, wenn das Gespräch in eine zweite Runde geht. Denn wenn ein Folgetermin mit einer positiven Erinnerung an den Bewerber beginnt, ist schon viel gewonnen.
  • Vernetzen Sie sich!
    Auch wenn aus dem Job nichts werden sollte: Vernetzen Sie sich mit dem Personalverantwortlichen. Heutzutage führt kein Weg mehr an den sozialen Medien vorbei. Zeigen Sie, dass Sie auf dem Laufenden sind und Kontakte vorausschauend planen wollen.
  • Netiquette wahren!
    Natürlich freut man sich, wenn man einen tollen Job bekommt. Umso ernüchternder ist es, wenn man eine Wunsch-Stelle nicht bekommt. Trotz all der Enttäuschung gilt es, die Netiquette zu bewahren und keinesfalls seinem Frust freien Lauf zu lassen. Bedanken Sie sich für die Möglichkeit des Kennenlernens und verweisen Sie darauf, via Social Networking in Kontakt zu bleiben. So sind Sie über laufende Stellenausschreibungen – die vielleicht besser auf Ihr Profil passen – immer auf dem neusten Stand!

Der Wille zum Erfolg

Sind Sie während des Gesprächs aufmerksam, werden Sie immer wieder neue Gesprächspunkte finden und nie in peinliches Schweigen verfallen. Personalverantwortliche führen viele Bewerbungsgespräche. Dabei werden Sie mit Informationen quasi bombardiert! Sich nach so vielen Gesprächen ein einzelnes Gesicht zu merken, fällt oft schwer. Sie können trotzdem in Erinnerung bleiben. Nutzen Sie jede Kleinigkeit. Auch wenn Sie als „die Person, die das gleiche Buch wie ich gelesen hat und mich auf die Fortsetzung aufmerksam gemacht hat“ in Erinnerung bleiben, so haben Sie bereits eine emotionale Bindung geschaffen. Solche Erinnerungen zählen oft mehr, als die perfekte schulische Laufbahn. Denken Sie daran: Der Nachhall eines guten Eindrucks beginnt mit dem Verlassen des Personalbüros. Lassen Sie diesen für sich arbeiten!

Redaktion

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