Vorsicht – Die neuen Karrierekiller sind los!

von in Inside am Montag, 5. September 2011 um 13:54

Die Karrierekiller bekommen Verstärkung! Und da sind ein paar ganz schwere Kaliber dabei! Tonnenschwer ist beispielsweise der uneinsichtige Betonschädel. Mit seinen verstaubten Ansichten und seinem steinharten Starrkopf hat er schon viele Unternehmen zum Stillstand gebracht. Auch wenn der rückgratlose Unterwerfel ungefährlich aussehen mag – vertrauen sollte man ihm nicht unbedingt! Er mag sich zwar dem Vorgesetzten untertänig nähern, aber seinen Kollegen gegenüber ist er gnadenlos! karriere.at lässt Sie nicht im Stich und verrät Ihnen auch diese Woche, wie Sie den sturen Betonschädel und den rückgratlosen Unterwerfel besiegen können! Weiter Informationen zu den fiesen Karrierekillern finden Sie übrigens auf www.karrierekiller.at

Der uneinsichtige Betonschädel
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Wesen
Wenn es einen sturen Hund gibt, dann ist der Betonschädel seine Mutter. Er ist mehr als ein harter Brocken. Getreu seinem Kampfmotto „Einmal meine Meinung, immer meine Meinung“, hält er ohne mit der Wimper zu zucken an vorgefertigten Einstellungen fest. Egal was kommt. Fakten hin oder her.

Vorkommen
Verstaubte Ansichten turnen den Betonschädel geradezu an. Sager wie „Hamma immer schon so g’macht“, lassen ihn ins Unendliche wachsen. So kann er größere und etablierte Firmen geradezu versteinern. An wichtigen Schlüsselpositionen fühlt er sich am Wohlsten, denn da kann niemand an ihm vorbei. Irgendwann steht dann nämlich jeder mit dem Rücken zu seiner Wand.

Besonderheiten
Innovationen hasst der Betonschädel wie der Teufel das Weihwasser. Sobald irgendwo eine neue Idee aufzukeimen droht, fährt er betonwalzenartig über diese hinweg. Er beginnt sofort zu mauern und hat dabei schon so manchen Freigeist und Andersdenker einfach eiskalt eingemauert. Spätnachts kann man sie wimmern hören.

So knacken Sie den Betonschädel

  • Lassen Sie die Bombe platzen und konfrontieren Sie ihn mit Neuerungen in Ihrem Büro. Sein Kopf wird dem Druck nicht lange standhalten und einfach explodieren.
  • Auch der Betonschädel will Anerkennung ernten. Pflanzen Sie daher eine kleine Knospe der Freundschaft und sehen Sie zu, wie deren Wurzel auch den dicksten Beton durchbricht.
  • Entstauben Sie Ihr Büro von alten Ansichten und der Betonschädel wird sich schnell unwohl fühlen und sich eine andere verstaubte Ecke suchen.

Der rückgratlose Unterwerfel
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Wesen
Der Unterwerfel übertreibt seine Obrigkeitshörigkeit ins unappetitlich Unanständige. Sobald ein hierarchisch höhergestellter Kollege in seiner Nähe ist, überhäuft er ihn mit Komplimenten und redet ihm nach dem Mund – ohne Rücksicht auf Verluste. Er verliert dabei jegliche Selbstachtung.

Vorkommen
Unterwerfel halten sich meist in der Nähe von Vorgesetzten auf, denn sie dürfen aufgrund ihres Wesens keine Gelegenheit auslassen, sich möglichst dramatisch zu unterwerfen. Sie lauern oft stundenlang in den Gängen vor den Büros der Chefs auf ihre Chance.

Besonderheiten
In jüngster Zeit treten immer öfter aggressive Mutationen der Unterwerfel auf, die so genannten nachtretenden Unterwerfel. Das besonders Gefährliche: Während sie sich bei Vorgesetzten gekonnt unterwerfen, treten sie nach wohlwollenden Kollegen – sozusagen zeitgleich. Wäre dies nicht so bedrohlich, könnte man von einer wahren Kunstform der Kommunikation sprechen, fast so schön, wie Synchronschwimmen.

So tätscheln Sie den Unterwerfel

  • An sich ist der Unterwerfel ein Geschöpf, das sehr viel Liebe und Zuneigung braucht. Loben auch Sie ihn, wenn er seine Aufgaben gut erfüllt, dann wird er schnell zum Schoßhund.
  • Hüten Sie sich vor dem Hundeblick! Das ist die Geheimwaffe des Unterwerfels. Zuerst lullt er seine Opfer ein, um sie dann besser wegstoßen zu können.
  • Erschnüffelt der Unterwerfel Gefahr, wird er schnell nervös und fängt an zu sabbern. Dabei kann es vorkommen, dass er in seinem eigenen Sabber ausrutscht und die Karriereleiter hinunter fällt.
Redaktion

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