Monatsrückblick – von Leichenwäschern, Lebensläufen und Social Media³

von in Inside, Social am Freitag, 29. Oktober 2010 um 12:29

Zweifellos – zwei Tage plus eine Zeitumstellungs-Stunde Oktober haben wir ja noch vor uns. Wir tun’s trotzdem schon jetzt: Ein wenig zurückblicken, Geschriebenes nochmal aufkochen, Dinge vor den Vorhang holen, die uns bewegt haben. Here we go: Der karriere.at-Monatsrückblick. Mit Liebe zusammengetragen von Christoph und David.

Besonders gern erinnern wir uns natürlich an unsere eigenen Geschichten. Vor allem an jene, die den Nerv der geschätzten Leserschaft wie es scheint getroffen haben.

Beispielsweise an jenen Blogpost, der sich mit den kuriosesten Suchanfragen in der karriere.at-Jobsuche auseinandersetzte. Wussten Sie, dass sich insgesamt zwölf Herr- und Frauschaften für den Job der „Prostituierten“ oder des „Callboys“ interessierten? Oder dass zwei todesmutige Jobsuchende die Profession des „Leichenwäschers“ als deklariertes Karriereziel angegeben haben? Hier geht es jedenfalls zur – nicht ganz ernst gemeinten – Auswertung –  „Prostituierte, Leichenwäscher, Politiker – Jobs, die keiner haben will. Oder?“.

Große Resonanz rief auch unsere Mini-Serie zum Thema „Hobbys im Lebenslauf“ hervor. Welche Leidenschaften sollte man auf keinen Fall in seinen Bewerbungsunterlagen erwähnen? Was denkt der Personalchef, wenn er über Hobbys wie Canyoning, Golf oder Feuerwehr stolpert? Und: Was sind eigentlich Ihre Softskills? Beziehungsweise: Wissen Sie diese einzusetzen?

Dass Zeit bei Personalentscheidern Mangelware ist, belegen Studien. Gerade einmal fünf Minuten nehmen sich die meisten, um Bewerbungsunterlagen durchzusehen. Dass es in dieser kurzen Zeitspanne im Optimalfall „Klick“ machen sollte, muss jedem Jobsuchenden bei der Bewerbungs-Gestaltung klar sein. Die wichtigsten Tipps haben wir in einem Artikel zusammengefasst.

Eine Story, die sie sich am besten an einem Montagmorgen zu Gemüte führen sollten: „Wer kürzer schläft, ist länger wach – und im Büro müde: 8 Tipps für besseren Schlaf. Sie werden Ihre Wochenend-Ausschweifungen verfluchen, sich selbst zu einem gesünderen Schlafrhythmus verpflichten und alle Tipps bis zum darauffolgenden Wochenende wieder vergessen haben. Versprochen.

„Social Media braucht man nicht – es ist einfach da.“ Nicht nur für Unternehmen, die vor der Frage „Social Media ja oder nein?“ stehen lesenswert: Davids Zusammenfassung der spannenden Diskussion (mit karriere.at-CEO Oliver Sonnleithner am Podium) „Social Media – Chancen und Herausforderungen für unsere Geschäfts- und Arbeitswelt“, die wir übrigens auch via Twitter (Hashtag #smjku) gecovert haben.

Bei allem gesunden Selbstbewusstsein – es waren Gott sei Dank nicht nur Storys aus dem karriere.blog, die uns dieses Monat aufgefallen sind.
Ein absolut nützliches, weil auch übersichtlich gestaltetes Tool betrat mit dem jobbörsenfinder die Bildfläche: Jeder Jobsuchende hat mit wenigen Klicks die Möglichkeit, sich eine perfekte Auswahl an Jobbörsen, Meta-Suchmaschinen oder Social Media-Angeboten zusammenzubasteln. Derzeit sind 1012 Portale gelistet, und es werden sicher noch mehr. Schade, dass es derzeit nur in Deutschland verfügbar ist.

Ein wenig Farblehre: Was es bedeutet in einem von den Farben Weiß und Grau dominierten Büro Tag für Tag arbeiten, lässt sich für all jene herausfinden, die den Artikel von Martin Anding von karrierebibel.de gelesen haben.

Auch für Österreich interessant wäre einmal eine repräsentative Jobbörsen-Nutzerumfrage, wie jene von CrossPro-Research für Deutschland. Den Gastbeitrag von Gerhard Kenk (Crosswater Systems) auf Der JOBlog gibt es hier zu lesen.

Ein hervorragendes Essay über die Anforderungen, die ein Social Media Experte (und solche sind bei fast jedem webaffinen Unternehmen derzeit gefragt) mitbringen sollte beziehungsweise eine Anleitung, wie man selbst zum Social Media Manager wird, lieferte Martin Poreda von kununu.com. Beinhart, er- und entmutigend zugleich.

Und nochmal Social Media – weil es ausgezeichnet zu unserem eigenen Thema „Social Media Guidelines“ passt: Der Beitrag dazu von Nina Diercks auf ihrem Social Media Recht Blog.

Und Tobias von der „Wollmilchsau“ hat zehn Kriterien gefunden, mit denen man herausfinden kann, ob es sich lohnt für bestimmte Unternehmen zu arbeiten.

Genug Lesestoff für ein schönes Wochenende!

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren