Urlaubsplanung: Der frühe Vogel kriegt’s bewilligt!

von in Arbeitsleben am Freitag, 30. März 2012 um 11:52

Wissen Sie schon, was Sie heuer im Sommer tun werden? Höchstwahrscheinlich mehr oder weniger ausgiebig Urlaub machen, oder – wie die meisten Österreicher – sogar verreisen. Zwar sind es noch mehr als drei Monate bis zum Beginn der großen Sommerferien, trotzdem höchste Zeit, erste Gedanken der Urlaubsplanung zu widmen. Denn fest steht: Wer sich rechtzeitig mit seinen Kollegen abstimmt, hat bessere Chancen, seine Pläne auch ohne große Einschränkungen umsetzen zu können.

Österreich ist in Urlaubsstimmung. Mehr denn je – ungeachtet der wirtschaftlichen Prognosen. Das belegt die aktuelle Tourismusanalyse des Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT): 43 Prozent der Österreicher wollen 2012 fix verreisen, jeder Vierte (27 Prozent) ist noch unsicher und nur drei von zehn schließen eine Urlaubsreise für heuer völlig aus. „Die Österreicher kennen in ihrer Urlaubsplanung offensichtlich keine Krise: Wenn sich die Erfahrungswerte bestätigen, wird der Sommer 2012 für die Reisesaison ein Rekordjahr. Die heimische Tourismuswirtschaft darf sich darüber hinaus auf einen noch nie dagewesenen Inlandsurlaubsboom freuen“, fasst IFT-Institutsleiter Peter Zellmann die Ergebnisse zusammen.

Wohin soll die Reise gehen?

Welche Reiseziele peilen die Österreicher heuer bevorzugt an? Ganz vorne steht heuer der Österreichurlaub (26 Prozent), gefolgt von den Klassikern Italien (16 Prozent), Kroatien (10 Prozent), Türkei (7 Prozent) und Spanien (6 Prozent). Besondere Zuneigung dürfte sich im letzten Jahr zu unseren Lieblingsnachbarn herausgebildet haben: Jeder zwanzigste Österreicher will heuer in Deutschland seinen Urlaub verbringen – mehr als im Inselparadies Griechenland (3 Prozent)!

Der frühe Vogel fängt den Wurm, der vorausschauende Arbeitnehmer den idealen Urlaubstermin. Dass bei der Planung des Sommerurlaubs jede Menge intervenierende Variablen mitspielen, davon wissen die meisten ein Lied zu singen: Urlaubswünsche der Kollegen, Urlaubssperren wegen Großprojekten, Ferienlager der Kinder, Kinderbetreuungsangebote während des Sommers, Familienfeiern, Fixtermine im Job und, und, und…
Und das ist oft erst die halbe Miete: Der Kompromiss wird für Paare nämlich erst dann perfekt, wenn beide Partner das Procedere in ihren Abteilungen durchgebracht haben. Also besser rasch planen.

Eine karriere.at-Umfrage aus dem vergangenen Sommer zeigt auf, wie man sich bei Vorgesetzten mit der Urlaubsplanung beliebt machen kann: Jede zweite befragte Führungskraft (47 Prozent) gab an, dass Urlaubstermine meist durchgehen, wenn der Arbeitnehmer seine Urlaubswünsche selbst mit Kollegen abstimmt.

Also: Kalender raus – am besten den karriere.at-Zwickeltagskalender 2012 – und mit der Terminplanung beginnen!

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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