Fast jeder Bewerber kennt das Phänomen: Man bewirbt sich für einen Job – und hört einmal über Wochen nichts. Trotz passendem Anforderungsprofil, den gewünschten Fähigkeiten und der Berücksichtigung aller wesentlichen Bewerbungsgrundsätze. Die seit neun Jahren in Graz lebende Schwerinerin Antje Schütt hat das auch vielfach erlebt – bis es ihr reichte: Sie startete die Plattform bewerbersicht.com. Damit will sie nicht nur Bewerbungsprozesse bei Unternehmen bewerten lassen, sondern eine umfassende “Bewerberlandkarte” zeichnen, die Jobsuchende bei der Entscheidungsfindung hilft.

Antje Schütt
“Seit ich 16 Jahre alt bin, bewerbe ich mich bei Unternehmen für ausgeschriebene Stellen und seitdem hat sich – trotz immer höherer Qualifikationen – nichts am Umgang der Unternehmen mit mir als Bewerberin geändert“, erzählt Antje Schütt über ihre Motivation für ein neues Bewertungsportal. 2009, als ein Unternehmen einen fix ausgemachten Bewerbungstermin einfach platzen ließ, hatte die Mutter zweier Kinder genug: “Ich habe mir gedacht: Warum nicht vernünftig mit Bewerbern umgehen? Man müsste den Leuten Bescheid sagen können, woran sie sind.” Es folgten Gespräche mit Freunden, Bekannten, Personalchefs. Und jede Menge Arbeit. Seit einigen Monaten ist bewerbersicht.com nun online – derzeit noch als Betaversion “in interessantem Design” (Schütt), das allerdings noch im Februar geändert werden soll.
Statistische Daten als Basismaterial
Alles laufe darauf hinaus, nicht allein Bewertungen zu Bewerbungsprozessen bei den einzelnen Unternehmen abgeben zu können – vielmehr gehe es darum, umfassendes Service für Jobsuchende zu bieten. Hinsichtlich der ersten User-Schritte baut die Plattform auf drei Säulen auf: Der Kurzbewertung für Bewerbungsvorgänge bei Betrieben (Dauer: 30-60 Sekunden), einem Firmenranking und schließlich einem Blitzcheck, der – registriert man sich am Portal – als Einstieg zur Analyse des eigenen Status Quo gesehen werden kann. Daten von Eurostat, Arbeiter- und Wirtschaftskammern, Verbänden und Institutionen wurden ins System eingespeist und dienen als Basis dafür, dass Bewerber sich ihre persönliche “Bewerberlandkarte” erstellen.
Ziel: Bewerbungslandkarte zur Orientierung
“Eine Landkarte, die nicht nur mit der jeweiligen Region zu tun hat, sondern als Orientierungshilfe am Markt dient”, erklärt Schütt im karriere.at-Gespräch. Insgesamt zwölf Komponenten (Mobilität, Ausbildung etc.) bilden derzeit die Grundlage dafür und sollen mittels konkreten “Handlungsanweisungen” Hilfe und Orientierung bieten. “Es geht darum, Bewerber in ihren Entscheidungen zu unterstützen”, sagt Schütt. Derzeit mangle es noch an Daten – je mehr Datensätze man habe, umso mehr Rückschlüsse auf Regionen, Branchen und Unternehmenslandschaft ließen sich ziehen. “Wir garantieren absolute Anonymität. Niemand wird je zu den Userdaten kommen. Rückschlüsse auf die Person sind unmöglich”, versichert die Seiteninhaberin. Derzeit sei man auf der Suche nach Kooperationen mit Unternehmen und Interessensvertretungen, um umfassenderes Datenmaterial zur Verfügung gestellt zu bekommen und die Bekanntheit zu steigern.
Viel positives Feedback
Die Gefahr, dass die Bewertungsplattform tendenziell eher von unzufriedenen und enttäuschten Bewerbern genutzt werde und somit ein verzerrtes Bild entstehe, bestehe laut Schütt nicht: “Es zeigt sich sehr deutlich, dass in den eingehenden Bewertungen sehr sachlich argumentiert wird.” Darüber hinaus laufe nebenher ein Skript, welches bösartige, unqualifizierte Bewertungen aufspüre. Deren Absender werden dann persönlich kontaktiert.
Derzeit freut sich Schütt über sehr viel positives Feedback, das sie als Reaktion auf erste Medienartikel erhält: “Ich bekomme sehr viele Mails von Leuten, die teilweise seit Jahrzehnten immer wieder in Bewerbungsprozessen sind und die sagen ‘Das ging mir genauso.’”
Wie ging es Ihnen in Bewerbungsprozessen?
Bildnachweis: colourbox.com, privat

Vielen Dank für diesen Artikel!
Folgender Satz spricht mir aus der Seele:
“Seit ich 16 Jahre alt bin, bewerbe ich mich bei Unternehmen für ausgeschriebene Stellen und seitdem hat sich – trotz immer höherer Qualifikationen – nichts am Umgang der Unternehmen mit mir als Bewerberin geändert“, erzählt Antje Schütt über ihre Motivation für ein neues Bewertungsportal.”
Mittlerweile bin ich 22 und baldige Absolventin eines Diplomstudiums in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Behandelt wird man aber von vielen Personalabteilungen immer noch wie eine 16-Jährige, die noch zur Schule geht.
Meiner Meinung nach wird überhaupt bei Praktikaausschreibungen mit den Bewerbern sehr unfair umgegangen. Eine Chance als “normale” Studentin, ohne Bekannte die helfen könnten, hat man da fast nie.
Deshalb finde ich die Idee von Frau Schütt mit dem Bewertungsportal sehr gut und werde meine Bewertungen dort vielleicht auch abgeben.
P.S.: Meine Praktikumssuche seit Herbst letzten Jahres für den kommenden Sommer läuft immer noch…
Eine geniale Idee. Darauf muss man auch erst mal kommen. Also ich bin schon gespannt was sich daraus entwickeln wird.
Sehr geehrte Frau Schütt,
Ich bin schon sehr auf Ihre Plattform und die praktische Umsetzung Ihrer Idee gespannt. Als Personalberaterin finde ich auch, dass ein respektvoller Umgang mit BewerberInnen selbstverständlich sein sollte. Leider ist es in der Praxis oft so, dass einem die Zeit einfach davon läuft und man aus der subjektiven Sicht eines engagierten und interessierten Bewerbers zu langsam reagiert. Aber auch das lässt sich eigentlich immer gut argumentieren. Manchmal passieren aber trotzdem Fehler. Das ist ganz klar. Ich bin jedenfalls in der sehr glücklichen Lage sogar Dankeschöns für meine Absagen zu bekommen. Das ist für mich ein ganz besonderes Kompliment von meinen KandidatInnen.
Beste Grüße,
Monika Kail
Sehr geehrte Frau Schütt,
Das ist ja wohl, die allergrösste Frechheit, die Sie hier veranstalten!
Es ist ja wohl offensichtlich, warum Sie abgelehnt wurden. – Vielleicht haben Sie ja die fachlichen Qualifikationen, aber charakterlich zeigen Sie bedenkliche Schwächen.
Anstatt an sich zu arbeiten, rufen Sie zum internationalen Denunziantentum auf!
Jobsuchende, die es nötig haben, erst Ihre HP zu konsultieren bzw. sich von einer selbst nicht sonderlich erfolgreichen Bewerberin bei der zukünftigen Jobsuche helfen zu lassen, sind für die Unternehmen wenig wert.
Ich muss leider sagen, dass das für uns Deutsche typisch ist. – Wir können eine Ablehnung nicht einfach abhaken, sondern wollen dem Gegner möglichst eine reinwürgen.
In Ihrem Fall, soll die böse Firma, die Sie nicht haben wollte, aufgrund Ihrer fragwürdigen HP auch keine anderen Bewerber mehr bekommen.
Gott-sei-Dank wissen Unternehmen und Bewerber mit Hirn, dass diese subjektiven Kommentare nichts wert sind.
Sie haben als Angestellte mit Ihrer Einstellung nichts erreicht. Sie werden auch mit Ihrem “Projekt” nicht erfolgreich sein.
Ich frage mich, was hat man von so jemand wie Ihnen als Nächstes zu erwarten? – Rufen Sie dann zur Bewertung von Ex-Männer auf?
Lernt und arbeitet anständig, dann habt Ihr auch Erfolg!
DAS SOLLTE AN DIESER STELLE MAL GESAGT SEIN!
Das Lob der Vorsschreiberinnen vereint erfolglose, frustierte Frauen unter sich!
PS.: Ich selbst bin seit über 20 Jahren international berufstätig und habe diese Erfahrungen nie gemacht.
@Susanne Duswald: Hätte es zwar nicht so extrem ausgedrückt, aber im Großen und Ganzen darf ich Ihnen zustimmen.
Und jetzt das “ABER”: Denke schon, dass seriöse Bewertungsportale ihre Existenzberechtigung haben, auch jene, in denen Mitarbeiter/Bewerber Unternehmen (anonym) bewerten dürfen. Möchte als Beispiel gerne kununu.com anführen. Natürlich können und werden solche Portale auch missbraucht (von beiden Seiten!), glaube aber trotzdem an das Positive im Menschen (Bewerber/Mitarbeiter/Arbeitgeber).
Einzelne Bewertungen sagen nicht viel aus, da stimme ich Ihnen zu, aber die Menge machts!
ad) “Missbrauch”: Wenn z.B. bei einem bewerteten Unternehmen, nach jeder “negativen” Bewertung immer gleich eine “Super-Über-Drüber”-Bewertung erscheint, ist wohl eh’ jedem klar, was da gespielt wird …
ad) Zitat: “Lernt und arbeitet anständig, dann habt Ihr auch Erfolg!”: Stimme zu 99% zu ;-) Ausnahmen bestätigen die Regel …
ad) bewerbersicht.com: Beta? wohl eher eine Alpha? Warum das Rad neu erfinden? Solche (bessere und ausgereifte) Portale gibt es bereits …
@ Harald-René Flasch
Merci für den Kommentar. – Sie haben sicher recht, dass man es milder ausdrücken könnte … ich bin allerdings der Meinung, hier muss man strenger argumentieren.
Diese Bewertungsportale, auch das von Ihnen genannte, scheinen mir wenig hilfreich, da diese eben in den meisten Fällen missbraucht werden. Zuerst aus Schadenfreude durch Bewerber / AN und dann zur Schadensbegrenzung durch den AG.
Noch mal zur “Bewertung durch Bewerber.”
Die, die einen Job bekommen, sind positiv.
Was die Abgelehnten machen bzw. denken, sehen wir an dieser “neuen” Plattform.
Wo kommen wir hin, wenn jeder Jobsuchende die Unternehmen (negativ) bewerten darf, die ihn nicht einstellen?
In fast allen Fällen sind nämlich eben diese Kommentare aus Frust / Enttäuschung heraus wenig objektiv bzw. eben “abwertend”. Das ist nun wirklich keine Hilfe für den nächsten Jobsuchenden!!
– Und umgekehrt darf ein Unternehmen seine Bewerber/-innen auch nicht öffentlich kritisieren / bewerten.
Da sollte schon gleiches Recht für alle gelten!
Ich stimme Ihnen zu, dass es immer “Solche und Solche” gibt, sicher auch auf beiden Seiten (AG + AN). – Leider gewinnen die Falschen immer mehr die Oberhand, ohne dass man Ihnen Einhalt gebietet.
Und der Klügerer, der ja immer nachgeben soll, tut dies so lange, bis er der Dumme ist.
Und Sie haben nochmals recht, es gibt schon lange bessere und professionellere Portale dieser Art …
Beste Grüße!
S. D.
PS.: Ich bin seit ewigen Zeit im Angestellten-Verhältnis und nicht, wie viele vielleicht denken werden “Chefin”.
Zuerst – entschuldigen sie die späte Rückmeldung.
Wenn man versucht sich mit zwei Kindern selbstständig zu machen, sind vor allem Kinderkrankheiten eine große Hürde.
@ Nina.K – Es bleibt mir eigentlich nichts anders übrig, als Ihnen viel Glück weiterhin zu wünschen. Es gibt viele Firmen die tatsächlich die Augen öffnen und mittlerweile erkennen welche Chancen sie verpassen wenn sie nicht “ordentlich” mit Bewerbern umgehen. Als Alles Gute und vielleicht tragen Sie Ihre Erkenntnisse auf Bewerbersicht ein.
@ Diet – vielen lieben Dank. Ich versuche mich zu Bemühen und hoffe auf zahlreiche Rückmeldungen damit die Seite besser werden kann.
@ Monika Kail – Sehr nett von Ihnen danke. Nachdem Sie aus der Branche sind, würde es mich sehr interessieren was Sie noch zu dem Thema zu sagen haben. Wenn Sie möchten würde ich mich über Input freuen. info@bewerbersicht.com
@ Susanne Duswald – Ich gratulieren Ihnen zu den außerordentlich guten Erfahrungen die Sie gemacht haben. Eine Frage bleibt für mich offen: “woher glauben Sie mich zu kennen”?
@Harald-René Flasch – außer kununu.com haben Sie kein anderes Portal angeführt. Welche sind ebenso, aus Ihrer Sicht, vergleichbar?
Ein großen Unterschied gibt es übrigens auch zu kununu.com – bewerbersicht.com versucht mit den Daten eine Bewerberlandkarte zu erstellen um somit Bewerbern zu helfen. An dem Portal darf gearbeitet werden – jede Hilfe wird also dankend angenommen.
@ Susanne Duswald – hier ein Kommentar, dass die beste Note bekommen hat, der Bewerber wurde übrigens nicht genommen.
“Sehr schnell und persönlich, exzellenter Informationsaustausch, passte leider nicht :-)”
@Susanne Duswald: habe mir lange überlegt, ob Ihr beleidigendermund wertender Stil eine Antwort überhaupt verdient und sinnvoll macht. Daher nur in Kuerze:
(1) Die Frage nach der Seriosität der Bewertungen stellt sich natürlich.
(2) Waeren alle Bewertenden so emotional wie Sie, koennte man das Portal abhaken. Die Realität ist aber anders:
http://www.bewerbersicht.com/blitzratings/display/128
http://www.bewerbersicht.com/blitzratings/display/159
http://www.bewerbersicht.com/blitzratings/display/153
Wenn man selbst schwer objektiv bleiben kann, traut man es oft auch anderen nicht zu – ist meine Erfahrung…
alles schön und recht aber man kann von einer firma verlangen dass sie wenigstens eine formlose absage schreiben und das schnell und nicht nach 3 monaten, und wie gesgat wenn einem eine stelle zusagt nachhaken telefonieren auf sich aufmerksam machen
Ein Großteil der Firmen geht mit Bewerbern geringschätzig um, da sie in der Regel von diesen nichts zu befürchten haben. Die Firmen sind die Anbieter, sie bestimmten den Markt. Die Bewerber sind von dem Interesse der Unternehmen abhängig und genau so verhält sich die Mehrzahl der Unternehmen.
Nicht auf eine Bewerbung zu antworten oder die Ablehnung in einem Standardmail zu übermitteln, das nicht selten zeigt, dass die Bewerbung nicht mal gelesen wurde, ist der übliche Weg.
So gut wie kein Unternehmen reagiert auf ein Nachfragen, wo denn die Defizite lagen, die zur Ablehnung führten.
Aber an dem Ganzen wird sich nichts ändern, solange in fast allen Branchen mehr qualifizierte Bewerber als offene Stellen vorhanden sind.
@Renate F.:
Ich finde, Sie haben ein Schlüsselstatement gemacht: die Firmen bieten auf einem Markt an und kaufen auch.
Portale wie bewerbersicht geben den Bewerbern eine Stimme, die sie sonst nicht haben. Sachliche Bewertungen dort haben somit absolut Relevanz. Denn sie regen Personalabteilungen und deren INTERNE KUNDEN an, die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern.
Unterschaetzen Sie nicht, dass es nicht nur auf de Zahl der Bewerber ankommt. Schlampiger Umgang mit Bewerbern bedeutet schlechten Umgang mit einer Svhluesselresource. Das kann sich niemand wirklich leisten.
@Wilhelm Graupner … na so “unemotional” ist Ihr Kommentar mir gegenüber dann auch nicht.
Und es ist sinnlos hier weiter zu diskutieren. – Portale dieser Art gibt es wie gesagt bereits und über den Wert der Bewertungen könnte man noch ewig diskutieren.
Liebe Frau Schütt!
Ich finde die Idee der Bewertungsplattform für BewerberInnen genial. Das ist etwas, das mir selbst auch schon länger in der Seele brennt und ich auch immer wieder zum Diskussionsstoff in meinem Freundeskreis mache.
Aufgrund meines Berufs als Trainerin für ArbeitSUCHENDE (;-)) und aus eigener Erfahrung, da ich mir aufgrund projektbezogener und somit meist zeitlich befristeter Tätigkeit immer wieder mal eine neue Anstellung suchen muss (Ja ja, auch WENN man anständig lernt und arbeitet kommt man in die Lage, sich einen Job suchen und Absagen hinnehmen zu müssen!) kann ich natürlich schon umfangreiche Erfahrungen zum Umgang der Firmen mit BewerberInnen vorweisen. Und zwar positive als auch negative! Man kann/soll natürlich BEIDES bewerten und nicht einseitig nur die Negativbeispiele hervorheben.
Firmen machen sich immer sehr viele Gedanken über ihr Image und vergessen dabei sehr oft, dass dieses Image auch über BewerberInnen verbreitet wird – das ist zumindest mein Eindruck. Insofern denke ich, dass auch die Firmen selbst von diesem Portal profitieren können, wenn sie ihren Bewerbungsprozess mal selbst kritisch hinterfragen bzw. wenn Sie aufgrund der Rückmeldungen in ihrem Vorgehen bestätigt werden.
Ich würde mir zumindest wünschen, dass sich die zuständigen Personalisten diese Feedbacks dann auch anschauen. Ebenso traue ich es ihnen zu, dass sie die Feedbacks so bewerten können, dass sie erkennen, wo was Wahres dran ist und wo vielleicht wirklich nur der Frust heraus spricht.
“Interessant” finde ich auch die “Vermutung” (um es höflich auszudrücken), dass hinter den positiven Rückmeldungen zu dieser Plattform erfolglose und frustrierte Personen stecken, bzw. dass die Urhebern charakterliche Schwächen hat! Dazu möchte ich sagen: Frau Duswald scheint Sie, Frau Schütt, ja wirklich SEHR gut zu kennen, wenn sie sich bereits ein solches Urteil gebildet hat! ICH dagegen, habe Sie TATSÄCHLICH schon im Zuge eines Seminars, welches Sie geleitet haben, kennengelernt und ich kann Ihnen nur zu Ihrer Professionialität und Charakterstärke gratulieren! Tja und ICH muss mich dann wohl zu den Hunderten anderen frustrierten und erfolglosen Personen zählen, die schon mal eine Absage bekommen haben! ;-))
In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg für Ihr Vorhaben und freue mich schon darauf, die Plattform auch selbst nutzen zu können!
Werte Frau Schütt,
danke, es wurde Zeit! Ich bin seit mehr als 20 Jahren in der Personalentwicklung tätig und wie Sie schreiben, von Wertschätzung oder angemessenem Umgang mit Bewerbern, die ja möglicherweise auch Kunden sind oder werden könnten, keine Spur.
Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um die Bewertung des Bewerbungsprozesses. Dass so mancher Vorschreiber gleich den Schluss auf das gesamte Unternehmen zieht, bestätigt mir wieder deutlich, dass es in der Realität auch so ist. Schlampiges, ignorantes Bewerbermanagement ist nicht nur der erste Eindruck, den ein Unternehmen von sich nach Außen trägt, sondern leider setzt sich diese geringschätzende Haltung gegenüber Menschen im Unternehmen fort.
Und diese Haltung beobachte ich leider auch seit Jahren bei den Personalvermittlern und -agenturen.
Bin sehr gespannt auf die statistischen Auswertungen und werde Ihre Plattform sehr gerne weiterempfehlen.
toitoitoi
Hat Frau Duswald nur schlecht gefrühstückt oder wie kommt es dass sie derartige Frechheiten vom Stapel lässt? Portale dieser Art sind äusserst hilfreich, nur jene die unprofessionell Arbeiten haben ein Problem damit.
Jedenfalls wünsche ich mir Frau Duswald mal als “Recruiterin” bei einem Bewerbungsgespräch, manchmal macht es Spass den Spiess umzudrehen und den Tussis im Businesskostüm auf blöd und frech zu kommen bis sie die Fassung verlieren.
Liebe Frau Schütt,
ich war – wie die meisten von uns – schon einige Male auf der Seite der Arbeitssuchenden (obwohl ich eine gute Ausbildung habe und fleissig bin) und habe von extrem respektlosem Verhalten bis hin zur höchst professionellen Personalabteilung alles miterlebt.
Ich finde es nur positiv, dass auch Arbeitgeber ein Feedback darüber bekommen, wie respektvoll bzw. leider auch -los mit ambitionierten Bewerbern umgegangen wird.
Viel Erfolg!
Gratuliere zu Ihrer Seite!
Sehr interessant, danke!
Also bei mir war es auch schwer und ich habe bemerkt, dass du gar keine Möglichkeit bekommst, dich persönlich vorzustellen oder in einem unentgeltlichen Arbeitstag dich zu beweisen. meist sind es, wie von dir schon angesprochen – allgemeine Absage Mails. Du passt nicht in eine Auswahl-Schublade und das wars schon … früher war ich nicht qualifiziert, dann habe ich mich zu einer weiterbildung entschlossen und jetzt bin ich überqualifiziert! Deshalb finde ich die Idee dieser Seite toll :-) glg Evelyne
Es ist interessant zu beobachten, wie manche Unternehmer schon im Vorfeld versuchen, diese für beide Seiten durchaus nützliche Seite zu diskreditieren. Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Diese zu Recht angstvollen Firmen sollten ihre Energien lieber in ein anständiges Bewerbermanagement investieren. In der gleichen Zeit kann man nämlich eine höfliche, begründete Absage formulieren und erspart sich so in den meisten Fällen eine negative Bewertung. Außerdem: liebe Reaktionsmuffel, bitte nicht so negativ sein. Wer ständig bewertet, muss sich auch einmal bewerten lassen können. Wie Frau Kail schreibt, werden nette und fundierte Absagen auch gelobt. Ich habe selbst schon eine positive Bewertung zu einem Bewerbungsprozess abgegeben, wo ich am Ende nicht genommen wurde – auf www. arbeitgebercheck.at.
Die meisten, die hier schreiben haben offenbar noch nie Bewerbungen entgegen genommen.
Woher kommt der Anspruch, individuelle Rückmeldungen zu bekommen auf 08/15 Bewerbungen, die in keiner Zeile tatsächlich auf den ausgeschriebenen Job eingehen?
Ich hatte Bewerberinnen im Büro, die wussten nicht mal mehr für welchen Job sie da sitzen!
Und zum Thema “ich will in 1-2-3 Wochen eine Rückmeldung” – viele Bewerbungsprozesse brauchen eben länger als ein paar Wochen.
Ich finde so ein Bewerberportal eine TOLLE SACHE – vorausgesetzt die Bewertung erfolgt keinesfalls anonym. Denn das bewertete Unternehmen ist ja auch nicht anonym.
Sehr geehrte Frau Duswald,
Ihr Kommentar hat mich gelinde gesagt “erschüttert” !
Wir leben doch heute in einer Welt, wo eigentlich alles und jeder bewertet wird.
Egal ob es bloß ein Wirtshaus, Hotel, eine Reise irgendwohin oder irgenwelche Produkte aus einem onlin-shop sind !
Und das gilt für die Arbeitswelt genauso wie für den privaten Bereich.
Sogar beim AMS werden Sie “aufgefordert” eine Bewertung abzugeben.
Ich war 40 Jahre in einem internationalen Großunternehmen tätig und auch hier wurden wir in mehr oder regelmäßigen Abständen befragt, Meinungen und Bewertungen zu allen möglichen Themen abzugeben.
Von simplen Dingen wie Kantinenessen, über Arbeitsklima im Unternehmen, bis hin zu heiklen Themen wie z.B.: Qualifikation und Führungsstil von Vorgesetzten !
Um alles in der Welt sollen daher potentielle MitarbeiterInnen nicht auch eine Bewertung über Ihre Erfahrungen und Eindrücke einer Bewerbung abgeben können.
Ich bin mir sicher, dass es Firmen gibt, die so ein “feedback” auch zu schätzen wissen.
Und wenn die Frau Schütt der Überzeugung ist, ein besseres Portal “auf die Beine” zu stellen – warum nicht ? Ich wünsche Ihr dazu alles Gute !
beste Grüße
HB4242
PS: In einem geb ich Ihnen natürlich recht. Das ist das Thema Subjektivität. Aber das ist halt bei jeder Bewertung so ein Thema.
Danke Frau Schütt, dass Sie auch mein XING-Profil besucht haben. Finde Ihres recht interessant bzw. aufschlussreich. So was nennt man im Fachjargon “Job Hopper”, oder? Welche Ursache hat das? Immer die “anderen”?
Habe, für die IT-Branche eher unüblich, erst selten meinen AG gewechselt (darunter auch Firmen- Umbenennung + Akquisition, daher scheinen in meinem XING-Profil mehr auf, als es tatsächlich verschiedene Firmen waren).
Insgesamt sind es seit 1998 nur drei AG, den aktuellen einschlossen. Finde ich jetzt nicht soooo schlecht …
Ich war in der glücklichen Lage, mehrere fixe Zusagen bekommen zu haben, habe aber alle anderen auch eher positiv bewertet, obwohl man nur von Vorstellungsgesprächen her den AG, meiner Meinung nach, nur schwer einschätzen kann, da müsste man schon, langjährige MA befragen.
@Susanne Duswald: Ebenfalls danke für Ihren Kommentar. Punkto “Bewertungs-Platformen” bin ich aber trotzdem anderer Meinung ;-)
Finde diese, nach wie vor, hilfreich. Besonders bei Firmen, die man kennt, sind manche Bewertungen besonders “interessant”, da man “Insider-Wissen” hat, wenn es sich z.B. um einen ehemaligen AG handelt.
Bin zwar immer im Positiven gegangen, aber so manche 5-Sterne “Bester AG überhaupt und so”-Bewertungen kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Es ist auch die Anonymität, die viele “offener” schreiben lässt. Nehmen wir doch mal hier, dieses Forum/Thread her. Nicht alle hatten und haben den Mut, mit ihrem vollen Namen hier zu posten, dass sagt doch schon was aus.
Wer garantiert einem hier, dass die “Super, genialste Idee-überhaupt”-Poster hier “echt” sind? Hoffe, dass sich “Frau S.” dadurch nicht persönlich angegriffen fühlt, wäre nicht meine Absicht.
Also, alles Gute und Viel Glück mit dieser “Platform”, sie werden es brauchen.
Hm, also mir kommt Frau Duswald vor wie die kündigungsgeschützten Lehrer, die sich mittlerweile auch auf diversen Plattformen bewerten lassen müssen und sich fürchterlich darüber aufgeregt haben. Sogar vor Gericht sind sie in Deutschland gegangen – Gott sei Dank ohne Erfolg!
Frau Duswald, haben sie Angst sie könnten “ihr Fett abkriegen”?
Es war höchste Zeit für solche Portalem, damit man auch mal sieht, was an den Versprechungen der ganzen Unternehmen auch dran ist. Meistens bekommt man bei einer Bewerbung ja nur mitgeteilt, daß alles Eitel Wonne ist und der Job ja sowieso das Größte überhaupt.
Ich empfinde es z.B. als Frechheit, daß man auf eine Antwort zu einer Bewerbung 8 (in Worten ACHT) Monate warten muß. Da hört sich jegliches Verständnis für komplexe Recruiting-Prozesse bei mir auf. Ok, das war ein Einzelfall, aber unter 2 oder 3 Monaten geht bei 80% der Unternehmen gar nichts im Recruiting. Wenn man im Gespräch aber hört, es sei ja ach so dringend, dann fühlt man sich als Bewerber gelinde gesagt gefrotzelt.
MfG,
w_ds
MfG,
@ herbert – das sehe ich ähnlich. Vor allem wenn man sich nach der Bewerbung die Mühe macht noch nachzuhaken.
@ Renate F. – Ich hoffe, dass sie mir Ihrem letzten Satz unrecht behalten werden. Ich hoffe, ebenso dass Firmen im Umgang mit Bewerbern (die ebenso ein Image prägen und auch Kunden werden könnten) respektvoller werden.
Und ja, sie haben den üblichen Weg passend beschrieben.
@ Daniela P. – das freut mich (Seminar). Und vielen Dank für das Kompliment.
Wenn Sie mögen, lade ich Sie gerne dazu ein Ihre Ideen mit in Bewerbersicht.com einfließen zu lassen. Auch haben Sie mit der Imagebildung völlig Recht. Bewerber haben viel mehr Einfluss als mancher denkt.
@mm – Danke! Völlig richtig, bewerbersicht.com fokussiret ausschlißlich den Bewerbungsprozess. Die Daten, die von den Leuten eingegeben werden, werden dann in weiterer Folge anonym in die so genannte Bewerberlandkarte einfließen.
Diese soll dann letztlich Bewerber, mit Statistiken, Daten und Informationen helfen.
Über Weiterempfehlungen freue ich mich sehr und ich hoffe, dass ich spätestens nächstes Jahr einen interessanten, für Bewerber relevanten und umfassenden Report zum Thema “Bewerbungen” veröffentlichen kann.
@ Irene T. – wenn das Feedback sachlich und einigermaßen neutral ist, kann eine Firma eigentlich nur gewinnen. Danke für ihren Beispruch.
@ Evelyne – ich halte die Daumen, dass die Qualifizierung eines Tages passt. ;-)
@jobfrosch – Ganz genau: “Wer ständig bewertet, muss sich auch einmal bewerten lassen können”. Super Statement. und vielleicht geben Sie Ihre Erfahrung auf mal Bewerbersicht preis?
@ Serger B. – Stimmt. Aber bei 20, 30 oder 70 Bewertungen zu einer Firma kann ich irgendwann davon ausgehen, dass nicht alle davon 08/15 waren. Diese Seite kenne ich auch und war ebenso geplättet als ich solche Bewerber hatte.
Die Idee mit der nicht anonymen Bewerbung gefällt mir, danke – vielleicht richtet Bewerbersicht in Zukunft zusätzlich eine nicht anonyme Bewertung ein – für jeden der so etwas abgeben möchte. Aber derzeit bleibt die “normale Bewertung” anonym.
@HB4242 – ich setze schwer darauf dass es UNternehmen gibt die solches Feedback zu schätzen wissen. Den letztlich steht ebenso ein enormer Kostenfaktor hinter schlechtem HR Managament. Und übrigens, vielen Danke.
@ Harald-René Flasch – gerne, ich besuche alle Profile die mich zuerst angeklickt haben. Was passen meine Projektarbeiten bzw. Arbeitsstellen zu dieser Diskussion. Das konnte ich Ihrem Kommentar leider nicht entnehmen.
Sie brauchen sich zu Ihren Positionen keinesfalls rechtfertigen – es ist für eine Firma schön wenn Mitarbeiter gute Erfahrungen mitbringen.
Glück kann man immer brauchen, da haben Sie Recht. Danke
w_ds – von solchen Geschichten habe ich auch schon öfters gehört. UNd 8 Monate hatte ich noch nie. Ich gespannt, ob wir auf Bewerbersicht irgendwann einen “Rekord” vergeben. Danke für den Beitrag.
Wenn man sich die Diskussion hier ansieht, dann kann man gut erkennen, wie Portale wie bewerbersicht den Wert von Bewerbungen evaluieren können:
(1) Lässt jemand Frust ab – sieht man das (bei bewerbersicht sehen sie ja auch den Kommentar – der ist überraschend oft sachlich, aber eben nicht immer)
(2) Bewertet jemand viele Arbeitgeber und das immer schlecht – dann liegt es eher nicht an den Arbeitgebern. Diese Daten haben die Betreiber.
(3) Liegen nur Einzelbewertungen vor, dann ist eben mehr Vorsicht geboten als bei einer grossen Masse.
Etc. etc..
Fakt ist, diese Portale geben Bewerbern eine Stimme am Markt, die sie sonst nicht haben. Und es ist schon interessant, wie schlecht renommierte Unternehmen, deren Management gerne über Fachkräftemangel klagt, teil abschneidet.
Portale wie bewerbersicht sind ein wichtiger Beitrag zum Markt, der sonst ein Arbeitgebermarkt bliebe.
Ich kann der Frau Schütt nur recht geben! Die Umgangsart mit den Bewerbern bzw. Jobsuchenden kotzt mich an.
Habe über 300 Bewerbungen innerhalb einem halben Jahres per @mail versendet, telefoniert, usw…, und was kam zurück? Weniger als 5% Rückmeldungen!!!
Der Großteil der NICHTRÜCKMELDUNGEN sind von den Personaldienstleistern! Da kontaktierst per Telefon die Dienstleister, sie finden nicht mal deine Bewerbung oder dein Lebenslauf, bist nicht mal in deren Datenbank usw… und, die “offene Stellle” ist nach Monaten noch immer offen!
Bist Meister, REFA-Techniker, Dipl. Trainer, usw., da wollen sie dich als Staplerfahrer einen Job anbieteten!? Oder, hinter der vorgehaltenen Hand erfährst, dass ich zu alt für die Firmen bin – das kurz über 40! Was manche suchen sind “Wunderwutzis”, Alter 22, Superste Ausbildung, 40 Jahre Erfahrung und 1249,40.- Brutto!!!!
Gratuliere Fr. Schütt! Endlich mal jemand der nicht alles hinnimmt. Ich bin alleinerziehende Mutter, habe eine LAP im kaufmännischen Bereich mit Weiterbildungen als EU Assistenz,Human resource Assistent, gute Englischsprachkenntisse und Auslandserfahrung und muss Kellner- und Aushilfsjobs machen um zu überleben. Manche Unternehmen und Personalvermittler haben keine Ahnung von Kommunikation und dem Diskrimminierungsgesetz. Habe im Zuge meines HR Assistenz Kurses eine Diplomarbeit universitären Charakters geschrieben über das Thema Diversity Management und keinen interessierts. Die Personalchefs haben wahrscheinlich selbst Angst ihren Job zu verlieren den sie wahrscheinlich durch Freundschaftsbeziehungen bekommen haben. Man muss jemanden kennen der jemanden kennt, so läufts! Ich frage mich warum der Bildungssektor so viel Geld in Weiterbildungen investiert, wenn dann die Qualifizierten Bewerber jahrelang AMS Kunden bleiben. Den die unqualifizierten Bewerber kriegen den Job eher, da sie sich leichter führen lassen und “billiger” sind. Wie oft wurde ich in einem Vorstellungsgespräch gefragt ob ich Österreichische Staatsbürgerin bin weil ich keinen typischen österreichischen Namen habe. An alle Personalchefs: es geht nicht darum ob jemand Migrationshintergrund hat, oder wie alt man ist und wieviel Kinder man hat sondern was man kann und das man im Laufe des Lebens immer wieder neues lernt. Fr. Schutz nicht aufgeben und ich bin gespannt wie erfolgreich sie damit sind! Alles Gute
Machen Sie wie Sie’s wollen, anonym, nicht-anonym. Ich hoffe nur, Sie haben einen sehr guten Rechtsschutz, denn als Webseitenbetreiberin haften Sie für die Publikation. Und bei anonymen Bewertungen werden Sie sich mit Beweisen sehr schwer tun.
@Serge B.
Nach Ihren Kommentaren zufolge vertreten Sie vermutlich eine Leasingfirma.
Klar, dass die sich nicht in die Karten schauen lassen. (wollen)
Aber, es soll sogar Firmen geben, die auf ihrer homepage sogar eigene Seiten für Bewertungen von BerwerberInnen eingerichtet haben !
Weil die einfach auf Unternehmenskultur (noch) Wert legen.
beste Grüße
HB4242
PS: Es soll sogar schon Fälle gegeben haben, wo ein/e abgeblitzte BewerberIn nach 2 Monaten als Kunde durch die Firmentür gekommen ist !!! (toller Einstieg für ein Verkaufsgespräch ! ? !)
Schöne Interpretation aber falsch.
Ich bin völlig dafür, dass bewertet wird. Nur anonyme Bewertung einer namentlich genannten Firma ist schlicht die Anleitung zur üblen Nachrede.
Schauen Sie doch selbst mal die Bewertungen an:
“Rückmeldung mit der Bitte um Geduld betreffend der Prüfung der Unterlagen; sechs Stunden später Standardabsage ohne weiteren Kommentar”
- ein beleidigter Bewerber, der eine Bearbeitung in weniger als 6 Stunden mit einer Bewertung “Flop” quittiert.
“Unorganisiert, unklar, und nachdem man genommen wurde passiert etwas völlig anderes als ausgemacht war…”
- Klar, ist die Siemens, die ist bekannt unorganisiert… blabla… es gibt kaum ein strikter organisiertes Unternehmen als diesen Laden.
“Rassistische Personalistin! Nie wieder bewerbe ich mich dort!”
- der absolute Hammer, nicht nur das Unternehmen auch die einzelne Person wird da angepatzt. Das ist ethisch und menschlich überhaupt nicht in Ordnung.
Ich glaube, da darf man schon mal kritisch sein ohne gleich eine böse, verschleiernde Absicht unterstellt zu bekommen.
Im übrigen bin ich Arbeitgeber und wurde vor zwei Jahren auch als besonders Arbeitnehmerfreundlicher Betrieb ausgezeichnet.
@Michael …
Offensichtlich werden Sie in mehr als einer Weise von sogenannten “Tussis im Businesskostüm” abgelehnt.
Eine andere Begründung für Ihren Kommentar fällt mir da nicht mehr ein.
Mfg.
S. D.
PS.: Ich frühstücke immer gut. Aber das tut hier nichts zur Sache.
@ Serge B.
… zu Ihrem letzten Beitrag: das ist es ja, was ich mit einem Aufruf zum Denziantentum gemeint habe!
Die Bewertungen, die Sie hier aus gutem Grund als Beispiele anführen, sind viel zu persönlich und unfair.
Beste Grüße
S. D.
@Susanne Duswald
Sehr gehrte Frau Duswald, zu Ihrem letzten Kommentar:
Da muß ich schon die Frage stellen: welche Bewertung ist überhaupt noch fair ???
Sollen wir jetzt alle Bewertungen abstellen und verbieten ?
@ Serge B.
zu Ihrem letzten Beitrag vom 22.02.2012
Ich weiß zwar nicht wie Sie auf die Siemens kommen:
Die kenne ich natürlich auch sehr gut.
Aber wenn sich die meisten Firmen so oder ähnlich verhalten würden, wären wir in Sachen Unternehmenskultur einen wesentlichen Schritt weiter !!
@ Norbert – ich glaube, dass das Phänomen der Wunderwutzis größtenteils vorbei ist. Vor 5 bis 10 Jahren hatte ich sehr stark das Gefühl, dass nach genau diesen gesucht wurde. Ich halte die Daumen, dass das wirklich weiter zurück geht und dass Sie bald eine Position finden, die zu Ihnen passt und in der Sie sich wohl fühlen.
@ Sandra Dolinar – vielen Dank für Ihre Worte. Die Situation wird durch Kinder nicht unbedingt einfacher. Es gab/gibt eine tolle Aktion in Deutschland “anonyme Bewerbung”. Diese zielt genau darauf ab die genannten Vorurteile auszublenden und tatsächlich auf die Qualifikationen zu schauen. Vielleicht gibt es bald mal Firmen die auch in Österreich den Mut dazu finden. Ich wünsche Ihnen viel Glück.
@ Serger B. – ich fand die Idee wirklich gut. War auch für den Hinweis sehr dankbar. Bitte nicht falsch verstehen.
@HB4242 – es gibt Unternehmen die tatsächlich vergessen, dass Bewerber auch Kunden sein können z.B. Banken, Versicherungen, Sportgeschäfte….usw.
@ Serger B. – Wir haben sehr viele neue Bewertungen in den letzten Tagen erhalten. Es werden selbstverständlich alle durchgesehen. Danke, dass Sie darauf aufmerksam gemacht haben.
@ Susanne Duswald – wie können Sie beurteilen dass die genannten Bewertungen unfair sind? Eigentlich kann das nur der Bewerber und die Firma. Bewerbersicht kann und wird (in speziellen Fällen) immer nachfragen.
@ Susanne Duswald, @HB4242
Wie bewertet man Bewertungen. Bewerbersicht druckt diese ja ab.
Jemand, der Meinung vertritt (ohne Fakten) und sich nicht scheut andere fast zu verleumden – Bsp. Frau Duswald.
Jemand, der offen argumentiert und versucht, Fakten ins Treffen zu fuehren – Bsp. HB4242, akzeptierend, dass Subjektivitaet eine Rolle spielt.
Man kann da exzellent emotionale Frusttaeter, die das anderen gerne unterstellen, von jenen unterscheiden, die versuchen, offen zu bleiben.
Und das koennen Sie bei Portalen wie Bewerbersicht ebenso, wo der Kommentar erlaubt, die Subjektivitaet zu erkennen. Da hilft durchaus der Hausverstandt und bei grossen Zahlen die Statistik.
Geht ja richtig ab hier ^^ …
Wäre auch für ein Rating der Bewertungen (hilfreich / nicht hilfreich). Aber dass kann kununu.com schon lange.
Was ich aber interessant finde: Seit einiger Zeit kann man nur mehr “hilfreich” bewerten und die “nicht hilfreich” Bewertungsmöglichkeit ist verschwunden. Warum wohl?
z.B. eine 5-Sterne-Bewertung mit “5x hilfreich” verglichen mit einer 5-Sterne-Bewertung mit “5x hilfreich / 30x nicht hilfreich” sagt was vollkommen anderes aus.
Denke, hier hat sich kununu.com der “Macht” der Arbeitgeber hingeben müssen …
@ Antje Schütt …
… ich finde es schon etwas merkwürdig, wenn jemand mit Ihrer Vita glaubt in der Lage zu sein, anderen Tipps zu geben.
Aber bitte, ich beende meine Aufenthalt hier. Die Qualität dieses Blogs lässt sehr zu wünschen übrig. Eine vernünftige Diskussion sieht anders an.
@ Herr Graupner …
… ich habe niemanden verleumdet. Lesen Sie bitte nochmals gründlich nach. Wenn Sie etwas nicht verstehen, dann fragen Sie mich. Danke
@ Susanne Duswald – zuerst gaben Sie an mich zu kennen. Nun geben Sie an meine Vita zu kennen. Ich stelle daher nochmals die Frage: woher glauben Sie mich bzw. meine Vita zu kennen?
Was fehlt Ihnen, zu einer “vernünftige Diskussion”?
@ Fr. Schütt …
Zu einer “vernünftigen Diskussion” fehlen hier viel mehr ernstzunehmende, kompetente Gesprächspartner, die wenigen die da sind, sind wie gesagt zu wenig und ein gutes bzw. besseres Thema wäre auch nicht schlecht.
Zu Ihrer Frage “kennen” … ich bin in der günstigen Position, dass ich nicht alle Fragen, die mir gestellt werden, beantworten muss.
@Frau Duswald:
„Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit ….”
Sie haben Frau Schuett unterstellt, nichts erreicht zu haben (Sie wissen das woher? ); sie riefe zu Denunziantentum auf…
Sind das Wahre Tatsachen?
Liebe Community,
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Beste Grüße, CW
Leider habe ich nicht die Zeit, alle Ergüsse hier zu lesen, aber so langsam bin ich geneigt, Antje Schütts Plattform zu befürworten.
Grund: kununu.com manövriert sich immer mehr ins Abseits, denn es wurde nun vollständig die Möglichkeit entfernt, Kommentare/Bewertungen zu bewerten (hilfreich/nicht hilfreich) und somit mausert sich kununu.com immer mehr zur Plattform zur Selbst-Beweihräucherung und Nutzen für Arbeitnehmer und Objektivität gehen verloren.
Habe diverse E-Mail-Benachrichtigungen (von Unternehmen, welche mich “interessieren”) bei kununu.com eingerichtet und ich werde daher immer wieder per E-Mail über neue Bewertungen benachrichtigt. Leider fehlt nun komplett die Möglichkeit, Bewertungen als hilfreich oder eben als nicht hilfreich zu bewerten.
Aber es gibt immer noch die Möglichkeit für Arbeitgeber, auf Bewertungen via Kommentar zu reagieren. Der “Bewerter” selbst hat diese Möglichkeit aber nicht.
Also, Frau Schütt eventuell sehen wir uns ja auf Ihrer Plattform wieder ;-)
Ich bin 45, Handwerker und arbeite seit ich 15 bin, ohne auch nur einen Tag arbeitslos zu sein. Solange ich Arbeiten suchte, die auf dem Niveau einer Lehre basierten, hatten die Leute in den Personalbüros noch, für mich, realistische Vorstellungen über die Arbeit in der zu vermittelnden Stelle, mit welchen Personen sie zu besetzten ist und was solche Arbeiter wert sind. Auch die Menschen mit denen ich nach der Einstellung in meinem Bereich zu tun hatte konnte ich überwiegend verstehen. Das ist einige Zeit her.
Seit ca. 10 Jahren bilde ich mich berufsbegleitend weiter. Berufsreifeprüfung, FH, HTL. Jetzt habe ich diese Ausbildungen abgeschlossen. Ich habe Arbeit, suche aber eine meiner jetzigen Qualifikation entsprechende. Für mich sieht’s so aus, dass die Personalbüros einfach keine Ahnung haben wie sie herausfinden können ob jemand qualifiziert ist oder nicht, weil sie von der zu vergebenden Stelle keine Ahnung haben und diese sie auch nicht interessiert. So läuft es in dem Bereich in dem ich mich bewerbe immer auf das Gleiche hinaus. Gesucht werden unterwürfige, eierlegende Wollmilchsauen, gerade aus der Schule oder mit maximal 3 Jahren Erfahrung (in der sie aber alles was es zu Wissen gibt erfahren haben), mit super Notendurchschnitt und enormen Zusatzqualifikationen. Das ganze im Schnäpchen für €1490 Brutto etc. etc. Genauso wie einer der gerade aus der Wirtschaftsuni kommt, sich seine Mitarbeiter vorstellt. Ich denke, Firmen die in Ihren Personalbüros Leute beauftragen sowas zu veranstalten, kriegen genau die Leute die sie verdienen. Dementsprechend toll ist es dann auch dort zu arbeiten. Über die Jahre ist das aber zur Normalität geworden. Ich bin bei meiner jetzigen Firma (ca. 800 Mitarbeiter) auch für die Lehrlingsausbildung zuständig. Die Leute die vom Personalbüro geschickt werden sind ein Desaster. Da kannst du dann als Techniker 3 1/2 Jahre Leute mitschleppen von denen du nach einem Tag schon weißt, das wird nix und hast aber keinerlei Mitspracherecht bei der Auswahl. Was für einen Sinn hat das denn? Also ich misstraue den Personalbüros extrem und Leuten in den oberen Chefetagen sowieso. Kriege als Arbeiter immer mit was die da oben so machen. Kann es zwar ausbaden aber nix dagegen machen. Mein Weg ist gerade zu bleiben, zu lernen soviel es nur geht aber nur soviel in einer Firma zu leisten, soviel man auch zurückbekommt. Das hat mir zwar bisher den Weg nach Oben versperrt, aber im Rückblick sage ich, es ging und geht mir super dabei. Ich meine, ich weiß ja was ich kann. Ich habe auch einen Staplerschein und bin lieber Staplerfahrer in einem Betrieb der seine Mitarbeiter achtet, als Ingenieur in einem Betrieb wo die Chefs meinen Ihre Mitarbeiter sind Untermenschen. Gerade im Hinblick auf die Volksgesundheit (Burnout, Mobbing, Ängste, Depressionen, Unzufriedenheit…) kann man sagen, dass so wie’s immer mehr im Berufsleben läuft, es die Menschen zutiefst unglücklich macht von oben im Interesse der Wirtschaft Arbeitsbedingungen aufgedrückt zu bekommen die unsinnig sind. Meine Empfehlungen für alle die Arbeit suchen: Sucht euch ganz genau die Arbeit und Arbeitsstelle die es euch echt Wert ist so richtig zu arbeiten, dann werdet ihr auch das Beste für euch und eure Firma herausholen. Ein bisschen Mut gehört natürlich auch dazu und angepasste Arschkriecher verstehen sowieso nicht wovon ich hier schreibe. Firmenleitungen würde ich empfehlen mit ihren Mitarbeitern zu kommunizieren bis sich alle verstanden haben und nicht schon bei der Bewerbung ihre Leute klein und ratlos zu machen. Da dies aber offensichtlich die Gangart viel zu vieler Firmen ist, stelle ich hier die Frage: Wo lernen das die Entscheidungsträger?
Meinen Weg, der ein aufrechter ist habe ich gefunden, wünsche euch das gleiche
Perkmann Werner
Grüße
@ Herr Flasch – danke, ich freue mich auf Ihre Bewertungen. :-)
@ Herr Perkmann – ich finde es großartig, dass Sie zu Ihren Überzeugungen stehen!! Ich finde die Einbindung der Fachabteilung in den Auswahlprozess der Bewerber ein wirklich interessantes Thema. Es gibt Firmen, die das sehr gut verwirklicht habe aber leider auch Firmen (so wie Ihre, nach Ihrere Beschreibung) die da noch einiges an Aufholbedarf haben.
Vielleicht schafft es Ihre Unternehmen eines Tages, Ihre Anmerkungen zu berücksichtiges – ich würde es Ihnen wünschen.