7 Tipps für Morgenmuffel
#Morning Motivation

von in Arbeitsleben am Montag, 30. Mai 2016 um 10:25

„Morgenstund hat Gold im Mund“ oder auch „The early bird catches the worm“ – solche Redewendungen bringen Morgenmuffel auf die Palme. Schließlich ist das Bett am Morgen besonders bequem, die Motivation aufzustehen verdammt gering und der gut gelaunte Morgenmensch ein erklärter Feind. Wie du als Morgenmuffel trotzdem durch die kritischste Zeit des Tages kommst, erfährst du hier.

Es gibt Menschen, die wachen um sechs Uhr morgens automatisch auf, rutschen gut gelaunt aus dem Bett und tanzen beinah in den Tag. Dann gibt es noch die Kategorie Morgenmuffel. Massen an Kaffee und eine Aura des Untergangs begleiten diese Spezies in den Tag. Erkennst du dich wieder und fragst du dich auch: Gibt es Mittel und Wege, trotzdem den Morgen zu überleben?

Wer morgens generell länger braucht, um in die Puschen zu kommen, wird gerne als faul abgestempelt. Tatsächlich können Morgenmuffel nicht wirklich etwas für ihre innere Uhr, die regelt, wann sich Schlaf- und Wachzeiten einstellen. Vor allem im Herbst und im Winter, wenn die Morgen noch sehr dunkel sind, fällt es vielen Menschen schwer, aus dem Bett zu kommen.
Keine Sorge, liebe Morgenmuffel, auch für euch gibt es Mittel und Wege, um gut in den Tag zu starten:

#1 Den richtigen Wecker finden

Ob mit Meeresrauschen, einem Tageslichtwecker (auch Licht macht munter!) oder ohrenbetäubend lauter Musik – der Wecker ist meist unser erster Kontakt am Tag, und dabei kein sehr beliebter. Am besten und am Morgenmuffel Weckernatürlichsten wäre es, von ganz alleine aufzuwachen, denn nur dann sind wir auch wirklich ausgeschlafen. Nur spielt da der Arbeitsalltag leider nicht mit. Obwohl manche Menschen einen nervigen Weckerton brauchen, um sofort auf dem Teppich zu stehen, fängt ein gesunder Morgen eher mit sanften Klängen an – ohne Herzrasen und erhöhtem Blutdruck.

Nicht snoozen – aufstehen!

Besser stellst du dir nicht zehn Alarme hintereinander – das ist zu unverbindlich und liefert dementsprechend wenig Anreiz, tatsächlich aufzustehen. Ein einziger Alarm ohne Snooze-Funktion stellt deinen Kopf darauf ein, gleich aufzustehen! Das ist zu wenig penetrant für dich? Inspirationen für kuriose Weckinstrumente gibt es hier, vom kaffeebrauenden Barisieur-Wecker über den Watschenwecker bis zu extrem hartnäckigen Haustieren.

#2 Früh ins Bett gehen

Einfach und irgendwie logiscTablet im Betth, aber es funktioniert! Oftmals zögern wir die Schlafenszeit unnötig lange hinaus, nur um noch mal eine Runde auf YouTube zu drehen oder eine neue Serie zu starten. Wenn du bereits im Vorhinein weißt, dass dein Morgen nach einer langen Nacht sehr anstrengend sein wird: Geh früher ins Bett!

So much cat content – so little time…

Finde heraus, wo die Gefahren für dich liegen (Snap Chat, Netflix, süße Kätzchen …) und eliminier sie bzw. setz dir bewusste Grenzen. Dabei kann dir beispielsweise auch eine App helfen, mit der du deinen Internetkonsum überwachst. Idealerweise sollte das Bett ohnehin technikfreie Zone sein, um wirklich zur Ruhe zu kommen.

#3 Belohne dich mit einem schmackhaften Frühstück

Was kann mehr motivieren, das Bett zu verlassen, als ein köstliches Frühstück. Ob ein Omelett, ein Spiegelei oder ein selbst zubereitetes Porridge. Ein köstliches Frühstück lädt leere Batterien auf und stellt einen idealen Anreiz zum Aufstehen dar: Schließlich kommt das lebensnotwendige Bedürfnis Essen gleich nach dem Schlafen :-) Vieles kann am Vorabend vorbereitet und am Morgen sofort verspeist werden – und versorgt dich zudem mit Energie für einen langen Arbeitstag.

Tipp: Genügend Zeit einplanen, um beim Essen nicht gestresst zu sein.

#4 Bewegung hilft

Morgensport bringt den Kreislauf in Schwung und hilft beim Wachwerden. Wem schweißtreibende Aktivitäten wie Laufen gleich nach dem Aufstehen zuwider sind, der kann auch mit sanften Atemübungen oder Aufwach-Yoga in den Tag starten.

 

#5 Kalte Duschekalte Dusche für Morgenmuffel

Nichts für Warmduscher, aber enorm effektiv: Nach dem Aufstehen ab unter die (Eis-)Dusche. Dabei aber nicht gleich von oben bis unten eiskalt abduschen – herzschonender ist es, bei den Füßen zu beginnen, bis sich der gesamte Körper akklimatisiert hat. Die sanfte Version: Morgens das Fenster öffnen und ordentlich durchlüften. Das macht ebenso frisch und sorgt für einen klaren Kopf.
Auch mit Wasser, aber weniger kalt: Gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken – das erfrischt und weckt den Geist!

#6 Stress von vornherein vermeiden

Bereitest du bereits am Vorabend alles vor, was du morgens brauchst, musst du nach dem Aufstehen nicht herumhetzen: Tasche zusammenpacken, Snack für die Arbeit vorbereiten, und vor allem für Frauen: Outfit planen. Das bedeutet ganz einfach weniger Stress am Morgen und man verliert nicht unnötig Zeit mit Dingen, die man schon vorher erledigen kann. Dazu gehört auch, die benötigte Zeit in etwa zu berechnen: also rechtzeitig aufstehen!

#7 Finde heraus, was für dich funktioniert und bleib dabei

Man geMorgenroutine Morgenmuffelwöhnt sich an (fast) alles. Rituale pflegen und Routine aufkommen lassen hilft auch, um das allmorgendliche Tief besser zu überstehen. Sich nach dem Aufstehen einen wohlriechenden, dampfenden Kaffee zu kredenzen gehört genauso zum täglichen Morgenritual, wie am Tisch die Zeitung durchzuschmökern.

Apps, die dir dabei helfen, dich am Abend auf den Schlaf vorzubereiten, aufzustehen oder deine Schlafrituale zu pflegen, findest du hier.

 

Bildnachweis: Stock-Asso/Shutterstock; Michael Pettigrew / Shutterstock; Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock; Andrey Popov / Shutterstock; Milanin tata / Shutterstock

Tanja Karlsböck

Tanja Karlsböck verfasst Blogposts rund umʼs Arbeitsleben, denn Schreiben ist ihre liebste Kulturtechnik.

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