Under Pressure – Stress, Zeitdruck, Rückenschmerzen!

von in Arbeitsleben am Freitag, 31. Mai 2013 um 10:21

„Ich bin gesund, aber…“ So beginnt in vielen Fällen die Antwort auf die Frage nach dem persönlichen Wohlbefinden. Denn laut einer aktuellen market-Studie bezeichnen sich die meisten Österreicher generell als gesund und nur von vorübergehenden leichten Leiden beeinträchtigt. Genauer nachgefragt zeigt sich aber: Rückenschmerzen, Mattigkeit und Schlafstörungen sind für einen Großteil der Befragten schmerzhafte Realität.

Insgesamt fühlen sich laut den Studienergebnissen acht von zehn Österreichern grundsätzlich gesund und maximal von vorübergehenden Schmerzen geplagt. Nur vier Prozent der Befragten sagen von sich selbst, nicht gesund zu sein. Ist es gesunder Optimismus, wirkliche Zufriedenheit mit dem Status Quo oder doch etwas Selbstbetrug? Denn die genauere Nachfrage ergab, dass mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) regelmäßig mit Rücken-, Kreuz-, Schulter- oder Nackenschmerzen zu kämpfen hat. In etwa genauso viele (57 Prozent) leiden unter Müdigkeit und Mattigkeit, was Rang drei in der Beschwerden-Liste wohl mitbeeinflusst: Schlafstörungen. Daran leiden laut Studie vier von zehn Österreichern (38 Prozent). Knapp jeder Dritte berichtet von regelmäßiger Nervosität.

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Belastung im Job: Vieles muss nicht sein!

Logisch ist, dass berufliche Belastungen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit bzw. das persönliche Wohlbefinden haben. Und klar ist auch, dass Faktoren wie Zeitdruck (58 Prozent) beziehungsweise Stress/Überbelastung (55 Prozent) ganz vorne bei den Job-Belastungen liegen. Bemerkenswert ist allerdings die Tatsache, dass viele beeinträchtigende Faktoren relativ leicht selbst oder vom Arbeitgeber behoben oder zumindest verbessert werden könnten. Sei es durch verbesserte Arbeitsplatz-Ergonomie (Bildschirmarbeit, Arbeitshaltung) oder auch bauliche Maßnahmen (Lärm, Beleuchtung, Raumklima).

Bildnachweis: ra2studio / Quelle Shutterstock, market

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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