Schlechtes Essen, mangelhafte IT: Das sorgt für Stress im Büro

von in Arbeitsleben am Dienstag, 3. Februar 2015 um 11:50

IT-Ausstattung, die nicht richtig funktioniert und Personalmangel. Diese Dinge stressen laut einer Studie die Österreicher am meisten. Deren Zufriedenheit wird zusätzlich durch schlechte Ernährung und Bewegungsmangel geschmälert. Wie sich Stress reduzieren lässt, davon haben die Arbeitnehmer aber eine ganz klare Vorstellung: Mobiles, flexibles Arbeiten steht auf der Wunschliste ganz oben.

Arbeiten in Österreich – Berufsleben am Limit?

Schenkt man einer aktuellen Regus-Studie Glauben, fühlen sich viele Österreicher gestresster, als noch vor fünf Jahren. 43 Prozent der befragten österreichischen Arbeitnehmer haben das im Rahmen einer Regus-Studie angegeben. Weltweit liegt der Durchschnitt bei 53 Prozent. Trauriger Spitzenreiter in Sachen Burn-Out ist China. Hier fühlen sich 78 Prozent der Studienteilnehmer ausgebrannt. Für die Studie wurden 22.000 Arbeitnehmer in 100 Ländern zu ihrem Arbeitsumfeld befragt.

Was stresst die Österreicher?

Langsamer PC, schlechter Monitor oder ein Handy, das nicht richtig funktioniert: Über mangelhafte IT-Ausstattung ärgern sich 26 Prozent der befragten österreichischen Arbeitnehmer. Zu wenig Mitarbeiter für zu viel Arbeit – das stresst 21 Prozent. Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung setzt 15 Prozent der Befragten zu.

Stress im Büro

Wie lässt sich der Arbeitsalltag verbessern?

Ein Wechsel der Arbeitsumgebung würde zu mehr Entspannung und besserer Work-Life-Balance verhelfen. Davon sind 83 Prozent der österreichischen Studienteilnehmer überzeugt. Die freie Wahl des eigenen Arbeitsplatzes lockt 49 Prozent der Österreicher. Sie würden gerne mobil und unabhängig arbeiten. Knapp die Hälfte der Österreicher denkt, dass zumindest gelegentliches flexibles Arbeiten eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation bringen würde. Noch mehr Wert darauf würden Chinesen und Inder legen: Neun von zehn Mitarbeitern sind überzeugt, dass sie von einer mobilen Arbeitsweise profitieren würden.
Als Freelancer sein eigener Chef sein: Dass Freiberufler zufriedener sind, davon ist die Hälfte der Österreicher überzeugt. Freelancer arbeiten gelassener als örtlich gebundene Mitarbeiter. International gesehen teilen diese Überzeugung 55 Prozent der Befragten.

Flexibles Arbeiten könnte Stress reduzieren

„Beschäftigte auf der ganzen Welt betrachten flexible Arbeitsmodelle als Hilfe gegen den zunehmenden Stress im Job“, meint Alisa Kapic, Regus Country Director Austria. „Aufgrund vieler Faktoren wie Ressourcenknappheit, fehlender Flexibilität und Bewegungsmangel verschärfen sich die Belastungen am klassischen Arbeitsplatz. Der Bedarf an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten ist offensichtlich hoch. Denn: Wer seinen Alltag freier planen kann, arbeitet auch zufriedener und produktiver.“

Bildnachweis: Ollyy / Shutterstock; karriere.at (Infografik)

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren