Studie: Spätzünder starten im Job voll durch

von in Arbeitsleben am Mittwoch, 24. Oktober 2012 um 10:37

Skurrile Blüten treibt sie manchmal schon, die Wissenschaft. Schlagzeilen wie „Spätzünder haben mehr Erfolg im Job“ lassen natürlich erst einmal aufhorchen. „Wie ist das gemeint?“,  „Wie kommen die da drauf?“ und „Stimmt das?“ sind wohl nur einige der Fragen, die sich einem unweigerlich stellen werden. Eines ist jedoch fix: So skurril die Wunder der Wissenschaft auch sein mögen, je nach Quelle ist meist doch etwas Wahres dran. Also, was hat es nun auf sich, mit dem ersten Sex?

Langzeitstudie mit Geschwisterpaaren

Basierend auf der Tatsache, dass der Zeitpunkt der ersten sexuellen Erfahrung unmittelbare Konsequenzen auf die körperliche und geistige Gesundheit von Jugendlichen haben kann, haben Forscher der University of Texas in Austin nun untersucht, welche Auswirkungen dieser auf das spätere Leben haben kann. Die Forscher um die Psychologin Paige Harden untersuchten laut pressetext dafür Daten aus einer Langzeitstudie und verglichen gleichgeschlechtliche Geschwisterpaare.

Zeitpunkt, Einkommen und Heirat: Der Zusammenhang

Drei Gruppen wurden dabei erstellt: „Frühreife“ (erste Erfahrungen unter 15 Jahre), „Mittlere“ (15 bis 19) und „Späte“ (älter als 19 Jahre). Die Erkenntnisse der Forscher sind überraschend: So haben Menschen einen höheren Bildungsstandard und ein höheres Einkommen im Erwachsenenalter, wenn sie eher später die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht haben. Menschen, die beim „ersten Mal“ hingegen älter als 19 Jahre waren, haben auch im Erwachsenenalter weniger sexuellen Kontakt und heiraten seltener als die anderen.

Bildnachweis: Colourbox

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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