Kopf hoch! – Sieben Schritte gegen das Misserfolgstief

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 22. September 2011 um 10:30

Wochenlang haben Sie an dem Projekt gearbeitet. Jeden Schritt haben Sie genau bedacht. Die Umsetzung kostete Sie viel Kraft und Nerven. Schließlich ist das Meisterwerk fertig und Sie sind stolz auf Ihre Arbeit. Die Präsentation ist nur noch ein kleiner Schritt hin zum großen Erfolg! Die Präsentation: Ein Fiasko! Ein Blick ins Gesicht des Vorstands genügt, um zu wissen: Ich habe versagt! Wie soll man das nur verkraften?

Jeder von uns kennt Misserfolge. Mal sind sie von kleinem Ausmaß, dann sind sie so groß, dass man schon um seine Arbeitsstelle fürchten muss. Egal wie groß das Ausmaß ist, letztendlich ist es unsere Arbeit, die nicht gefällt. Das berührt emotional. Man ist niedergeschlagen und verfällt in eine Art Lustlosigkeit. Auch lieb gemeinte Ratschläge wie „Das wird schon wieder!“ oder „Kopf hoch!“ kommen einem in dieser ersten Phase der Niedergeschlagenheit vor wie purer Hohn. In diesem Zustand zu verharren wäre fatal für Ihre Karriere. Wichtig ist, wieder möglichst schnell aus diesem Tief  herauszukommen, denn am Tag darauf ist wieder volle Leistung gefragt.

Die folgenden sieben Tipps können helfen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken:

Lassen Sie Ihren Emotionen freien Lauf!
Ihnen ist zum Heulen zumute? Dann heulen Sie! Am liebsten würden Sie Ihren Ärger hinausschreien? Dann schreien Sie so laut Sie können! Klingt banal, hat aber eine unglaubliche Wirkung. Wenn Sie Ihre Gefühle nicht unterdrücken sondern Ihnen Luft machen, hilft das auch bei der Verarbeitung des Misserfolgs!

 

Schokolade zum Frühstück
Die Wirkung von Schokolade als Aufheiterungsmittel ist schon seit Jahren bewiesen. Je höher der Kakao-Anteil desto besser. Gönnen Sie sich doch mal richtig gute Pralinen, auch wenn Sie der Meinung sind, die hätten Sie nicht verdient. Manchmal muss man sich selbst belohnen für die geleistete Arbeit, wenn es andere nicht tun!

 

 

Singen Sie!
Ok, nicht unbedingt in der Öffentlichkeit! Aber legen Sie sich zu Hause Ihre liebste CD ein und grölen Sie in vollen Tönen mit. Wenn Sie auch dazu tanzen wollen – nur zu! Eine kleine Inspiration für einen wirklich guten Mitsing-Song haben wir auch noch für Sie. Wie wäre es mit „I will survive – Gloria Gaynor“?

 

 

Toben Sie sich aus!
In der harten Projektphase ist vieles zu kurz gekommen. Wahrscheinlich auch der Sport. Gehen Sie laufen! Powern Sie sich so richtig aus. Wenn Sie auch am nächsten Tag einen Muskelkater haben … was solls! Bewegung macht den Körper glücklich und erhellt auch Ihre Stimmung!

 

 

Spieglein, Spieglein
Stellen Sie sich vor den Spiegel und schneiden Sie Grimassen! Das kann alles sein. Von Lachen über Weinen oder einfach nur komische Fratzen ziehen. Wenn Sie ein Handy mit Kamera haben, machen Sie Fotos von den besten Grimassen. Drucken Sie sich das Bild aus, das Sie am meisten zum Schmunzeln bringt. Hängen Sie es an Ihrem Arbeitsplatz auf. Am besten dort, wo Ihr Blick am öftesten hinwandert. So erhellen Sie auch Ihren Arbeitsplatz wieder!

 

Ich bin toll!
In Ihrem Heim gibt es sicherlich Orte, an denen Sie häufig mehrere Minuten verbringen. Sei es nun die Küche, das Bad oder das Schlafzimmer. Kleben Sie an diesen Orten Post-its (Nein, wir sind dem Post-it Wahnsinn nicht erlegen) oder farbige Punkte auf. Wenn Sie dann an einem dieser Punkte vorbeigehen und es Ihnen ins Auge fällt, sagen Sie sich drei Mal folgende Worte: „Ich bin toll!“ Wenn Sie lieber ein anderes Prädikat für sich haben, dann sagen Sie dieses! Wichtig ist, dass Sie es immer drei Mal hintereinander sagen! Sie werden sehen: Mit der Zeit verfestigt sich dieser Spruch auch in Ihren Gedanken und Ihr Selbstbewusstsein steigt wieder!

 

Bringen Sie Kuchen mit!
Wenn die schlimmste Phase der Niedergeschlagenheit überwunden ist, sehen Sie auch, dass Ihre Kollegen es nur gut mit Ihnen gemeint haben. Bedanken Sie sich bei Ihnen mit einem selbst gebackenen (!) Kuchen. Das zeigt Ihre Wertschätzung und stärkt die Gruppengemeinschaft.

 

 

Die haben leicht reden…

Natürlich kennen Sie diese Redewendung! Ist man erst in einem Stimmungstief gefangen, fällt es nicht leicht andere Ratschläge zu befolgen. Jeder von uns musste mal Niederlagen wegstecken, daher kommen auch die Erfahrungsberichte. Kollegen, die Sie aufmuntern wollen, versuchen es meist auf die Art und Weise, wie sie sich selbst aufmuntern. Das zeigt Ihnen, dass Sie geschätzt werden. Lassen Sie sich daher nicht hängen!

Blicken Sie auf den Misserfolg und überlegen Sie sich, woran Sie gescheitert sind. Was können Sie ändern, um aus dem Misserfolg einen Erfolg zu machen? Meist sind es nur Kleinigkeiten, an denen es liegt. Was Sie auf jeden Fall nicht tun sollten, ist, sich aufgrund dieser Niederlage aufzugeben! Es werden immer wieder neue Herausforderungen auf Sie zukommen. Manche werden Sie gewinnen und andere wiederum verlieren. Behalten Sie dabei immer sich selbst im Auge! Sind Sie zufrieden mit sich und Ihrer Arbeit, ist der nächste Erfolg auch nicht weit entfernt!

Redaktion

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