Schlechter Tag im Büro? So schließt du richtig damit ab

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 18. August 2016 um 10:26

Nach einem miesen Tag im Job schaffen es die Wenigsten, Frust und Ärger einfach an der Türschwelle abzustreifen. Damit euch die schlechte Zeit im Büro nicht auch noch den Feierabend vermiest, haben wir Tipps für den Abschluss eines schlechten Tages im Büro zusammengestellt.

Instinktiv tut man nach einem schlechten Tag im Job meist ohnehin, was gut tut und für positivere Emotionen sorgt: Vom Serienmarathon mit Eiscreme bis hin zum langen Spaziergang draußen im Grünen. Hier sind noch weitere Lifehacks für Tage, an denen es einfach nicht rund läuft:

Blickwinkel ändern

Alles eine Frage der Perspektive, denn auch an einem üblen Tag ist nicht alles schlecht. Ruft euch positive Dinge in Erinnerung, die großen genauso wie die kleinen: Die immer hilfsbereite Kollegin, das gemütliche Frühstück zu Hause oder die Gelegenheit, demnächst gute Freunde zu treffen. Oft sind es Dinge, die längst zu Selbstverständlichkeiten wurden.

Aus schlechten Tagen lernen

Aus einem miesen Tag könnt ihr noch das Beste machen und herausfinden, woran es lag. Es kann der Chef gewesen sein, ein Kunde oder – Hand auf’s Herz – vielleicht lag’s auch an einem selbst? Mit manchen Dingen könnt ihr sofort abschließen oder sie ändern, andere benötigen vielleicht mehr Aufmerksamkeit.

  • Beschäftigt mich die Sache nur heute, ist sie morgen schon wieder gegessen?
  • Wie viele dieser Tage hatte ich in den letzten Monaten – vielleicht bereits zu viele?
  • Welche kurzfristigen Maßnahmen verhindern, dass ich nochmals in diese Situation komme?

Bewegung und auspowern

Ihr seid auf 180? Dann nutzt die Energie und vielleicht auch das Adrenalin, um euch durch eine Sporteinheit zu pushen. Probiert aus, was euren Kopf am besten frei räumt: Laufen, Wandern, Krafttraining – Hauptsache, ihr gebt negativer Energie ein Ventil.

Böse Briefe schreiben

Wenn Sporteln alleine nichts hilft: Lass es raus – schriftlich! Ein wenig ehrliche Korrespondenz kann Wunder wirken, egal ob handschriftlich oder schnell im E-Mail-Programm getippt. Vom Versand ist allerdings abzuraten.

Frust und Ärger einfach liegenlassen

Ein Tapetenwechsel tut gut, wenn es darum geht, Kraft zu tanken und wieder nach vorne zu schauen. Feierabend, das Schließen der Bürotüre und das Verlassen des Gebäudes sind der erste Schritt, um einen besonders harten Tag zu vergessen. Manchmal tut es gut, nicht sofort nach Hause zu fahren, sondern sich an einen ruhigen Ort zurückzuziehen. An so einem Plätzchen könnt ihr euch angewöhnen, negative Gedanken und Gefühle einfach „liegenzulassen“. Stete Wiederholung macht daraus eine Routine, die mit der Zeit immer leichter fällt.

Keine Vergleiche ziehen

Auch wenn es manchmal so scheint, als würde es bei allen anderen besser laufen: Das Gras ist drüben nicht immer grüner. In Zeiten durchgestylter Instagram-Feeds scheint es, als würden alle anderen das perfekte Leben leben. Erfolgreich, aufgeräumt, immer auf der Erfolgswelle surfend. Zurück in die Realität holt euch dieser Artikel.

Bildnachweis: crazystocker/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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