Immer mehr Verkäufer denken an einen Jobwechsel

von in Arbeitsmarkt am Montag, 1. Juli 2013 um 10:25

„Wie oft denken Sie derzeit an eine berufliche Veränderung oder Neuorientierung?“, so lautete die Frage für den aktuellen Jobwechsel Index 2013 der jobs Personalberatung. Und es zeigt sich: Gegenüber dem Vorjahr wird heuer etwas häufiger an eine berufliche Veränderung gedacht. Nur 19 Prozent der Befragten aus dem Sales-Bereich gaben an, selten oder gar nicht an eine Kündigung zu denken. Verkäufer sind gefragt und qualifizierte Kandidaten rar. Umso spannender sind daher Antworten auf Fragen wie jene, wo Verkäufer nach einem neuen Job suchen.

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Fast 70 Prozent haben offene Stellen immer im Blick

neuorientierung_grafik36 Prozent der Befragten aus der gesamten Branche Verkauf denken täglich an eine berufliche Veränderung oder gar an eine Neuorientierung. Für weitere 23 Prozent ist diese zumindest einmal wöchentlich Thema. Über eine berufliche Veränderung grübeln tun also viele, mehr als die Hälfte der Befragten sogar täglich oder wöchentlich. Doch wie viele Sales-Mitarbeiter haben aktuell offene Stellen im Blick? Wie die Umfrage zeigt, informieren sich 35 Prozent der Befragten auch tatsächlich über offene Stellen – bei jenen, die täglich an eine Neuorientierung denken sind es sogar 75 Prozent. Weitere 33 Prozent aller Befragten checken zumindest einmal wöchentlich den Stellenmarkt.

Internet und persönliche Kontakte

netzwerkenBei der Suche nach neuen Möglichkeiten vertrauen die meisten Befragten (knapp 84 Prozent) auf Internetjobbörsen, Stellenanzeigen in Zeitungen liegen mit knapp 64 Prozent an zweiter Stelle. Das persönliche Netzwerk belegt mit knapp 60 Prozent den dritten Platz. Online ist im Vormarsch – und zwar auch in Form von sozialen Netzwerken (rund 38 Prozent) sowie Jobdatenbanken (36,4 Prozent). Weitere 32 Prozent warten darauf, von Headhuntern angesprochen zu werden, selbst bei Personalberatern vorstellig werden 21 Prozent. Spannend ist, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (38,3 Prozent) ihren aktuellen bzw. letzten Job aufgrund des eigenen persönlichen Netzwerks gefunden hat. Auf Platz Zwei liegen schon Internetjobbörsen mit 27,3 Prozent, dahinter Zeitungsinserate mit 14,4 Prozent.

Unzufriedenheit im Verkaufsinnendienst

Die Detailauswertung zeigt: Vor allem im Verkaufsinnendienst dürfte heuer deutlich mehr Unzufriedenheit herrschen. Waren es im Vorjahr noch 45 Prozent, die täglich an eine Veränderung dachten, so sind es heuer bereits 58 Prozent. Aber auch im Außendienst hat sich die Zahl jener, die mit dem Gedanken an einen Wechsel spielen, erhöht. Hier jedoch nicht so drastisch und zwar von 32 Prozent im Vorjahr auch 35 Prozent 2013.

Bildnachweis: Mila Supinskaya / Quelle Shutterstock, jobs Personalberatung, lenetstan / Quelle Shutterstock

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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