re:publica 14 – „Supergeiler First Kiss“ und die Notwendigkeit zur Diskussion

von in Inside, Social am Freitag, 9. Mai 2014 um 10:07

Man kann nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein. Zumindest physisch. Dieses Gefühl vermittelt wohl kaum eine andere Konferenz so ausgeprägt, wie die Internetkonferenz re:publica in Berlin. Der Grund: Von 5. bis 8. Mai gab es auf dem bereits achten Konferenzfestival insgesamt 350 Sessions auf 18 Bühnen zu sehen. Mit dabei: 6000 Besucher und karriere.at. Ein Streifzug.

Schwerpunkt 2014: „Überwachtes Netz“

Konferenzfestival trifft es recht gut – ist die re:publica doch mehr, als eine Konferenz. Sie ist auch Festival mit Rahmenprogramm, ein Ort zum Diskutieren, für Austausch und zum Nachdenken für die anwesenden Blogger, Medienmenschen und Netzfreunde. Die Themenvielfalt bei der re:publica ist enorm, der Schwerpunkt in diesem Jahr lag jedoch beim Thema „Überwachtes Netz“. Veranstalter Markus Beckedahl erklärt: Im ersten Jahr nach Snowden soll es darum gehen, die aktuellen Entwicklungen in der Debatte zur Online-Überwachung aufzuzeigen.

Gesangseinlage einer Legende

Hasselhoff RepublicaEinen Auftakt hierzu gaben etwa Jacob Applebaum und Julian York mit ihrem Vortrag „Let´s talk about sex baby, let´s talk about PGP“, in dem sie gemeinsam wirksame Verschlüsselungstechnologien vorstellten und schlüssig erklärten, dass diese selbst für jene (wenigen) Menschen sinnvoll sind, die meinen, ohnehin nichts zu verbergen zu haben. Wie erwartet mit Spannung entgegengefiebert wurde übrigens dem Auftritt von David Hasselhoff am Eröffnungstag. Ja, richtig gelesen: David Hasselhoff. Jeder, so schien es, wollte „The Hoff“ live erleben. Was inhaltlich schnell als Produktpräsentation eines IT-Unternehmens endete, bescherte den bis zum Ende gebliebenen Besuchern eine kurze, vom Publikum doch mit Nachdruck eingeforderte, Gesangseinlage der Legende.

„Supergeiler First Kiss“

republica supergeilIn „Supergeiler First Kiss – Viralität nur gegen Kohle?“ gab es eine spannende Diksussion von Marco Vollmar, Juliane Leopold, Christian Brandes, Melanie Goemmel und Martin Giesler rund um Sharer-Typologien sowie die Rolle der Journalisten im Spiel mit der Verbreitung von Inhalten im Netz. Ein wichtiges Learning für die Viralität im Netz lautet: Es braucht …

  • … eine einfache Botschaft
  • Bildstarke Inhalte
  • Emotion
  • Witz und
  • Dringlichkeit

Auf einen bereits fahrenden Zug kann man dabei aufspringen, hier spielt die Zeit jedoch gegen einen und das Motto muss heißen: Besser gestern als heute.

Mit karriere.at zur re:publica

johanna-heike-und-gewinnerinnen-grossDie über 300 Referenten haben, ohne Frage, geschafft, was Ziel der Veranstaltung war: Denkanstöße geben und verdeutlichen, dass es keine Entschuldigung gibt, sich keine Gedanken über das eigene Tun und Handeln im Netz zu machen. Jeder Besucher hat die re:publica wohl anders erlebt, und das ist auch gut so. Mit dabei waren diesmal übrigens auch zwei karriere.at-Gewinnerinnen vom Marketing Natives-Event im Jänner: Für Barbara und Nanna gab es neben den Tickets auch Flug und Hotel von karriere.at

Bildnachweis: republica/Gregor Fischer (2), re:publica/Sandra Schink (2), karriere.at

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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