Mobile Recruiting: 5 Tipps für das perfekte Inserat

von in HR am Donnerstag, 9. April 2015 um 10:26

Eine Karrierewebsite alleine wird ab 21. April 2015 nicht mehr reichen, um online möglichst viele Bewerber zu erreichen. Wer seine Inserate nicht für mobile Endgeräte optimiert, den straft Google: Der Suchmaschinenriese reiht Websites, die nicht mobil-optimiert wurden, bei den Suchergebnissen nach hinten. Der Weg zum perfekten Inserat gelingt mit unseren fünf Tipps.

Wer nicht optimiert, hat das Nachsehen

Am Anfang einer Jobsuche steht oft Google. Die Suchmaschine ist in vielen Fällen erste Anlaufstelle für Bewerber, die nach freien Stellen suchen. Gut für alle Arbeitgeber, die Karrieremöglichkeiten und Jobinserate bereits online stellen. Schlechte Nachrichten allerdings für alle, die ihre Karriereseite oder Stellenanzeigen nicht für mobile Endgeräte optimiert haben. Ab 21. April berücksichtigt Google die Mobiloptimierung als Ranking-Kriterium. Sucht ein Bewerber auf seinem Smartphone oder dem Tablet nach Jobinseraten, werden die Ergebnisse von optimierten Webseiten zuerst angezeigt. Wer seine Inserate noch nicht mobile-fit gemacht hat, rutscht in den Suchergebnissen nach unten.

Den Trend Mobile Recruiting nicht verschlafen

Für die Investition in mobil-taugliche Karriereseiten und Jobinserate spricht nicht nur die Tatsache, dass man bei Google besser rankt. Bewerber – allem voran die vielzitierte Generation Y – erwarten von Stellenanzeigen, dass sie auch unterwegs auf Smartphone und Tablet gelesen werden können. Was Jobsuchende von mobilen Karriereseiten erwarten, haben wir an dieser Stelle bereits analysiert. Wer möchte, dass seine Jobinserate bei Bewerbern gut ankommen, sollte folgende Punkte beherzigen:

5 Tipps für Inserate, die auch am Smartphone oder Tablet begeistern

  1. Aussagekräftiger Jobtitel
    Der Jobtitel fällt einem Bewerber als erstes ins Auge. Er sollte aussagekräftig genug sein um auf den ersten Blick zu verraten, um welchen Job und welche Branche es eigentlich geht. Statt Mitarbeiter Einkauf z.B. Teamleiter Einkauf (m/w) – Systemgastronomie als Jobtitel verwenden.
  2. Auf Bilder und Corporate Design möglichst verzichten
    Die Desktopversion eines Stelleninserates bietet jede Menge Platz für das firmeneigene Corporate Design: Logo, Firmenfarben, Imagefotos – grundsätzlich ist alles möglich (aber nicht immer gut!). Mobil optimierte Inserate sind dann gelungen, wenn sie ohne diese Elemente auskommen. Am besten, man beschränkt sich auf eine angenehme, neutrale Hintergrundfarbe, eine gut lesbare Schriftart und das Firmenlogo.
  3. Responsive Design
    Das richtige Design für jeden Bildschirm – Responsive Design macht’s möglich. Webseiten passen sich bei Aufruf automatisch an den verwendeten Screen an, Responsive Design sorgt so für optimale Darstellung der Inhalte auf verschiedenen Smartphones oder Tablets.
  4. Keine langen Texte
    User schätzen kurze, gut strukturierte Texte. Vor allem dann, wenn man auf dem Smartphone durch den Text scrollt. Bei der Gestaltung von Jobinseraten sollte man sich ebenfalls kurz fassen. Wichtige Elemente wie die Stellenbezeichnung oder den Dienstort kann man mit Grossbuchstaben hervorheben oder fett schreiben. Das Aufgabengebiet und die Anforderungen kann man durch Aufzählungen oder Bullets gliedern und so besser lesbar machen. Wer Bewerber mit Firmeninfos versorgen möchte und sich nicht ganz kurz fassen will, sollte auf sein externes Arbeitgeberprofil verlinken.
  5. Sinnvolle Verlinkungen setzen
    Links im Jobinserat sollten nur auf Seiten verweisen, die ebenfalls bequem auf mobilen Geräten betrachtet werden können.

Bildnachweis: GaudiLab / Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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