Jagd nach IT-Profis: Start-up-Umfeld soll Bewerber begeistern

von in HR am Freitag, 21. Oktober 2016 um 10:17

Auf dem Arbeitsmarkt sind IT-Absolventen und talentierte Quereinsteiger heiß umkämpft. Wer als Arbeitgeber IT-Profis für sich gewinnen möchte, muss Recruiting und Arbeitsumfeld an die Wünsche und Erwartungen der High Potentials anpassen. IBM hat in Wien mit dem Client Innovation Center einen Arbeitsort geschaffen, der das leisten soll: Start-up-Atmosphäre mit Raum für Ideen und neue Entwicklungen, das flexible Arbeitsumfeld soll potenzielle IT-Kräfte für den Arbeitgeber IBM begeistern.

Als moderner Arbeitsplatz mit Start-up-Charakter positioniert sich das Client Innovation Center von IBM in Wien. Gearbeitet wird an innovativen IT-Projekten  für verschiedene Kunden. „IBM hat ein Client Innovation Center in Wien eröffnet, um der Nachfrage von österreichischen Kunden nach lokalen IT-­Services noch besser nachkommen zu können. Das Center wird Projekte im Bereich Mobile, Cloud, Big Data, Internet of Things und Cognitive unterstützen“, erklärt Peter Simeonoff, Managing Director des IBM CIC.

Zehn neue Mitarbeiter monatlich

Für Absolventen oder Quereinsteiger in der IT ist das Center außerdem ein interessanter Arbeitgeber. Seit dem Start im Sommer 2016 werden monatlich rund zehn neue Mitarbeiter rekrutiert. „Wien wurde als Standort ausgewählt, da es eine Nähe zu den wichtigen Kunden von IBM wie zum Beispiel dem öffentlichen Bereich und dem Finanzsektor gibt. Außerdem sind zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen in und um Wien angesiedelt, die wiederum mögliche Mitarbeiter des CICs ausbilden“, sagt Simeonoff.

Interessierte Bewerber und potenzielle Mitarbeiter werden auf verschiedenen Plattformen und Kanälen angesprochen – offline und online. „Wir sind auf Facebook, Twitter und LinkedIn präsent, besuchen Karriere-Messen der Hochschulen und sind mit unseren Ausschreibungen auf Plattformen wie karriere.at vertreten“, so Simeonoff. Das Besondere am Recruiting-Prozess: Alle Mitarbeiter werden aktiv eingebunden, um neue kreative Ideen zu generieren. So ist das CIC als potenzieller Arbeitgeber auch bei Meetups und Community Events dabei.

Start-up-Atmosphäre im Konzernumfeld

Die Arbeitsatmosphäre im Wiener CIC hat Start-up-Charakter. Arbeiten ohne lange Dienstwege oder strenge Hierarchien soll es möglich machen, neue Ideen rasch und unkompliziert gemeinsam zu entwickeln. „Die Hierarchien sind flach und die Teams organisieren sich je nach Projekten neu. Somit kann sehr schnell und agil auf neue Marktanforderungen reagiert werden“, sagt Simeonoff zur Flexibilität, von der beide Seiten profitieren. Das Arbeitsklima ist dynamisch, gearbeitet und gelernt wird im Team. Gleitzeit gibt es sowieso, je nach Projekt ist auch ein flexibler Arbeitsort möglich. Eine offene Gesprächskultur soll ehrlichen Austausch und innovative Ideen ermöglichen. Im On­boarding möchte IBM seine Neuzugänge mit Speed Dating, Spot your home, Design Thinking oder gemeinschaftlichem Tisch-Tennis-Turnier möglichst rasch willkommen heißen. Im späteren Verlauf der Karriere will IBM rasche Entwicklungsmöglichkeiten bieten und individuelle Karrieren möglich machen.

Bildnachweis: SFIO CRACHO / Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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