Personalchefs stellen weiter ein: Plus für das kommende Quartal

von in Arbeitsmarkt am Donnerstag, 14. März 2013 um 11:43

Aufgepasst heißt es nun für all jene, die gerade auf Jobsuche sind oder sich beruflich verändern wollen. In puncto Recruiting lässt sich ein leichter Positivtrend feststellen. Wie etwa eine aktuelle Manpower-Befragung zeigt, wollen acht Prozent der österreichischen Personalchefs im kommenden Quartal mehr Personal einstellen, im Bundesländervergleich zeigt sich, dass die Chancen doch sehr unterschiedlich verteilt sind. Aber nicht nur in Österreich ist der Beschäftigungsausblick positiv.

Weniger Personalabbau

753 heimische Personalverantwortliche wurden von der ManpowerGroup dazu befragt, ob sie im Zeitraum März bis Juni Personal einstellen, abbauen oder den Mitarbeiterstand gleich halten wollen. Das erfreuliche Ergebnis: Acht Prozent wollen mehr Mitarbeiter aufnehmen. Die weiteren Ergebnisse im Detail: Vier Prozent der Befragten gaben an, den Personalstand verringern zu wollen, 84 Prozent planen keine Veränderung und weitere vier Prozent waren noch unentschlossen, was die weitere Personalplanung betrifft. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 fällt vor allem auf, dass deutlich weniger Einsparungen geplant sind.

Gute Aussichten in fast allen Branchen

Die Zuversicht der Personalverantwortlichen ist dabei von Bundesland zu Bundesland verschieden. In insgesamt sechs Bundesländern sollen mehr Arbeitnehmer eingestellt als abgebaut werden, am besten liegen die Chancen demnach in Vorarlberg gefolgt von Tirol und Wien. Lediglich in Kärnten, Salzburg und der Steiermark wird mit einem Negativtrend gerechnet. Was die Branche betrifft so zeigen sich positive Aussichten in allen Wirtschaftssektoren bis auf einen: den Sektor Hotellerie und Gastronomie. Die höchsten Einstellungsraten gibt es im Sektor Land- und Forstwirtschaft, auch im Bereich Finanzwesen und Dienstleistungen sieht es weiterhin rosig aus.

Blick über den Tellerrand

Der Blick über den heimischen Tellerrand zeigt, dass der Beschäftigungsausblick in 14 der 24 teilnehmenden europäischen Ländern ebenfalls positiv ist. Wen das Abenteuer Ausland reizt, den interessiert vielleicht, dass die Jobchancen in der Türkei am besten stehen, gefolgt von Israel, Bulgarien, Norwegen, Schweden und Großbritannien. In der Türkei ist übrigens vor allem der Sektor Bauwesen für das Wachstum verantwortlich. Diese Entwicklung wird durch die Genehmigung für den neuen Flughafen in Istanbul noch weiter angeheizt werden.

Bildnachweis: Zudy and Kysa / Quelle Shutterstock, Manpower

 

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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