Personal Austria 2013: Content Marketing im Recruiting – Wie geht das?

von in Arbeitsleben, Arbeitsmarkt, HR, Social am Montag, 11. November 2013 um 12:34

Sie ist der Fixpunkt im österreichischen HR-Jahr: Die Personal Austria. Vergangene Woche ging sie im Wiener Messegelände über die Bühne. Wie jedes Jahr war karriere.at mit großem Stand, engagiertem Team und einer eigenen Keynote vertreten. In dieser erklärten die Ö3-Stars und Kommunikationsprofis Gustav Götz und Armin Rogl, wie man im Recruiting Relevanz erzeugt. Schafft man das nämlich nicht, kommuniziert man an der Generation Y vorbei. Und das wollen die wenigsten. Hier unser Nachbericht – inklusive Video und Galerie!

Keynotes am Stand von karriere.at haben mittlerweile Tradition: 2011 sprach „Mister Zib 2“ Armin Wolf zum HR-interessierten Publikum, im Vorjahr gaben Humangenetiker Prof. Markus Hengstschläger und Social-Web-Guru Robert Seeger jun. einen Einblick in ihre Welt. Heuer lag der Fokus wieder auf einem der heißesten Themen im Recruiting: Wie erreicht man seine Zielgruppe ideal?

Zuerst aber noch kurz ein kleiner Video-Rückblick: Das war die Personal Austria 2013!

„Auf die Relevanz kommt es an“

Wie erreicht man also nun seine Zielgruppe? Die Antwort gaben die Kommunikationsprofis Armin Rogl und Gustav Götz in ihrer Keynote: Erreichen Sie die Generation Y – Content Marketing im Recruiting. Ihre Botschaft: Auf die Relevanz kommt es an. Und an der Relevanz scheitert es leider auch oft. Was schafft aber Relevanz in der Personalkommunikation? Letztlich gilt dasselbe wie auch für „klassische“ Medien – die Inhalte sollten im Idealfall fünf Maßstäben genügen, um nicht nur bei der Zielgruppe anzukommen, sondern auch Themen zu transportieren und für Gesprächsstoff (auch und vor allem im Social Web) zu sorgen. Diese fünf Maßstäbe sind:

  • Aktualität
  • Nutzwert
  • Nähe
  • Talkabout
  • Unterhaltungswert

Vor allem die Zielgruppe der „Generation Y“, also all jene, die nach 1980 geboren sind, ist auf grund der Demografie am heißesten umkämpft. Will man diese also erreichen, geht es darum, ihre Wünsche, Kommunikations- und Arbeitsbedürfnisse möglichst genau zu kennen. „Youtube wird als Community von Unternehmen noch stark unterschätzt. Das ist mehr als eine Video-Suchmaschine – Youtube ist eine lebende Community“, betont Armin Rogl.

Generell sei es nötig – bei allen ernsthaften Absichten – mehr Involvement der eigenen Community zu schaffen und aufrecht zu erhalten. Geschehen kann das durch Gamification, also dem bewussten Ausnutzen des Spieltriebs der User.

Impressionen der Personal Austria 2013

Bildnachweis: Heike Frenner/karriere.at

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren