11. Januar 2017 · Arbeitsleben · von

Der perfekte Start in den Arbeitstag: Die ersten Minuten zählen!

Mit dem falschen Fuß aufstehen – das gibt es auch im Job. Ob ihr gut oder schlecht in euren Arbeitstag startet, kann Auswirkungen auf die übrige Zeit am Arbeitsplatz haben. Der Start in den Arbeitstag liegt zwar nicht immer komplett in eurer Hand, mit diesen Tipps könnt ihr eurem Tag trotzdem die optimale Starthilfe geben.

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Hektisch. Aufgeräumt. Freundlich. Genervt. Wie hat sich dein Start in den heutigen Arbeitstag angefühlt? So, wie du dir das wünschst oder eher wie die Ankunft in der Bürohölle? Planen lässt sich zwar nicht das ganze Leben, der Start in den Tag jedoch meistens schon. Denn – Hand aufs Herz: Ein schlechter Beginn eines Arbeitstages ist manchmal hausgemacht. Gegen Einflüsse von Außen ist nicht immer ein Kraut gewachsen, mit diesen Schritten kannst du aber dafür sorgen, dass der Beginn und damit der ganze Arbeitstag gut läuft.

#1 Wohlfühlzone Arbeitsplatz

Es ist zwar nicht das Sofa zu Hause, aber auch im Job solltest du dich weitestgehend wohlfühlen. Die persönliche Kaffeetasse, der Lieblingskuli, Topfpflanze „Karli“ oder Fotos machen den Arbeitsplatz erst individuell. Was du bei der Ankunft am Arbeitsplatz außerdem checken solltest: alles Notwendige in Griffweite? Ausreichend frische Luft im Büro? Wohlfühltemperatur? Notizbuch? Kaffeetasse und Wasserglas gefüllt? Ein gut eingerichteter Arbeitsplatz sorgt nicht nur dafür, dass du dich wohlfühlst, sondern auch dafür, produktiv und möglichst störungsfrei arbeiten zu können.

#2 Sag auch mal Nein

Du bist mit einem Arm noch in der Jacke, schon steht er da – der übereifrige Kollege mit all seinen Fragen und Anliegen. Gut, dass du da bist! Ich habe dir schon eine E-Mail geschickt, die… die kann warten. Zumindest noch ein paar Minuten, bis du dich eingerichtet hast und ebenfalls bereit bist fürs daily business. Vertröste den Kollegen freundlich, aber bestimmt, auf einen Zeitpunkt in sehr naher Zukunft. Er (oder sie) wirds verstehen und noch fünf Minuten warten können.

#3 Prioritäten setzen

Bevor du mit der Arbeit überhaupt loslegst, wirf einen Blick auf die Tasks und Termine des Tages. Arbeitest du einfach irgendwo los, besteht die Gefahr, dass du dich verzettelst. Festgelegte Aufgaben (schriftlich!) und/oder eine Prioritätenliste helfen dir im Kampf gegen die To-Dos. Erste Erfolgserlebnisse stellen sich ein, wenn einige kleine, schnell zu erledigende To-Dos gleich zu Tagesbeginn angepackt werden. Sieh es als Warm-up für die kommenden Stunden im Büro.

#4 Heute fühle ich mich…

Pferde stehlen oder doch eher Winterschlaf? Kein Tag ist wie der andere, deine Tagesplanung kann darauf Rücksicht nehmen. Abgesehen von externen Einflüssen, die du nicht in der Hand hast (Deadlines, Termine, Anrufe,…), verfügst du sicher über den einen oder anderen Freiraum für selbstbestimmtes Arbeiten. Nutze den Schwung an energiegeladenen Tagen, um dir große Projekte vorzunehmen. Schlecht geschlafen oder ein wenig neben der Spur? Falls möglich, verplane den Arbeitstag mit Routinetätigkeiten und nimm dir nicht vor, Bäume ausreißen zu müssen. Hör morgens einfach auf dein Bauchgefühl.

#5 Nicht in die E-Mail-Falle tappen

Nur mal kurz die E-Mails checken. Eine Stunde später hast du mit fünf Dingen begonnen, nichts wirklich fertiggestellt und festgestellt, dass du im Büro noch gar nicht richtig angekommen bist. Kommt dir bekannt vor? Der Blick in die Inbox sollte nicht das Allererste sein, das du morgens im Büro tust – irgendwann muss es aber sein. Deine Produktivität bleibt erhalten, wenn du dir für das erste Sichten der E-Mails nur ein kurzes Zeitfenster setzt: Zehn Minuten, um zu sehen, ob dringende Dinge zu erledigen sind. Kehre dann zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt zurück, um die Mails in Ruhe zu bearbeiten.

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Bildnachweis: Falara/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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