Lesestoff zum Wochenende: Per Netzwerk zum neuen Job

von in Jobsuche am Freitag, 13. März 2015 um 11:36

Neuer Job über Twitter? Per Facebook zum Jobinterview? Geht nicht? Geht doch! Ute Blindert zeigt in ihrem Buch Per Netzwerk zum Job Strategien, wie man das eigene Netzwerk als Karriereturbo nutzen kann. Wer sich nicht vollständig auf Online-Jobprofilen verlassen möchte, für den hat Blindert auch zahlreiche Tipps zum richtigen Netzwerken im Real Life parat.

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Vom Vitamin B zum Netzwerk

„Der hat den Job doch nur bekommen, weil er jemanden im Vorstand kennt!“ Zugegeben, Jobvergabe aufgrund von guten Beziehungen, das hat einen schlechten Ruf. Es lohnt sich aber, seine Kontakte für die eigene Jobsuche zu nutzen. Denn von vielen verfügbaren Jobs erfahren Jobsuchende überhaupt nichts – weil es dafür nie ein Inserat an die Öffentlichkeit schafft. Stattdessen werden diese Stellen über Kontakte und Beziehungen besetzt. Wer sich am verdeckten Stellenmarkt erfolgreich auf Jobsuche begeben möchte, muss sein eigenes Netzwerk optimal nützen.

Netzwerken online…

Ute Blindert möchte mit ihrem Buch Berufseinsteigern zeigen, welche Möglichkeiten zum Netzwerken offline und online genutzt werden können. Auch wenn man online bereits mit Berufsprofilen vertreten ist: Erst die gezielte inhaltliche Befüllung und Vernetzung garantiert, dass die eigene Online-Präsenz von Personalverantwortlichen und Arbeitgebern wahr und ernst genommen wird. Wer Online-Profile nicht für sein berufliches Weiterkommen nutzt, vergibt laut Ute Blindert jede Menge Chancen. Der Aufbau der eigenen Online-Präsenz lohnt sich übrigens auch dann, wenn man gar nicht aktiv auf Jobsuche ist. Denn was nicht ist, kann noch werden.

…und offline

Sein persönliches Netzwerk bemüht man im besten Fall auch offline: Messen, Vorträge und Konferenzen bieten ideale Möglichkeiten, um mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Die Kontaktpflege funktioniert laut Blindert auch ohne spezielle Karriereevents. „Systematisch Mittagessen“ bezeichnet sie als eine Strategie, mit der man in kurzer Zeit möglichst oft Kontakte pflegt: Man verabredet sich zum Mittagessen mit möglichst vielen verschiedenen Studienkollegen, alten Schulfreunden, Geschäftspartnern oder anderen aussichtsreichen Kontakten. Im gemeinsamen Austausch erfährt man so oft von freien Praktikastellen, verfügbaren Aufträgen oder anderen vielversprechenden Karrierechancen. Dabei aber nicht vergessen: Nicht nur nehmen, sondern auch geben.

Selbstmarketing

Egal ob offline oder online – ohne gutes Selbstmarketing hilft das beste Netzwerk nichts. In einem eigenen Kapitel gibt Blindert einen Überblick über soziale Netzwerke abseits von Xing & Co. und zeigt, wie man sie fürs Marketing in eigener Sache nützen kann. Vom eigenen Blog über Portfolioseiten bis hin zu Twitter und – nein, kein Scherz – Google+.

Zu gewinnen: 3 Bücher

Per Netzwerk zum JobWir verlosen drei Exemplare von Per Netzwerk zum Job. Einfach bis einschließlich Sonntag, 29. März 2015 eine E-Mail mit dem Betreff „Netzwerk“ samt Postadresse an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail informiert.

Bildnachweis: Ivelin Radkov / Shutterstock; Campus

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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