Lesestoff zum Wochenende: „Nicht immer denken“

von in Arbeitsleben am Freitag, 4. Juli 2014 um 09:59

Der Urlaub für die eigenen Gedanken lässt sich leider nicht so einfach buchen. Wer diese Erkenntnis schon einmal gemacht und ebenfalls Schwierigkeiten beim Abschalten hat, den könnte folgender Buchtipp interessieren: „Nicht immer denken“ von Norman Schmid zeigt auf, dass man Abschalten wirklich lernen kann  und manchmal muss.

Übrigens: Wir verlosen auch diesmal wieder Lesestoff zum Wochenende – mehr dazu unten!

Einmal Gedanken über Gedanken machen

„Wir machen uns normalerweise über unsere Gedanken keine Gedanken.“ Mit diesem Satz trifft es Norman Schmid, Psychologe und Autor von „Nicht immer denken“, ziemlich gut. Er meint jedoch, es würde sich sehr wohl lohnen, den eigenen Gedanken mehr Aufmerksamkeit zu schenken, da sie nicht nur der Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit sind, sondern einen Menschen auch krank machen können. Vor allem dann, wenn man zu viel denkt und es nicht mehr schafft, abzuschalten. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigen etwa die ständig steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen unter Erwerbstätigen. Burnout und Stress sind hier nur zwei Stichworte.

Wenn die Arbeit mit auf Urlaub fährt

Arbeit im UrlaubMan merkt nirgendwo besser als im Urlaub, ob das eigene Abschalte-System noch funktioniert, oder man gedanklich doch nur bei der Arbeit ist. In seinem Buch zeigt der Psychologe auf, wie schwer es einerseits ist, einmal nicht zu denken: „Wenn sich der Geist auf Reisen begibt, lösen sich Zeit und Raum auf“, so Schmid. Er erklärt die positiven, als auch die negativen Seiten des Denkens und zeigt anhand einiger Fallbeispiele unter anderem, wie so manche Gedankenspirale einen Menschen krank machen bzw. wie man sich aus dieser auch wieder lösen kann. Wie aber gelingt es, einen scheinbar rastlosen Geist zur Ruhe zu bringen? Hierfür zeigt der Autor vier Strategien auf, diese sind: Achtsamkeit, Kognitive Umstrukturierung, Neurofeedback und Hypnose.

Ein Ruhiger Ort und ein paar Rosinen

In zahlreichen Übungen werden diese Punkte erklärt, wer sich darauf einlässt, wird nicht nur viel über sich lernen, sondern im Idealfall auch erkennen, welche Strategie zur Ruhe der eigene Geist braucht. Zahlreiche Fallbeispiele sorgen hier für besseres Verständnis und lockern die Thematik  auf. Für die Umsetzung der kleinen Übungen braucht es meist nicht viel, einen ruhigen Ort und ein paar Rosinen etwa (ja, richtig gelesen), oder die eigene Dusche und schon kann es losgehen.

Mitdenken beim Lesen wird belohnt

Fazit: Man merkt, dass der Autor vom Fach ist und muss auch beim Lesen schon kräftig mitdenken. Belohnt wird man jedoch schnell und zwar durch hilfreiche Erklärungen, weshalb es manchmal so schwer fällt abzuschalten. Weiters gibt Schmid zahlreiche Tipps und alltagstaugliche Übungen, wie der Urlaub für den Kopf doch noch gelingen kann. Eine sehr passende Lektüre, die man im Idealfall vor aber auch während des Urlaubes lesen kann.

Nicht immer denken CoverZu gewinnen: Drei Ausgaben von “Nicht immer denken“

Einfach bis einschließlich 13. Juli 2014 eine E-Mail mit dem Betreff „Denken“ samt Postadresse an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per Mail informiert.

Bildnachweis: alphaspirit /Quelle Shutterstock, Bplanet /Quelle Shutterstock

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren