Die Rangliste der Neujahrsvorsätze 2014

von in Arbeitsleben am Mittwoch, 8. Januar 2014 um 11:19

Was gibt es Schöneres, als mit Zuversicht ins neue Jahr zu blicken? Wenig. Denn Zuversicht bedeutet unter anderem Hoffnung und ist ein Gegenteil von Sorge und Verzweiflung. Umso mehr freut es, dass 2014 das positivste Jahr für die Österreicher seit 2009 ist. Stillstand gibt es trotzdem keinen – das Stichwort lautet Neujahrsvorsatz. Welche gemacht wurden und wieso die Reduktion von Stress wichtiger ist als jene von Zigaretten, verraten wir hier:

Ein Drittel will etwas am eigenen Leben ändern

vorsaetze_2014Die Österreicher sind zuversichtlich, 48 Prozent sehen dem blutjungen Jahr 2014 laut einer aktuellen IMAS-Studie positiv entgegen. Doch egal ob Zuversicht, Skepsis oder Sorge – untätig will Österreich auch 2014 nicht bleiben: Ein knappes Drittel der Bevölkerung (32 Prozent) gab an, zumindest einen Vorsatz für das neue Jahr zu haben. Und so ein Vorsatz soll schließlich immer eine Verbesserung bringen. Genauer betrachtet zeigt sich, dass vor allem Jüngere und Menschen mit höherer Bildung etwas am eigenen Leben ändern wollen. Die Rangliste der Neujahrsvorsätze spielt neben Klassikern und Klischees auch spannende Stücke aus der Berufswelt:

Die Rangliste der Neujahrsvorsätze 2014

Die Klassiker nehmen die ersten vier Plätze ein. Diese sind:

  1. Mehr Bewegung mehr Sport (47 Prozent)
  2. Bewusster leben (45 Prozent)
  3. Gesünder ernähren (37 Prozent)
  4. Abnehmen (35 Prozent)

Weniger Stress im Job schlägt Ende der Raucher-Karriere

Weniger Stress 2014Dass dies wichtige Ziele sind, ist klar und wird auch hier nicht diskutiert. Vom gesunden Mittagessen im Büro abgesehen interessieren uns aus Jobsicht jedoch die weiteren Plätze der Neujahrsvorsätze. Nämlich der Wunsch, mehr Zeit für die Familie und Freunde zu haben (28 Prozent). Oder jener, weniger Stress im Job zu haben (24 Prozent). Dieser hat sogar einen Prozentpunkt mehr Zustimmung als der vermeintliche Top-Platzierte: „Mit dem Rauchen aufhören“. Ebenfalls spannend ist, dass sich 15 Prozent mehr auf den Beruf konzentrieren wollen, für zwölf Prozent Weiterbildung im kommenden Jahr eine größere Rolle spielen soll und immerhin zehn Prozent weniger Zeit vor Computer oder Fernseher verbringen wollen. Die verbrachte Zeit auf Facebook & Co. wollen fünf Prozent verringern.

Bildnachweis: Grafiken IMAS, Rob Hainer / Quelle Shutterstock, Pressmaster / Quelle Shutterstock

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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