Mythos Sommerloch: Bewerber sollten jetzt zuschlagen

von in Arbeitsmarkt, HR, Jobsuche am Donnerstag, 25. Juli 2013 um 10:26

Die meisten machen im Sommer einmal Urlaub – eine jedoch nicht: die Karriere. Denn auch oder gerade in den Sommermonaten kann es sich lohnen, Bewerbungen abzuschicken. Denn die Firmen suchen auch im Juli und August nach neuen Mitarbeitern und wie heißt es so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Mobile Jobsuche auch im Freibad

Die Stellenausschreibungen werden im Sommer nicht weniger, aktuell sind auf karriere.at mehr als 10.000 Jobs online. Und das im Juli. Je heisser das Wetter, desto mehr Leute sitzen nicht daheim vor dem Computer sondern im Freibad vor dem Eis UND dem Smartphone. Denn immer mehr Menschen gehen mit einem mobilen Gerät online und Smartphone & Co. dürfen auch im Freibad nicht fehlen. Die Jobsuche findet immer und vor allem überall statt.

Größere Konkurrenz im Herbst

HR-Manager Thomas Olbrich

HR-Manager Thomas Olbrich

„Im Recruiting spürt man den Sommer vor allem bei den latent Jobsuchenden. Jene, die einen Job haben, sich aber verändern wollen, nehmen sich im Sommer auch mal eher eine Auszeit von der Jobsuche. Sie starten dann meist im Herbst so richtig durch“, weiß karriere.at-HR-Manager Thomas Olbrich. Branchenabhängig entstehen dadurch vor allem bei ohnehin schwierig zu bestzenden Stellen große Engpässe. „Ähnliches stellen wir auch jedes Jahr am 2. bzw. 7. Jänner fest. Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel, an dem traditionell viel über das Leben nachgedacht wird, sind die Leute sehr motiviert bei der Suche.“ Dann ist jedoch freilich auch die Konkurrenz größer.

Jetzt zuschlagen

Deshalb: Man sollte jetzt zuschlagen und die freien Tage auch für die eigene Karriereplanung nutzen. Und auch wenn der eine oder andere Ansprechpartner auf Urlaub ist sollte man nicht verzagen, sondern diese Zeit für eine gute Vorbereitung auf ein eventuelles Bewerbungsgespräch nutzen. Auch lohnt es sich bei den derzeitigen Temperaturen, rechtzeitig über das richtige Outfit nachzudenken.

Bildnachweis: ollyy / Quelle Shutterstock, karriere.at

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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