Der Job-März: Deutlich mehr Bewerbungen auf weniger offene Stellen

von in Arbeitsmarkt, Bewerbung, Jobsuche am Montag, 5. Mai 2014 um 10:44

Mehr als 33.100 Stelleninserate waren im März österrweichweit online, dies sind zwei Prozent weniger als noch im Februar. Auffallend ist, dass es deutlich mehr Bewerbungen auf die offenen Stellen gibt. Welche Posten am häufigsten gesucht wurden und wie es in den einzelnen Bundesländern aussieht, zeigen die Detailergebnisse des aktuellen AnzeigenDaten-Newsletters:

Enorme regionale Unterschiede

StellenmarkttrendAm häufigsten gesucht wurden Fachkräfte für die Bereiche Marketing und PR: 3,7 der online oder print ausgeschriebenen Stellen fallen in diese Branche. Eingestellt wurde der Großteil der Inserate (71 Prozent) übrigens direkt von den Unternehmen, die restlichen 29 Prozent wurden von Personaldienstleistern ausgeschrieben, so Elke Borchardt, Leitung Sales von AnzeigenDaten. Auffallend ist, dass sich der Jobmarkt je nach Bundesland sehr unterschiedlich entwickelt hat. Während in Kärnten etwa acht Prozent mehr freie Stellen veröffentlicht wurden und die Zahl dieser sich auch in Salzburg, Oberösterreich (je sechs Prozent) und der Steiermark (drei Prozent) erhöht hat, verzeichnet etwa das Burgenland einen Rückgang von 14 Prozent.

Mehr Rückmeldungen pro Ausschreibung

Was bedeutet diese Veränderung bzw. der allgemeine Rückgang für die Unternehmen? Laut AnzeigenDaten erhielten diese im ersten Quartal deutlich mehr Bewerbungen auf ihre Inserate als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Während damals noch 22 Prozent der Befragten angaben, mehr als 25 Bewerbunen pro Inserat erhalten zu haben, sind es heuer bereits 30 Prozent, die dieser Aussage zustimmen. Aus Sicht der Bewerber muss man sagen: Weniger offene Stellen, mehr Konkurrenz im Bewerbungsprozess. Für die Unternehmen hingegen sorgt dieser gesteigerte Rücklauf zu einer höheren Zufriedenheit: Die Bewertung dieser stieg von 3,24 auf 2,96 (1 = sehr zufrieden, 6 = unzufrieden).

Englisch als Schlüssel zum Job

Englisch sprechenDes einen Freud, des anderen Leid. So kann oder muss man dieses Ergebnis wohl kommentieren. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, sich bereits im Bewerbungsprozess gut zu präsentieren und sich von Mitbewerbern zu differenzieren. Dies beginnt bei den Bewerbungsunterlagen, dem richtigen Anschreiben sowie dem Lebenslauf. Spannend in diesem Zusammenhang übrigens auch ein weiteres Ergebnis der aktuellen Erhebung: In 34 Prozent der Stelleninserate wurden englische Sprachkenntnisse gefordert.

Bildnachweis: baranq /Quelle Shutterstock, Piotr Krzeslak /Quelle Shutterstock

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren