Lesestoff zum Wochenende – Sieg der Silberrücken: Zehn Neustarter erzählen

von in Arbeitsleben am Freitag, 25. Oktober 2013 um 10:33

Es wäre billig, die Lust nach beruflicher Veränderung ab einem gewissen Alter als schlichtes Resultat der Midlife-Crisis abzutun. Sie ist viel mehr und wird zudem immer häufiger Bestandteil unserer Lebensläufe. Für einen Neuanfang braucht es vor allem zwei Dinge: Mut (und zwar eine große Portion) und einen Plan. Beides haben jene zehn Neustarter, die im Buch „Sieg der Silberrücken“ vorgestellt werden.

Übrigens: Auch diesmal verlosen wir wieder drei Ausgaben – Mehr dazu unten!

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„Wann, wenn nicht jetzt?“

„Wann, wenn nicht jetzt, wo du jung und ungebunden bist?“, heißt es schnell, wenn ein junger Arbeitnehmer den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung oder Neuorientierung äußert. Dass es jedoch auch für Menschen ab der Lebensmitte nicht nur möglich, sondern zum Teil sogar sehr erfolgsversprechend sein kann, das berufliche Terrain zu wechseln, berichten Katharina Daniels, Manfred Engeser und Jens Hollmann, die Autoren von „Sieg der Silberücken“.

Dauerhaft loderndes Feuer

erfolgreich„Auch wenn es im ersten Moment merkwürdig klingt: Gerade jetzt, in der Lebensmitte, sind allein durch Ihre neurobiologischen Voraussetzungen die Chancen besser denn je, einen Neustart nicht nur als furioses Spektakel zu inszenieren, dessen Funkenregen schnell verglüht, sondern ein dauerhaft loderndes Feuer daraus zu entzünden, das Sie noch lange wärmt“, so die Autoren. Unruhestand statt Ruhestand lautet die Devise und nicht nur die demographische, sondern auch die persönliche Entwicklung macht es wohl in Zukunft immer öfter nötig oder wahrscheinlich, auch jenseits der 30 „noch“ einmal umzusatteln.

Was würde ein Lottogewinn ändern?

nachdenklichAnhand vieler einfacher Beispiele und Fragestellungen wird der Leser rasch an Bord geholt und schnell grübelt man über Fragen wie jene, welchen Einfluss ein Lottogewinn auf die eigene aktuelle Jobsituation hätte? Oder wie sehr man sich nach einem Wochenende wieder auf Arbeit und Kollegen freut? Ob einem im Leben etwas fehlt und wenn ja, was das sein könnte? Kommt man zu dem Entschluss, sich verändern zu wollen, geht es los mit den vielen Fragen: Soll ich? Kann ich? und vor allem: Wie? Hilfestellung bei der Umorientierung gibt ein Leitfaden, der Schritt für Schritt von der Analyse der Ist-Situation über die eigenen Ängste bis hin zur Umsetzung der Pläne weiterhilft.

Vom TV-Manager zum Gesundheitsapostel

Spannend zu lesen sind die insgesamt zehn Portraits, in denen Männer und Frauen aus den verschiedensten Berufsfeldern ihre persönliche Geschichte erzählen. So etwa der ehemalige Manager und Redakteur Peter Studhalter, der heute mit seinen 51 Jahren den Menschen statt TV-Sendungen gesunde Säfte auftischt.

„Ich beneide dich“

Den Satz „Ich beneide dich“ hat er übrigens mehr als einmal gehört, den Umstieg vom Show- ins Saftgeschäft aber nie bereut. „Renommee und Geld sind eben nicht alles im Leben“, so sein Fazit. Ebenfalls im Portrait: Kasten Deege, der mit Ende 30 Deutschlands ältester Schreinerlehring wurde oder Hilmar Bald, der nach einem Burn Out Manager-Büro gegen Pferdestall eingetauscht hat.

silberrueckenFazit: Ein spannendes Werk, welches nicht nur durch die wissenschaftlich begründete Basis, sondern auch durch die geschickt eingewobenen persönlichen Einblicke bleibenden Eindruck hinterlässt. Zu empfehlen für Neustarter und solche, die es noch werden wollen. Keine Altersgrenzen!

Zu Gewinnen: Drei Ausgaben von “Sieg der Silberrücken”

Einfach bis 3. November 2013 eine E-Mail mit dem Betreff „Silberrücken“ an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.