Lesestoff zum Wochenende: Karriere durch Networking

von in Arbeitsleben am Freitag, 4. April 2014 um 10:27

Networking, also Netzwerken, spaltet wohl seit jeher die Geister: Denn es gibt auf diesem Gebiet Naturtalente, die ohne große Anstrengung Visitenkarten austauschen und neue Kontakte knüpfen. Andere tun sich damit wiederum schwer. In seinem Buch „Sicherheit und Karriere durch Networking“ erklärt Dieter L. Schmich, weshalb wir überhaupt netzwerken müssen und wie dies am besten gelingt.

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Netzwerken ist die moderne Großfamilie

Bedenkt man, welch großen Einfluss persönliche Beziehungen alleine bei der Jobsuche haben, wird die große Bedeutung des Netzwerkens schnell klar. Das Netzwerk bietet ein beruhigendes Gefühl und auch Sicherheit, nämlich jene, im Zweifels- oder Notfall nicht alleine da zu stehen. Autor Dieter L. Schmich erklärt sehr anschaulich, dass Netzwerken keine Erfindung der mordernen Businesswelt, sondern ein Vorgang mit sehr langer Geschichte ist. Waren die Familien in früheren Zeiten deutlich größer, so gab es auch immer einen der vielen Cousins, der einem etwa in beruflichen Dingen weiterhelfen konnte. Der Begriff der „Vetternwirtschaft“ kommt aus dieser Zeit. Doch was ist heute?  „Netzwerke sind der Ersatz der ausgestorbenen Großfamilie und des Wegfalls eines Schutz gebenden Staates“, so Schmich.

„Je größer das Netzwerk, umso höher die Chance auf einen Volltreffer“

Dieter L. Schmich

Dieter L. Schmich

Und diese sind vielleicht dringender nötig, denn je. Der Wettbewerb wird strenger, es gibt Veränderungen am Arbeitsmarkt sowie neue Anforderungen an die Arbeitnehmer. Zudem gibt es zugleich den Kampf um High Potentials aber auch jenen um die besten Jobs. „Je größer Ihr Netzwerk ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Volltreffer“, rät der Autor dazu, seine Bedürfnisse in die Welt tragen und den Menschen zu erzählen.

Was will ich eigentlich?

Domino NetzwerkenMit einem funktionierenden Netzwerk kann man im Prinzip die ganze Welt erreichen, so Schmich. So wie etwa die Kollegin, die nach Singapur auswandert und bereits vor ihrer Ankunft einige Kontakte und Adressen hat. Dies allein über ihr Netzwerk und Menschen, die wen kennen, der wen kennt … „Mit Netzwerken können Sie mit einem minimalen Aufwand mit einer maximalen Anzahl von Menschen in Kontakt treten“, erklärt der Autor.  Wer sich also ein Netzwerk aufbauen will, dem rät Schmich sich zu allererst die Frage zu stellen: Was will ich eigentlich?

Wie die Verbündeten entstehen

Auf insgesamt 191 Seiten führt Schmich durch die verschiedenen Phasen des Themas: Angefangen bei den geschichtlichen Hintergründen und der Netzwerkidee über die Start- bis hin zur Erntephase nach getaner Arbeit. Schritt für Schritt zeigt der Autor auf, wie die für das Weiterkommen so wichtigen Verbündeten entstehen. Fazit: „Sicherheit und Karriere durch Networking“ ist mehr als ein bloßer Ratgeber. Es regt zum Nachdenken an und zeigt, dass es mehr gibt, als schwarz und weiß bzw. geborene Netzwerker und jene, die es nicht können oder können wollen.

Sicherheit und Karriere durch NetworkingZu Gewinnen: Drei Ausgaben von “Sicherheit und Karriere durch Networking”

Einfach bis 13. April 2014 eine E-Mail mit dem Betreff „Networking“ an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich informiert.
Bildnachweis: Ivelin Radkov /Quelle Shutterstock, Schmich, Sebastian Duda /Quelle Shutterstock
Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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