Lesestoff zum Wochenende – heute: „Still – Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“

von in Arbeitsleben am Freitag, 17. Mai 2013 um 09:55

Wir sind nicht alle gleich. Zum Glück. Manche Menschen sind jedoch gleicher und da passiert es schnell, dass die weniger gleichen übersehen werden. Etwa die Leiseren, die nicht zu den Tonangebern in der extravertierten Welt gehören. Dass Introvertiert-Sein zu Unrecht als Nachteil empfunden wird, erklärt Autorin Susan Cain in ihrem Buch: „Still – Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt.“
Übrigens: Drei dieser Bücher werden verlost!

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Einfluss auf (fast) alle Lebensbereiche

Der Platz eines Menschen auf dem Spektrum der Extra- und Introversion bestimmt viel. Susan Cain: „Er beeinflusst, welche Freunde und Partner wir wählen, wie wir miteinander reden, Konflikte lösen und Liebe ausdrücken. Er wirkt sich auf unsere Berufswahl und unsere Karriere aus. Er bestimmt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass wir Sport treiben, Ehebruch begehen, ohne Schlaf auskommen, aus unseren Fehlern lernen, riskante Börsenspekulationen wagen, gute Führungsqualitäten besitzen und fragen: Was, wenn?“

Mindestens jeder Dritte

Lebensnahe mit zahlreichen Beispielen und mit spannenden Fakten belegt – wer wusste schon, dass es sogar intro- und extrovertierte Fruchtfliegen gibt und dass laut einer Studie mindestens ein Drittel der Menschen introvertiert ist? – führt die Autorin an ein Thema heran, welches faszinierend aber dennoch zu wenig beachtet ist.

Erfolgreich nicht trotz, sondern wegen

Peter_PanCain klärt auf, informiert, vermittelt und macht den Introvertierten Mut, in dem sie etwa aufzählt, welche Dinge es ohne sie nicht auf der Welt gäbe. Dazu gehört etwa die Relativitätstheorie, Peter Pan, Charlie Brown aber auch Harry Potter. Die wichtige Botschaft ist: Still sein ist kein Nachteil, kein Zustand, den es mit aller Kraft zu bekämpfen gilt. Und es gibt Menschen, die nicht trotz, sondern wegen ihrer Introvertiertheit das erreichten, was sie erreichten.
„Eine Welt für Menschen, die Spaß an Gruppenprojekten haben“
Das Problem: In der heutigen modernen Welt seien viele Bereiche des Lebens auf Menschen zugeschnitten, die Spaß an Gruppenprojekten haben, in Großraumbüros sitzen, sich via Facebook und Co. in aller Öffentlichkeit outen oder im Schlaf aufzählen könnten, warum sie der oder die Beste für einen Job sind.

Karriere kann auch anders

Doch Karriere bedeutet nicht immer, sich ungeniert anpreisen zu müssen, Karriere ist und kann auch anders. Dafür ist es vor allem aber wichtig, sich über die eigenen Talente klarzuwerden. Und das, so Cain, falle Introvertierten besonders schwer.

Zu gewinnen: Drei Ausgaben des Buches „Still“ von Susan Cain

Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Still“ an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bildnachweis: Neftali / Quelle Shutterstock
Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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