Lesestoff fürs Wochenende – Gesundes Kommunizieren

von in Arbeitsleben am Freitag, 26. Juli 2013 um 09:56

„Ein Buch für jene, die manchmal nicht gehört werden, wenn sie reden.“ So beschreibt Autorin Angela Dietz den Hintergrund ihres Buches „Gesundes Kommunizieren“. Erfahrungen aus zehn Jahren Praxisarbeit sollen den Weg für ein erfolgreiches und vor allem gutes Miteinander ebnen. Gerade im Berufsleben ein entscheidender Faktor. Denn wie Paul Watzlawick schon sagte: „Man kann nicht nicht kommunizieren“.

Übrigens: Drei Bücher werden verlost!
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„Hat sie das wirklich so gemeint?“

„Wieso kann er mir das nicht direkt sagen?“ Oder „Hat sie das wirklich so gemeint?“ Fragen wie diese stellen wir uns jeden Tag. Zugegeben, Kommunikation ist auch Arbeit und leider passieren immer wieder Fehler. Diese sorgen dann für Stress – und zwar unnötigen. Denn jeder Mensch kann gesunde Kommunikation lernen, anfangen muss man dabei bei sich selbst.

Aggression, Vorwürfe und Verletzungen

konflikte_zerstrittenFängt man an, genauer hinzuhören, merkt man, dass die eigene Kommunikation meist alles andere als perfekt ist. Dietz: „Im Alltag machen wir es uns nicht bewusst, doch die Realtität der Kommunikation ist reich an Aggression, Vorwürfen und Verletzungen.“ Man spürt dies etwa dann, wenn man das Gefühl hat, sich ständig vor seinem Chef oder den Kollegen verteidigen zu müssen. Oder in Situationen, in denen man den Ärger einfach schluckt, sich jedoch noch beim Einschlafen ärgert. Das Ziel der von Dietz vorgestellten gewaltfreien Kommunikation (GFK) ist eine freundliche Umgebung, in der die Menschen gerne miteinander zu tun haben. Egal ob privat oder aber auch beruflich.

Zuhören, nicht bewerten

zuhoerenHand aufs Herz: Der Alltag der Kommunikation wird in vielen Büros wohl nicht rosig aussehen. Die gute Nachricht von Dietz lautet jedoch: „Wir können unsere Lebensqualität von Grund auf verändern, wenn wir uns auf den Pfad des gesunden Kommunizierens einlassen. Und der beginnt damit, dass wir uns selbst und den Menschen um uns herum wirklich zuhören, ohne gleich zu bewerten.“

Junktalk, den man vermeiden sollte

Anhand ihres Protagonisten Alexander führt die Autorin durch einen Arbeitsalltag, der stellvertretend für viele steht. Sie zeigt auf, wie man die eigenen Bedürfnisse und Gefühle wieder an Bord holen kann. „Gesundes Kommunizieren kann jeder beginnen – es zieht automatisch seine Kreise.“ Mit vielen Beispielen aus der Praxis, Selbsttests und Übungen zeigt Dietz auf, wie das Miteinander sein sollte. Sie bezeichnet unüberlegte Sprache als „Junktalk“, dazu gehören Sätze wie:

  • „Dafür bin ich nicht zuständig“
  • „Frag doch nicht so viel, das ist doch völlig unwichtig!“
  • „Mir hat wieder keiner was gesagt“
  • „Das kannst du nicht verstehen“ oder
  • „Das hat er nun davon“

Die Entscheidung für ein Betriebsklima

Abgesehen vom persönlichen Lebensglück darf auch die Unternehmensseite nicht vergessen werden: Wie wichtig eine gesunde Unternehmenskultur für den Erfolg einer Firma ist, wird immer mehr deutlicher. Zudem entscheiden sich Arbeitnehmer auch für oder gegen ihre künftigen Kollegen, das Miteinander sowie das Betriebsklima. Und stimmt dieses nicht, hilft die beste HR-Arbeit nicht weiter.

gesundes_kommunizierenZu Gewinnen: Drei Ausgaben von „Gesundes Kommunizieren“

Einfach bis 2. August 2013 eine E-Mail mit dem Betreff „Gesundes Kommunizuieren“ an marketing@karriere.at senden. Die drei Bücher werden unter allen Einsendungen verlost – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.