Hören Sie Geräusche, wo keine sind? Sehen Sie Dinge, die es gar nicht gibt? Erschrecken Sie leicht und haben einen hohen Puls? Leiden Sie unter Halluzinationen? Wie viele Tassen Kaffee hatten Sie eigentlich heute schon? Eine australische Universität hat herausgefunden: Ab fünf Tassen Kaffee pro Tag steigt auch die Wahrscheinlichkeit auf Halluzinationen! Na gut, allzuviel ist von allem ungesund. Nehmen wir aber an, Kaffee würde verboten werden – wie sähe dann wohl unser Arbeitstag aus?
Was wäre der Büroalltag ohne Kaffee? Die Antwort: Undenkbar! Kaffee gehört zur österreichischen Kultur, wie der ständige Versuch, im Fußball international „dabei“ zu sein. Der kleine oder große Muntermacher erfreut sich großer Beliebtheit in den heimischen Büros und hat schon so manchen bei einer langen Nachtschicht begleitet. Aber nun soll alles vorbei sein! Kaffee wird nicht länger in die Kategorie „Heißgetränke“ eingeordnet, sondern findet sich nun in der Gruppe der „Schadstoffe“ wieder! Zumindest wenn man einer im Sommer erschienen Studie Glauben schenkt, über die der Informationsdienst Wissenschaft berichtete. Die australische La Trobe University hat unter der Leitung von Professor Simon Crowe die schädliche Wirkung von Kaffee in Kombination mit Stress entdeckt. Wie man das herausfand? Per Halluzinationstest!
Der Halluzinationstest
Die mehr oder weniger gestressten Probanden wurden aufgefordert, auf einem Tonband den Song „White Christmas“ von Bing Crosby herauszuhören. Tatsächlich befand sich auf dem Tonband nur Rauschen – kein einziges Mal das Weihnachtslied. Die gestressten Kaffeeholiker hörten den Song allerdings öfter! Theorie also bestätigt! Stress und Kaffee führen dazu, dass man Dinge hört, die gar nicht da sind! (Ganz nebenbei: War das nicht gerade der Chef???)
Der Büroalltag ohne Kaffee – Der Albtraum des Bürotigers
Einmal angenommen, Kaffee würde zu den illegalen Drogen gehören: Er müsste natürlich aus unserem Büroalltag verschwinden. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie so ein Bürotag ohne Kaffee denn aussehen könnte:
- Wie immer beginnt der Tag früh. Das Bett noch warm und kuschelig, muss aber verlassen werden! Die Aussichten auf eine kalte Dusche, um wach zu werden: Nicht gerade einladend.
- Mit der Abschaffung des Kaffees hat sich auch die Unfallquote auf Österreichs Straßen extrem erhöht. Die Leute schlafen auf ihrem Arbeitsweg am Steuer ein.
- Im Büro angekommen, wird der Computer hochgefahren und man beginnt mit der Arbeit. Statt kurze Kaffeepausen einzulegen, geht man nun Tee trinken. Da dieser aber auch noch ziehen muss, dauern diese Pausen bedeutend länger als die früheren Kaffeepausen.
- Schon am frühen Nachmittag sind die Energiereserven aufgebraucht. Die Konsequenz: Der Schokoladenkonsum hat extrem zugenommen. Man pumpt sich mit Süßem voll, um so an nötige Energielieferanten zu kommen.
- Überstunden sind in den Betrieben nicht mehr möglich. Spätestens um 17 Uhr kommt die große Müdigkeit. Dagegen hilft nicht einmal mehr Schokolade!
- Das Privatleben leidet sehr unter dem Koffeinentzug! Kommt man von der Arbeit heim, möchte man nur noch ins Bett. Freizeitaktivitäten und Sport werden kaum noch gemacht, da den Menschen die Energie dazu fehlt.
- Pünktlich um 20 Uhr geht man ins Bett. Schließlich muss man am nächsten Tag wieder früh aufstehen, um pünktlich in die Arbeit zu kommen.
Wir sagen NEIN zu kaffeefreien Büros!
Sie sehen, die Abschaffung von Kaffee in österreichischen Unternehmen würde die Produktivität erheblich verschlechtern. Es gibt bereits unzählige Studien zum Thema Kaffee. Da ist er mal gesund und dann wieder ungesund. Fakt ist: Der Büroalltag wäre so viel langweiliger ohne ihn! Allein schon deshalb, weil die Kaffeepause DER Platz für den Kollegentratsch ist.
Auch wenn die oben angeführten Punkte alles andere als ernst gemeint sind – unsere Meinung ist: Büro und Kaffee gehören zusammen. Lassen Sie sich in diesem Sinne Ihre nächste Tasse gut schmecken!
Die Studie ist einfach zu erklären: Die Kaffeetrinker hören noch etwas und können sich daher auch ver-hören. Die ohne Kaffee waren schon weggepennt, klar, dass die nichts hören konnten :-)
Mein Gott, dann werden wir Tee trinken! Ich habe die Kommunismus erlebt, und
man könntest kein Kaffee kaufen, und wenn, auf dem Schwarzmarkt haben
1 Monatslohn verlangt für 1 Kg, also hast nur zum Feiertage getrunken.
Es gibt andere Möglichkeite, welcher viel gesünder sind.
Ich bin gerade dabei vom Kaffee wegzukommen. Bisher mit gutem Erfolg. Hin und wieder nach dem Mittagessen reizt mich eine Tasse, aber am Morgen kann ich darauf schon gut verzichten ohne irgendwelche Probleme zu verspüren. Einfach mal ausprobieren! :-)
[...] wenn es vielleicht Arbeitgeber nicht gerne hören: Kaffeepausen verbessern den Austausch zwischen den Mitarbeiter und somit auch das Betriebsklima. Denn wie heißt [...]
wenn man drauf verzichten müsste – mein Gott, dann gehts auch ohne,
ABER:
Sofern der Kaffeekonsum im geringen Rahmen bleibt, ist er für die Arbeitgeber ein glatter Vorteil! Denn
Kaffee
- regt den Kreislauf an (natürlich mit Vorsicht zu genießen von Menschen mit Bluthochdruck! – für Menschen mit niedrigem Blutdruck ein Segen!)
- erhöht die Konzentrationsfähigkeit
- verbessert die Kommunikation im Kollegium (gleiche Interessen, Gewohnheiten und Vorlieben verbinden)
- erleichtert bei Kundengesprächen den Zugang zu ihnen
Außerdem: Auf einem stressigen Arbeitsplatz – und das sind sie ja heute wohl zu 95 % alle! – nimmt eh jeder den gerichteten Kaffee auf seinen Platz mit und trinkt ihn schluckweise, auch wenn er schon längst kalt ist, weil er gar ned dazu kommt, ihn genüsslich auszutrinken …
ohne Aufputschmittel, zu denen teils AUCH TEE gehört!, wie z.B. Red Bull und alle die Energy-drinks, wie auch immer sie alle heißen, ist heutzutage eh bis auf ein paar wenige Gesundheitsapostel keiner mehr in der Arbeit.
[...] wahrgenommen, da Heimarbeit für die meisten bedeutet: Zu Hause gemütlich auf der Couch sitzen und eine Tasse Kaffee nach der anderen trinken. Ganz nebenbei erledigt sich die Arbeit von selbst und man hat Zeit für [...]
[...] Herzrasen. Vergangenen Sommer sorgte noch dazu eine Studie für Aufsehen: Zu viel Kaffee führt zu Halluzinationen. Eine aktuelle Langzeit-Untersuchung gibt nun Entwarnung: Kaffeetrinker gehen keine größere [...]
Kaffeekonsum in normalen Rahmen ist alles andere als schädlich. Wenn ich daran denke, was passieren würde, wenn man unserem Büro den Klix Automaten wegnehmen würde… Café schmeckt, motiviert, liefert Energie und verbindet Leute. Wo soll man sonst zufällig andere Mitarbeiter treffen, vor der Teekanne? Lächerlich! Ein Büro ohne Kaffee ist wie Fußball ohne Ball.
[...] lässt einem da im wahrsten Sinne des Wortes hängen. Viel frische Luft, Obst oder auch Unmengen an Kaffee können hier noch eventuell das Schlimmste [...]